Beiträge von bwm

    Ich poche darauf einen persönlichen Berater zu bekommen. Schon bei Kauf des Fahrzeugs. Und der Verkäufer ist dann für mich für die Lebenszeit des Fahrzeugs zuständig (solange er da ist). Das mache ich bei Kaufabschluss klar. Sonst woanders hin.

    Da darf dann gerne der Werkstatt-Berater "dazukommen", aber ich halte den ursprünglichen Verkaufsberater verantwortlich.


    Wenn ich in "meine" Niederlassung reinkomme, grüßen die mich sofort beim Namen. Wissen ungefähr was ich will und arbeiten zügig. Der Serviceleiter hat sich mir persönlich vorgestellt. Ich bin aber auch immer "scheißfreundlich", gut gelaunt und bei guter Arbeit bringe ich ne Haribo Rolle (5 EUR...) mit oder so.

    bei Kauf wusste ich ja nun noch nicht, dass das so wird. Ich bin 37 Jahre jung und das war mein erster Neu-PKW. Motorrad habe ich schon mehrere neu gekauft, aber bei dem Honda Händler läuft das genau so, wie ich mir das vorstelle. Da versiecht auch mal ne Mail in der Inbox, aber insgesamt hat man konkrete Ansprechpartner zu konkreten Themen und erreicht die auch. Beim Neukauf habe ich damit schlicht nicht gerechnet. Davon abgesehen ist meine Verkäuferin von damals nicht mehr in der NL Berlin, sondern hat zu BMW Frankfurt gewechselt.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Erwartungshaltung in der NL Berlin absolut unrealistisch wäre. Die haben da hunderte Kunden am Tag, Zehn- oder Hunderttausende Kunden insgesamt in der Datenbank. Da können sie kaum jeden mit Namen begrüßen. Selbst die Damen und Herren am Begrüßungstresen sind immer andere. Wüsste nicht, wie die mich überhaupt kennen bzw. wiedererkennen sollten. Bin ja nur alle 2 Jahre da.


    • Nach dem zweiten Wechsel auf die Person bestehen, die mich ab dem zweiten Mal informiert hat.
    • Alle 14 Tage nachhaken. Per E-Mail und sofort nach telefonieren. Es muss denen nervig und peinlich sein!
    • Klarstellen, dass man die Leistung erwartet, die versprochen und bezahlt wurde (Premium-Preis? Premium-Leistung!)
    • Klarstellen, dass es sich nicht um eine "Kulanz" handelt, sondern um einen von der NL verursachten Schaden. Die NL ist im Unrecht. Nicht Du musst denen nachrennen. Die müssen ihren Fehler wiedergutmachen.
    • Liefertermin erfragen und Frist setzen.
    • Spätestens nach dem zweiten Faux Pas den Service-Leiter verlangen. Danach jeweils eine Stufe höher. Bestenfalls hinfahren. Telefon und E-Mail sind eine Alternative, aber weniger fruchtbar.
    • Und nach drei Monaten (Weihnachten war dazwischen, sonst früher!) hätte ich aus allen Rohren gefeuert:
    • Geschäftsführung anschreiben, BMW in München darüber informieren, offizielle Frist setzen mit Drohung eines Anwalts

    Alles in freundlichem, verständnisvollem Ton und mit Rücksicht auf alle Belange, aber auch mit Hinsicht auf persönliche Zeit, Anfahrtswege und persönliche emotionale Situation. Das ist unhaltbar meiner Meinung, kann dir das gut nachvollziehen.

    Da muss ein Goodie rausspringen. In jedem Fall. So viel Ärger, weil die Schäden verursacht haben!

    Der erste, mit dem ich dort zu tun hatte, war der Werkstattleiter bei Mini. Der war der, der mir auf insgesamt 4 Mails nicht mehr geantwortet hat. Die Rückrufbitten beim Service allgemein wurden, wie auch die Text-Anfrage beim Servicetermin ausmachen auch geflissentlich ignoriert. Daher habe ich kaum namentliche Ansprechpartner.

