Grundsatzproblem Serviceintervall ab Herstellungsmonat und nicht ab Übergabe des Neuwagens

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    • Grundsatzproblem Serviceintervall ab Herstellungsmonat und nicht ab Übergabe des Neuwagens

      Sofern man die Laufleistung nicht überschreitet und kein besonderer Anlass gegeben ist, gelten sehr angenehme Wartungsintervalle.
      Als Neuwagenkäufer freut man sich darauf, dass erst nach 2 Jahren ein Ölwechsel fällig ist, nach 3 Jahren die Bremsflüssigkeit und nach 4 Jahren die erste "große" Wartung :)
      So dachte ich 8o
      Was nicht publiziert wird, ist die Tatsache, dass die Serviceintervalle ab Herstellungsmonat zählen und nicht ab Übergabe des Neuwagens.
      In meinem Fall wurde der Cooper Ende August 2015 produziert und Anfang Oktober übergeben. Die Serviceanzeige zeigte bereits ab Übergabe den Ölwechel für 8/2017 an. Eine Umstellung auf 10/2017 ist n.R. mit MINI München und meinem :) nicht möglich :cursing: .
      Ich empfinde das als Bruch der gegebenen Serviceversprechen und ärgerlch, dass der Kunde den schwarzen Peter hat. Auch wenn ich mich mit meinem :) auf einen ersten Sevive im Oktober geeinigt habe, fängt jetzt die Nerverei an mit Servicehinweisen im Display und Anruf der Autohaus Servicezentrale, dass der Ölwechsel jetzt fällig ist :cursing: (vor 2 Jahren war mein MINI noch nicht einmal gebaut).
      Es geht hier zwar "nur" um 2 Monate, aber dieses kundenunfreundliche System und "Schulterzucken" seitens MINI dämpft meine Begeisterung :/ für die Marke. HIer sehe ich Handlungsbedarf und Verbesserungsbedarf seitens MINI und erwarte, dass man einen Neuwagen hinsichtlich Servicebadarf auch "jungfräulich" übernimmt.

      Stehe ich mit diesem Problem eigentlich alleine da, oder sehe ich das einfach zu eng?

      Neuwagenkäufern kann ich nur raten, eine "Nullung" für die Auslieferung zu fordern.

      ""
      "Sterling" (mein F55 Cooper) hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt und ist am 22.02. bei meinem :) eingetroffen. Übergabe war am 05.03.19, jetzt ist er glücklich bei mir :thumbsup:
    • Skipper schrieb:

      Stehe ich mit diesem Problem eigentlich alleine da

      Nö.

      Skipper schrieb:

      oder sehe ich das einfach zu eng?

      Ist doch Deine Meinung, von daher legitim.

      Bei mir steht 01/2018, obwohl Auslieferung 02/2016.
      Hab ich mir bis heute allerdings keine Gedanken gemacht, bzw. es stört mich nicht.
      --> Da ich Autos sowieso nicht ewig halte und nach rund 2 Jahren eben ran muß.

      Die letzte 2-Jahres-Inspektion hatte ich in 2012 ;)

      Wenn es Dich stört, würde ich es ansprechen und zukünftig demnach entscheiden.
      Die kurzen und vor allen Dingen (für mich) unverständlichen Intervalle bei VW nerven mich persönlich mehr (wir fahren noch VWs).

      Skipper schrieb:

      Neuwagenkäufern kann ich nur raten, eine "Nullung" für die Auslieferung zu fordern.

      Wenn es funktioniert, gut :) Im Falle von Flüssigkeiten, welche x Monate alt sind (bei Auslieferung), vielleicht auch nicht ganz unproblematisch/Alterung?
      Sprich Produktion Juni 2015, Verkauf Februar 2016 und Auslieferung mit Daten 02/201x.

      Ich denke, eine individuelle Entscheidung.
      Gruß Oli

      PS: Habe den Betreff erweitert und 2 Tags gesetzt.
      Händler- und Partneranfragen, bitte per Email an die Foren-Administration:
      info@mini-f56-forum.de
    • Ich habe auch einen Monat Differenz zwischen Intervall und Auslieferung. Stört mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Wenns mal so weit ist und ein Verkauf ansteht, wird das schon keinen Unterschied beim zu erzielenden Preis ausmachen.

