Beiträge von bwm

    die Story geht weiter. Ich war am Mittwoch, 18.04. dort und das Lenkrad konnte nicht getauscht werden, da das Neuteil beschädigt war (hatte ich im ersten Beitrag schon geschrieben). Der Service-MA von dem Tag wollte sich melden, wenn das neue Lenkrad da und geprüft ist. Gestern (26.04.) habe ich dann eine etwas angeböste Mail geschrieben. Ich kannte seine Mail-Adresse nicht, aber da bei allen anderen das gleiche Schema war (vorname.nachname@bmw.de), habe ich es damit einfach mal probiert.

    Frau M (die in der bisherigen Kommunikation die hilfreichste war) hat mich dann heute angerufen. Herr C und Herr K sind heute nicht da, aber sie wollen sich nächste Woche bei mir melden. Sie konnte aber aus den Systemeinträgen auch nicht erkennen, warum das Lenkrad beim Termin letzte Woche nicht getauscht wurde bzw., dass da überhaupt noch etwas offen ist. Das habe ich ihr dann verbal erklärt. Ich musste im Anschluss an das Telefonat verzweifelt auflachen. Es ist also keine böse Absicht mir gegenüber, die haben einfach nur eine extrem lückenhafte Kommunikation, auch intern. Da ich aus der vergangenen Kommunikation davon ausgehen muss, dass sie sich wieder nicht melden, werde ich mich Ende nächster oder Anfang übernächster Woche nochmal beschweren und dann die Geschäftsführung Berlin mit reinnehmen. Es bleibt spannend.

    das stimmt so nicht ganz. Beim Verbrenner muss der Motor laufen, um neuen 12V Strom nachzuproduzieren. Dafür ist menschliche Interaktion nötig. Das Auto kann ja nicht einfach z.B. in einer Garage auf einmal an gehen und Abgase produzieren.

    Beim E-Auto müsste nur der Spannungswandler an gehen. Das ginge auch ohne menschliche Interaktion. Da ist es also schlussendlich nur schludrige Software vom OEM, wenn die 12V-Batterie leer geht.

    was meinst du mit "trainieren"?

    aber an sich ist die 12V Batterie im Mini eine ganz normale Blei-Säure (glaube, eine sog. EFB) Batterie. Also sofern das Ladegerät für EFB geeignet ist (sind glaube ich alle aktuellen), dann sollte das passen

    Mir ist keiner bekannt, aber am einfachsten wäre denke ich, den Standard Mini FFC mit dem entsprechenden Adapter auszustatten und dann einfach noch ein entsprechend langes Verlängerungskabel davor zu hängen.

    Du könntest das eventuell selbst machen und anschließend durch einen Elektriker abnehmen lassen. Das hat ein Kumpel mit seinem ganzen Haus gemacht. Auch dafür muss man allerdings einen willigen Elektriker finden

    Ich poche darauf einen persönlichen Berater zu bekommen. Schon bei Kauf des Fahrzeugs. Und der Verkäufer ist dann für mich für die Lebenszeit des Fahrzeugs zuständig (solange er da ist). Das mache ich bei Kaufabschluss klar. Sonst woanders hin.

    Da darf dann gerne der Werkstatt-Berater "dazukommen", aber ich halte den ursprünglichen Verkaufsberater verantwortlich.


    Wenn ich in "meine" Niederlassung reinkomme, grüßen die mich sofort beim Namen. Wissen ungefähr was ich will und arbeiten zügig. Der Serviceleiter hat sich mir persönlich vorgestellt. Ich bin aber auch immer "scheißfreundlich", gut gelaunt und bei guter Arbeit bringe ich ne Haribo Rolle (5 EUR...) mit oder so.

    bei Kauf wusste ich ja nun noch nicht, dass das so wird. Ich bin 37 Jahre jung und das war mein erster Neu-PKW. Motorrad habe ich schon mehrere neu gekauft, aber bei dem Honda Händler läuft das genau so, wie ich mir das vorstelle. Da versiecht auch mal ne Mail in der Inbox, aber insgesamt hat man konkrete Ansprechpartner zu konkreten Themen und erreicht die auch. Beim Neukauf habe ich damit schlicht nicht gerechnet. Davon abgesehen ist meine Verkäuferin von damals nicht mehr in der NL Berlin, sondern hat zu BMW Frankfurt gewechselt.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Erwartungshaltung in der NL Berlin absolut unrealistisch wäre. Die haben da hunderte Kunden am Tag, Zehn- oder Hunderttausende Kunden insgesamt in der Datenbank. Da können sie kaum jeden mit Namen begrüßen. Selbst die Damen und Herren am Begrüßungstresen sind immer andere. Wüsste nicht, wie die mich überhaupt kennen bzw. wiedererkennen sollten. Bin ja nur alle 2 Jahre da.