    Ich habe keinen Dauerdruck gemacht, weil ich das Thema selbst aus den Augen verloren habe. Der Mini ist der Daily meiner Frau und sie merkt das da am Lenkrad gar nicht mehr. Ich werde nicht dran erinnert, wenn ich nicht selbst drin sitze. Mein mehr Nachdruck war das tägliche Nachfragen ab 1 Woche vor dem Termin. Dann kam ja auch Bewegung in die Sache, nur war das Lenkrad dann halt beim Termin beschädigt.

    Ansonsten laut werden und auf den Tisch klopfen entspricht nicht meinem Naturell. Völlig egal, wer mir da gegenüber sitzt, kann nämlich auch nichts für die Situation und kann mir vermutlich auch nicht persönlich weiterhelfen. In so einem Großkonzern mit so verzweigten Entscheidungswegen und Zuständigkeiten ist halt nie nur einer zuständig. Auch Mini könnte sich ja doof stellen und behaupten, ich hätte das Lenkrad selbst beschädigt. Dann müsste ich mit Anwalt vor Gericht ein neues Lenkrad einklagen. Bis das dann in 3 Jahren durch ist, hab ich das Auto vermutlich gar nicht mehr. Ja, wahrscheinlich würde mehr Nachdruck schneller ein Ergebnis bringen. Aber ändern werde ich da auch nix und meine Konsequenz ist halt einfach, dass sie mich nicht wiedersehen

    Ich glaube eben, dass das mit dem "nicht konform" so nicht stimmt. Es gibt im Baurecht ganz viele Empfehlungen, die von vielen Handwerkern als Pflicht ausgelegt werden. Diese Empfehlungen stammen aber aus Gremien, in denen vor allem die Hersteller von solchem Equipment sitzen und natürlich empfiehlt ein Steckdosenhersteller, dass man pro Zimmer mindestens 147 Steckdosen haben sollte. Das macht es aber noch lange nicht zur Pflicht, in jedem Zimmer 147 Steckdosen zu installieren.

    Genauso mit der Zuleitung zur Wallbox: Natürlich ist es empfohlen, die WB an einen eigenen Stromkreis mit eigener Absicherung und eigenem dezidierten Leiter zu hängen. Dadurch, dass die WB ja nunmal viel Strom zieht, ist das auch prinzipiell sinnvoll. Aber eine Pflicht, das so zu machen, ist es damit nicht zwangsläufig. Ich bin aber kein Elektriker und kenne die exakten Regeln nicht. Vielleicht ist es auch tatsächlich Pflicht. Keine Ahnung. Prinzipiell sollte aber der Stromkreis unabhängig davon, wie viele Ableitungen da noch abgehen, angemessen abgesichert sein. Und wenn dann eben die Kombination aus allen Verbrauchern zu viel ist, kommt die Sicherung. Dafür ist sie ja da.


    Hier ein Beitrag dazu, was ich meine. Hersteller von Steckdosen und Kabeln etc sitzen in den VDE Gremien und bestimmen, was empfohlen ist. Das macht bauen in den letzten Jahren immer teurer. Eine Pflicht geht aus der Empfehlung aber nicht hervor

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    beim Mini FFC hilft das aber auch nicht wirklich. Der lädt Schuko nur mit 2,3kW


    Ansonsten wäre auch mein Lösungsvorschlag eine separate Zuleitung mit eigener Absicherung, um das ganze Elektriker-Konform zu gestalten.
    wobei ich auch der Meinung bin, dass das mit der eigenen Leitung nur eine Empfehlung ist, keine Pflicht. Der Elektriker könnte das also auch anders anschließen, wenn er will.

    Kleine Ergänzung: Der Mini kann einphasig bis 32 A laden, erlaubt sind aber wegen der Schieflastgrenze maximal 20 A. Damit wären rund 4,6–4,7 kW drin, was schon deutlich schneller ist.

    Dafür würde mich einmal eine Quelle interessieren? Ich kenne überhaupt keine Geräte, die 1-phasig mehr als 16A (3,7kW) können. Nach Spezifikation zwar möglich, ist mir aber noch nie begegnet. Mein Mini kann sowohl 1- als auch 3-phasig nur mit maximal 16A (3,7 bzw 11 kW) laden.