      Ich denke mal, ab 3-4 Monaten würde ich es kritischer bewerten.

    • Oli und @quintana, danke für Eure Sicht der Dinge.
      Auch ich freue mich über die gegenüber anderen Autoherstellern langen Serviceintervalle bei MINI.
      Was mich ärgert, ist diese Hörigkeit gegenüber der elektronischen Anzeige und deren Programmierung. Nach meinem Empfinden muss diese bei Übergabe eines Neuwagens auf "0" sein, wie dies auch bei meinen anderen Fahrzeugen mit Serviceintervallanzeige der Fall war.
      Dass Öl und Bremsflüssigkeit in der Zeit von Produktion bis Übergabe "altern", halte ich nicht für realistisch und es ist schlicht unfair, diese Zeit dem Kunden anzulasten und spricht in diesem Falle m.E. nicht für ein ehrliches Servicebemühen seitens des Herstellers. OK, hier reite ich auf Prinzipien herum, aber genau das tut der :) auch, wenn ich mich an Vereinbarungen nicht halte.
      Es wäre technisch so leicht zu ändern :)

      "Sterling" (mein F55 Cooper) hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt und ist am 22.02. bei meinem :) eingetroffen. Übergabe war am 05.03.19, jetzt ist er glücklich bei mir :thumbsup:
    • Skipper schrieb:

      Was nicht publiziert wird, ist die Tatsache, dass die Serviceintervalle ab Herstellungsmonat zählen und nicht ab Übergabe des Neuwagens.
      Bei Öl und erst recht bei der Bremsflüssigkeit gilt das Zeitintervall ja, um eine Alterung mit abzufangen. Und die fängt nun mal ab Einfüllung an. Gerade die Bremsflüssigkeit zieht auch dann Wasser, wenn das Auto irgendwo nur rumsteht. Von daher ist die Berechnung der Intervalle technisch richtig.
      Wegen zwei Monaten würde ich mich da nun aber auch nicht ärgern.

      Auf die Einigung mit dem Autohaus erst im Oktober zu wechseln, würde ich mich auch nicht verlassen bzw. die beeinflusst nicht im Geringsten, dass du den Service überzogen hast. Zumindest wird es wohl so im Zentralrechner in München hinterlegt und für Kulanzfragen herangezogen werden.
      Also vielleicht doch lieber jetzt machen lassen ;)
    • Skipper schrieb:


      Was mich ärgert, ist diese Hörigkeit gegenüber der elektronischen Anzeige und deren Programmierung. Nach meinem Empfinden muss diese bei Übergabe eines Neuwagens auf "0" sein, wie dies auch bei meinen anderen Fahrzeugen mit Serviceintervallanzeige der Fall war.

      Vom Grundsatz gebe ich dir Recht. Aber hier halte ich es nicht für sinnvoll, sich aufzuregen. Es entsteht einem ja eigentlich nur auf dem Papier ein Nachteil, außer die Differenz ist vielleicht ein halbes Jahr, so dass man vor einem Verkauf vielleicht noch Geld in eine Inspektion investieren muss, die man sonst nicht mehr hätte machen müssen (wobei selbst das ja bei einem potenziellen Käufer immer ein beliebter Grund ist, den Preis zu drücken).
    • minifly schrieb:

      Auf die Einigung mit dem Autohaus erst im Oktober zu wechseln, würde ich mich auch nicht verlassen bzw. die beeinflusst nicht im Geringsten, dass du den Service überzogen hast. Zumindest wird es wohl so im Zentralrechner in München hinterlegt und für Kulanzfragen herangezogen werden.
      formal hast Du recht und so ganz frei von Bedenken bin ich nicht dabei, aber hier ist meine Sturheit stärker und letztlich auch das Vertrauen in mein :) , der mir zugesichert hat, dass diese Überziehung (von real 6 Wochen) noch im Toleranzrahmen liegt.
      "Sterling" (mein F55 Cooper) hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt und ist am 22.02. bei meinem :) eingetroffen. Übergabe war am 05.03.19, jetzt ist er glücklich bei mir :thumbsup:
    • quintana schrieb:

      so dass man vor einem Verkauf vielleicht noch Geld in eine Inspektion investieren muss, die man sonst nicht mehr hätte machen müssen (wobei selbst das ja bei einem potenziellen Käufer immer ein beliebter Grund ist, den Preis zu drücken).
      genau das ist auch so ein Punkt. Mal angenommen, ich würde den Wagen im Frühjahr 2019 verkaufen, dann ist es für den Käufer schon ein Unterschied, ob die erste große Wartung im August oder erst Oktober fällig ist :(
      "Sterling" (mein F55 Cooper) hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt und ist am 22.02. bei meinem :) eingetroffen. Übergabe war am 05.03.19, jetzt ist er glücklich bei mir :thumbsup:
    • Ich weiß nicht, für mich als Käufer wäre es kein Unterschied. Alter, Laufleistung, Ausstattung und Gesamtzustand sind für mich die maßgeblichen Kriterien. Ob der nächste Service in 6 oder 8 Monaten fällig ist, wäre mir da ziemlich egal.

      Aber vielleicht bin ich nicht der typische Käufer, keine Ahnung. :)

    • ich kann Diethelm Gedanken nachvollziehen. Zum Glück sind wir nicht in der Situation wegen hoher Laufleistung alle 2-3 Jahre ein neues Auto zu brauchen und somit auch etwas weniger abgezockt in diesen Dingen. Allein schon die Zeit, die ich dann in einem dummen Auto hocken müßte, geh fott.
      Meinen MG hab ich seit 25 Jahren und wollte eigentlich mit dem A2 in Rente gehen, wenn .... der Motor nicht totkonstruiert worden wäre.

      Bei den faktisch 6 Wochen geht es Diethelm mit Sicherheit ums Prinzip, denn 6 Wochen bedeuten gut 1.000Km und die bin ich nach der Serviceanzeige ohnehin drüber, wobei ich bezweifle nach 2 Jahren auch nur annähernd bei 30.000Km Laufleistung zu sein.

      Mit diesem Hintergrund sollte man, wenn man ein Lagerauto kauft, daß ja durchaus ein halbes Jahr gestanden hat, einen Wechsel der Flüssigkeiten verlangen und gut ist.
      Widerspricht zwar der Anweisung BMW, aber die interessieren sich ganz bestimmt nicht für den einzelnen Kunden, die wollen nur unser Bestes. Auch der Händler wird nicht glücklich sein, aber alternativ könnte er sein Auto behalten.
      Freie Wahl der Waffen.

      Nicht ärgern Diethelm, ist es nicht wert. :0009:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Der Gewandelte ()

    • Skipper schrieb:

      minifly schrieb:

      Auf die Einigung mit dem Autohaus erst im Oktober zu wechseln, würde ich mich auch nicht verlassen bzw. die beeinflusst nicht im Geringsten, dass du den Service überzogen hast. Zumindest wird es wohl so im Zentralrechner in München hinterlegt und für Kulanzfragen herangezogen werden.
      formal hast Du recht und so ganz frei von Bedenken bin ich nicht dabei, aber hier ist meine Sturheit stärker und letztlich auch das Vertrauen in mein :) , der mir zugesichert hat, dass diese Überziehung (von real 6 Wochen) noch im Toleranzrahmen liegt.
      Das stimmt.

      Das zeitabhängige Wartungsintervall beim Ölservice beträgt 104 Wochen.

      Da werden die 6 Wochen Überziehung toleriert.