    • Nach dem zweiten Wechsel auf die Person bestehen, die mich ab dem zweiten Mal informiert hat.
    • Alle 14 Tage nachhaken. Per E-Mail und sofort nach telefonieren. Es muss denen nervig und peinlich sein!
    • Klarstellen, dass man die Leistung erwartet, die versprochen und bezahlt wurde (Premium-Preis? Premium-Leistung!)
    • Klarstellen, dass es sich nicht um eine "Kulanz" handelt, sondern um einen von der NL verursachten Schaden. Die NL ist im Unrecht. Nicht Du musst denen nachrennen. Die müssen ihren Fehler wiedergutmachen.
    • Liefertermin erfragen und Frist setzen.
    • Spätestens nach dem zweiten Faux Pas den Service-Leiter verlangen. Danach jeweils eine Stufe höher. Bestenfalls hinfahren. Telefon und E-Mail sind eine Alternative, aber weniger fruchtbar.
    • Und nach drei Monaten (Weihnachten war dazwischen, sonst früher!) hätte ich aus allen Rohren gefeuert:
    • Geschäftsführung anschreiben, BMW in München darüber informieren, offizielle Frist setzen mit Drohung eines Anwalts

    Alles in freundlichem, verständnisvollem Ton und mit Rücksicht auf alle Belange, aber auch mit Hinsicht auf persönliche Zeit, Anfahrtswege und persönliche emotionale Situation. Das ist unhaltbar meiner Meinung, kann dir das gut nachvollziehen.

    Da muss ein Goodie rausspringen. In jedem Fall. So viel Ärger, weil die Schäden verursacht haben!

    Der erste, mit dem ich dort zu tun hatte, war der Werkstattleiter bei Mini. Der war der, der mir auf insgesamt 4 Mails nicht mehr geantwortet hat. Die Rückrufbitten beim Service allgemein wurden, wie auch die Text-Anfrage beim Servicetermin ausmachen auch geflissentlich ignoriert. Daher habe ich kaum namentliche Ansprechpartner.

    Ich habe keinen Dauerdruck gemacht, weil ich das Thema selbst aus den Augen verloren habe. Der Mini ist der Daily meiner Frau und sie merkt das da am Lenkrad gar nicht mehr. Ich werde nicht dran erinnert, wenn ich nicht selbst drin sitze. Mein mehr Nachdruck war das tägliche Nachfragen ab 1 Woche vor dem Termin. Dann kam ja auch Bewegung in die Sache, nur war das Lenkrad dann halt beim Termin beschädigt.

    Ansonsten laut werden und auf den Tisch klopfen entspricht nicht meinem Naturell. Völlig egal, wer mir da gegenüber sitzt, kann nämlich auch nichts für die Situation und kann mir vermutlich auch nicht persönlich weiterhelfen. In so einem Großkonzern mit so verzweigten Entscheidungswegen und Zuständigkeiten ist halt nie nur einer zuständig. Auch Mini könnte sich ja doof stellen und behaupten, ich hätte das Lenkrad selbst beschädigt. Dann müsste ich mit Anwalt vor Gericht ein neues Lenkrad einklagen. Bis das dann in 3 Jahren durch ist, hab ich das Auto vermutlich gar nicht mehr. Ja, wahrscheinlich würde mehr Nachdruck schneller ein Ergebnis bringen. Aber ändern würde ich da auch nix. Und die Konsequenz für mich ist halt einfach, dass sie mich nach Ablauf des Paketes dort nicht mehr wiedersehen.

    Ich glaube eben, dass das mit dem "nicht konform" so nicht stimmt. Es gibt im Baurecht ganz viele Empfehlungen, die von vielen Handwerkern als Pflicht ausgelegt werden. Diese Empfehlungen stammen aber aus Gremien, in denen vor allem die Hersteller von solchem Equipment sitzen und natürlich empfiehlt ein Steckdosenhersteller, dass man pro Zimmer mindestens 147 Steckdosen haben sollte. Das macht es aber noch lange nicht zur Pflicht, in jedem Zimmer 147 Steckdosen zu installieren.

    Genauso mit der Zuleitung zur Wallbox: Natürlich ist es empfohlen, die WB an einen eigenen Stromkreis mit eigener Absicherung und eigenem dezidierten Leiter zu hängen. Dadurch, dass die WB ja nunmal viel Strom zieht, ist das auch prinzipiell sinnvoll. Aber eine Pflicht, das so zu machen, ist es damit nicht zwangsläufig. Ich bin aber kein Elektriker und kenne die exakten Regeln nicht. Vielleicht ist es auch tatsächlich Pflicht. Keine Ahnung. Prinzipiell sollte aber der Stromkreis unabhängig davon, wie viele Ableitungen da noch abgehen, angemessen abgesichert sein. Und wenn dann eben die Kombination aus allen Verbrauchern zu viel ist, kommt die Sicherung. Dafür ist sie ja da.