    Der Mini FFC (da kenne ich auch nur eine Version) entscheidet, mit wie viel Strom er lädt, anhand des Adapterkabels, das angeschlossen ist. Mit dem Schuko Kabel lädt er maximal 10A (2,3 kW), mit dem blauen CEE Kabel (16A) mit maximal 16A (3,7kW) und mit den roten CEE Kabeln (sowohl 16A als auch 32A) mit maximal 16A 3 phasing (11kW).

    Und genau da ist eigentlich auch die Sicherheit eingebaut. Die meisten Steckdosen in Privathaushalten sind nur mit 1,5 mm2 angeschlossen. Nach Norm darf darüber eine Spitzenlast von 16A und eine Dauerlast von 10A gehen. Da der FFC genau das tut (10A=2,3kW ziehen) und dazu noch den Stecker temperaturüberwacht, würde ich das als sicher ansehen.


    Die Einstellung im Mini zur Ladegeschwindigkeit hat bei mir exakt keinen Einfluss auf eben diese. Beim Laden an Schuko werden bei mir in jeder Einstellung 2,3kW gezogen und die erwartete Ladeendzeit ist auch bei allen 3 Einstellungen die gleiche. Wundert mich ein wenig, dass deiner da scheinbar eine Unterscheidung macht. Hast du das nachgemessen? Hab ich hier noch nicht gelesen, dass diese Einstellung bei irgendjemandem einen Effekt gehabt hätte.


    Ansonsten wäre eine 1 phasige Wallbox mit Direktklemmung sicher die beste Variante. Dafür müsste man die Wallbox aber irgendwie (z.B. mit Jumpern oder Schaltern im Inneren) auf eine gewisse Strombegrenzung einstellen können. Wenn du einfach nur das Kabel an den Mini hängst, würde der Mini da vermutlich sonst mit 16A laden.


    Ich habe gelernt das die (Maximale) Ladeleistung immer der Fast Charger vorgibt und der Mini nur bedingt das regeln kann. Die Maximal 3,6 KW 16A sind auf Dauer nicht gut für die vorhandene Installation.

    Ich weiß jetzt nicht, wie genau du das meinst bzw was du damit ausdrücken willst. Technisch betrachtet ist die Wallbox nur ein Schalter, der mit dem Auto reden kann. Beim Einstecken des Kabels sagen die Geräte dem jeweils anderen, mit wie viel sie maximal laden können. Der Laderegler im Auto stellt dann die höchste Stromstärke ein, die beide Geräte können und sagt anschließend der Wallbox "ich bin bereit" und die Wallbox schaltet daraufhin nur den Strom an. Der Mini FFC (ich kenne wie gesagt nur eine Version ohne Knopf) hat dabei keine weitere Einstellmöglichkeit. Der entscheidet anhand des angeschlossenen Kabels, welche maximale Stromstärke er dem Auto mitteilt. Beim blauen CEE Stecker würde er 16A einstellen.


    Ich würde daher entweder die Variante mit Schuko Stecker lassen (ist wie gesagt auch temperaturüberwacht) oder eben eine 1 phasige Wallbox ankle men, die du dann aber auf 10A (oder weniger) begrenzt.

    Die Arbeiten wurden bisher eigentlich immer sauber ausgeführt. Die Mitarbeiter, mit denen ich zu tun hatte waren wie gesagt auch immer freundlich und in ihrem Feld wissend. Der Meister vor nem halben Jahr kannte zum Beispiel das Problem mit dem knackenden Gefühl in der Lenkung und die (wirklich simple) Lösung: die Lenkradverstellung ein Paar mal rein und raus fahren. Das mit dem beschädigten Lenkrad ist ärgerlich, aber kann passieren. Die Reaktion darauf (wird getauscht) war ja auch in Ordnung.


    Mein Problem mit der Niederlassung sind die Prozesse, die sie sich dort zur eigenen Optimierung implementiert haben und die den Kunden und seine Bedürfnisse komplett ignorieren. Zum Beispiel, dass man als Kunde keinen festen Ansprechpartner und damit keine feste Kontaktmöglichkeit hat, sondern immer nur im Callcenter bzw in allgemeinen Postfächern landet. Ist für Mini super, weil sich die anfallende Arbeit dadurch besser verteilen lässt. Ist aber für mich als Kunden kacke, weil ich so den Fall mit meinem Lenkrad dann 5 verschiedenen Leuten erklären muss und es da keinerlei Kontinuität bei der Informationsweitergabe gibt.