      Ein Wörks namens Hawking. Eigentlich logisch bei dem Geburtstag und -Ort. :whistling:

      Sind 200 Zellen auch ein Gefängnis ? ? ? :thumbsup:

    • ich bin immer wieder erstaunt was menschen alles auffällt :)

      mir persönlich sind die 6 oder 8 wochen schlicht egal, ob ich bei sagen wir mal 10 autos auf eine lebzeit ... 20 monate wartung verliere oder nicht, da hab ich andere sorgen äh luxusprobleme :saint:
      kosten vs blutdruck und schon relativiert sich alles :3917: btw der erste ölwechsel sollte sowieso etwas früher gemacht werden :0003:

      seit 12.08.17 elektrisch unterwegs, klick
      bis voraussichtlich 02/20 ohne Mini

    • miniGT schrieb:

      kosten vs blutdruck und schon relativiert sich alles btw der erste ölwechsel sollte sowieso etwas früher gemacht werden
      Dirk und Du habt ja recht, aufregen lohnt eigentlich nicht. Wie einer im Forum schrieb - Kekse essen ist besser ^^
      Trotzdem ist es mir ein Bedürfnis, dies hier einmal kund zu tun, weil ich es als unkorrekt empfinde.

      Den ersten Ölwechsel früher zu machen wegen Abrieb im neuen Motor - habe ich lange gemacht, aber, ausgerechnet mit dem MINI jetzt nicht mehr, weil ich mich habe überzeugen lassen, dass das bei modernen Fertigungsmethoden so nicht mehr erforderlich ist.
      Ohne den limitierenden Zeitfaktor dürfte ich nach Anzeige noch 22000 km (!) fahren (zu den 13000 absolvierten), deutet also nicht auf eine zu hohe Beanspruchung des Öls hin ;)

      noch ein PS: bei einem Gebrauchten, einem Jahreswagen oder einem Bestands-/ Lagerfahrzeug wäre das für mich natürlich kein Thema, bei einem bestellten Neuwagen schon.
      "Sterling" (mein F55 Cooper) hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt und ist am 22.02. bei meinem :) eingetroffen. Übergabe war am 05.03.19, jetzt ist er glücklich bei mir :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skipper ()

    • @Skipper et all,

      ich befürchte, dass Problem ist nicht so leicht aus der Welt zu schaffen.

      Ein Neuwagen wird vom Band auf den Parkplatz gefahren, mehrmals verladen und steht auf einigen Plätzen rum, bevor er in den Verkauf geht / an den Käufer ausgeliefert wird.

      D.h. alle Flüssigkeiten wurden während der Fertigung des Fahrzeuges eingefüllt. Und: Der Wagen wurde mit eigener Motorkraft bewegt.
      Was sollen die Hersteller nun machen?

      Um - bei den ohnehin schon sehr lang gewordenen Intervallen - kein Risiko einzugehen, zählt nicht der Tag der ersten Zulassung sondern das Geburtsdatum.

      Für mich persönlich nachvollziehbar und kein Grund zur Aufregung.


      Gruß
      Michael

      P.S.: Das ganze wäre dann eher was für die Verhandlungen beim Kauf :whistling:
    • mv993 schrieb:

      Das ganze wäre dann eher was für die Verhandlungen beim Kauf
      gute Idee, Michael, beim nächsten Kauf ist das ja auch kein Neuland mehr.
      Lieb, dass Ihr mich alle beruhigen wollt, ich bin ja eigentlich nur auf der Suche nach einer stichhaltigen Begründung, warum es so gehandhabt wird. MINI konnte -oder wollte- sie mir nicht geben und hat an den :) verwiesen, dieser riet mir, doch mal bei MINI nachzufragen 8o
      Deine Begründung ist in der Tat großteils nachvollziehbar. Aber genau dieses "kein Risiko einzugehen" und dafür dem Kunden die servicefreie Zeit (ein gern gebrauchtes Argument beim Jahrewagenverkauf) zu kürzen, muss doch beim heutigen Stand der Technik nicht sein.
      "Sterling" (mein F55 Cooper) hat das Licht der Welt am 11.02.19 in Oxford erblickt und ist am 22.02. bei meinem :) eingetroffen. Übergabe war am 05.03.19, jetzt ist er glücklich bei mir :thumbsup:
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