    Hier ein Beitrag dazu, was ich meine. Hersteller von Steckdosen und Kabeln etc sitzen in den VDE Gremien und bestimmen, was empfohlen ist. Das macht bauen in den letzten Jahren immer teurer. Eine Pflicht geht aus der Empfehlung aber nicht hervor

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    beim Mini FFC hilft das aber auch nicht wirklich. Der lädt Schuko nur mit 2,3kW


    Ansonsten wäre auch mein Lösungsvorschlag eine separate Zuleitung mit eigener Absicherung, um das ganze Elektriker-Konform zu gestalten.
    wobei ich auch der Meinung bin, dass das mit der eigenen Leitung nur eine Empfehlung ist, keine Pflicht. Der Elektriker könnte das also auch anders anschließen, wenn er will.

    Kleine Ergänzung: Der Mini kann einphasig bis 32 A laden, erlaubt sind aber wegen der Schieflastgrenze maximal 20 A. Damit wären rund 4,6–4,7 kW drin, was schon deutlich schneller ist.

    Dafür würde mich einmal eine Quelle interessieren? Ich kenne überhaupt keine Geräte, die 1-phasig mehr als 16A (3,7kW) können. Nach Spezifikation zwar möglich, ist mir aber noch nie begegnet. Mein Mini kann sowohl 1- als auch 3-phasig nur mit maximal 16A (3,7 bzw 11 kW) laden.


    Der Mini FFC (da kenne ich auch nur eine Version) entscheidet, mit wie viel Strom er lädt, anhand des Adapterkabels, das angeschlossen ist. Mit dem Schuko Kabel lädt er maximal 10A (2,3 kW), mit dem blauen CEE Kabel (16A) mit maximal 16A (3,7kW) und mit den roten CEE Kabeln (sowohl 16A als auch 32A) mit maximal 16A 3 phasing (11kW).

    Und genau da ist eigentlich auch die Sicherheit eingebaut. Die meisten Steckdosen in Privathaushalten sind nur mit 1,5 mm2 angeschlossen. Nach Norm darf darüber eine Spitzenlast von 16A und eine Dauerlast von 10A gehen. Da der FFC genau das tut (10A=2,3kW ziehen) und dazu noch den Stecker temperaturüberwacht, würde ich das als sicher ansehen.


    Die Einstellung im Mini zur Ladegeschwindigkeit hat bei mir exakt keinen Einfluss auf eben diese. Beim Laden an Schuko werden bei mir in jeder Einstellung 2,3kW gezogen und die erwartete Ladeendzeit ist auch bei allen 3 Einstellungen die gleiche. Wundert mich ein wenig, dass deiner da scheinbar eine Unterscheidung macht. Hast du das nachgemessen? Hab ich hier noch nicht gelesen, dass diese Einstellung bei irgendjemandem einen Effekt gehabt hätte.


    Ansonsten wäre eine 1 phasige Wallbox mit Direktklemmung sicher die beste Variante. Dafür müsste man die Wallbox aber irgendwie (z.B. mit Jumpern oder Schaltern im Inneren) auf eine gewisse Strombegrenzung einstellen können. Wenn du einfach nur das Kabel an den Mini hängst, würde der Mini da vermutlich sonst mit 16A laden.


    Ich habe gelernt das die (Maximale) Ladeleistung immer der Fast Charger vorgibt und der Mini nur bedingt das regeln kann. Die Maximal 3,6 KW 16A sind auf Dauer nicht gut für die vorhandene Installation.

    Ich weiß jetzt nicht, wie genau du das meinst bzw was du damit ausdrücken willst. Technisch betrachtet ist die Wallbox nur ein Schalter, der mit dem Auto reden kann. Beim Einstecken des Kabels sagen die Geräte dem jeweils anderen, mit wie viel sie maximal laden können. Der Laderegler im Auto stellt dann die höchste Stromstärke ein, die beide Geräte können und sagt anschließend der Wallbox "ich bin bereit" und die Wallbox schaltet daraufhin nur den Strom an. Der Mini FFC (ich kenne wie gesagt nur eine Version ohne Knopf) hat dabei keine weitere Einstellmöglichkeit. Der entscheidet anhand des angeschlossenen Kabels, welche maximale Stromstärke er dem Auto mitteilt. Beim blauen CEE Stecker würde er 16A einstellen.


    Ich würde daher entweder die Variante mit Schuko Stecker lassen (ist wie gesagt auch temperaturüberwacht) oder eben eine 1 phasige Wallbox ankle men, die du dann aber auf 10A (oder weniger) begrenzt.