    Ich habe ja noch einen Mazda, den ich fürs Scheckheft bisher regelmäßig zum Service bringe und in dem kleinen Autohaus sitzen immer die gleichen Leute an den gleichen Plätzen und sind unter der gleichen Telefonnummer erreichbar. Wenn man da anruft und Fragen zum Status des eigenen Autos oder einer Teilebestellung hat, dann weiß der Angerufene ohne nachzufragen oder nachzuschauen Bescheid und kann einem helfen. So ein Fall wie mit dem Lenkrad müsste ich da niemandem erklären, weil die relevanten Leute sowieso Bescheid wüssten. Und außerdem würde die Kommunikation nicht mehrmals über einen Zeitraum von 6 Monaten bei verschiedenen Empfängern versiechen. Schon alleine, weil das Problem in den 6 Monaten schon 12 mal gelöst worden wäre.


    Ich hab halt auch noch das Thema, dass mein Vater früher mal Autohändler war und mir halt mal erklärt hat, was bei ihm so zum Job dazu gehört hat. Dass man zum Beispiel als Verkäufer für den Kunden der Single Point of contact für Ersatzteile, Zubehör, Service, Neukauf und alles andere ist und seinen Kunden auch nach ein paar Wochen mal anruft und fragt, ob mit dem Auto alles in Ordnung ist. Dass man den Kunden auch anruft und an seinen fälligen Service oder TÜV erinnert. Und dabei natürlich schon ein paar mögliche Termine bereit hält. Dass man sich auch merkt (oder aufschreibt), dass die Ehefrau die Farbe rot nicht mag und das dann 3 Jahre später beim nächsten Autokauf noch weiß. War für ihn eine völlige Selbstverständlichkeit, weil selbst ein Daewoo (wo er damals gearbeitet hat) für den Käufer ein vergleichsweise großes Investment ist und da ein gewisses Maß an Service dazu gehört.

    Und mit der Erinnerung an seine Erzählung aus den 90ern/00ern erlebe ich dann die schöne neue Welt bei Mini. Mit Stundensätzen, die bequem das 6-fache von dem sind, was bei meinem Vater damals aktuell war. Und die ganz neue Welt mit KI chatbots, die dann so ein Thema wie mit dem Lenkrad einfach gar nicht mehr verstehen würden, steht uns ja erst noch bevor.


    Ne, also die Mini/BMW Niederlassung ist für mich bei einem möglichen zukünftigen Neuwagenkauf einfach raus

    Die letzten Wochen durfte ich in der Mini Niederlassung Berlin mal wieder den Bodensatz an Service Qualität erleben, den man da heutzutage noch geboten bekommt. Um die Würze der Story vollumfänglich greifen zu können, muss man wissen, dass ich etwa 50km und damit ca 30% vom Akku one way von der Niederlassung weg wohne. Ich kann da also nicht mal eben hin fahren.


    Also angefangen hat alles vor einem halben Jahr. Ich war damals mit ein paar Kratzern an der Stoßstange dort, um einen KVA für die Versicherung zu bekommen. Während der Mini dort war, haben sie die linke Seite des Lenkrads beschädigt. Vermutlich beim einsteigen mit der Hose hängen geblieben oder sowas. Keine Ahnung.

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    Ich hab das beim losfahren gemerkt und bin sofort wieder hin. Hab den Meister getroffen, bei dem ich auch vorher für den KVA (und das "knacken" in der Lenkung) war und hab ihm das Lenkrad gezeigt. Er hat kurz versucht, drüber zu polieren, hat aber gemerkt, dass das nichts bringt und dann nach kurzem Warten gesagt, dass er das noch mit der Geschäftsführung klären muss, aber sie das Lenkrad wahrscheinlich tauschen werden, aber erst bestellen müssen. Er hat dann also Bilder gemacht und mir gesagt, dass er sich später am Tag meldet.


    Ich habe ihn dann am nächsten Tag angeschrieben und gefragt, ob es Neuigkeiten gibt. Ist mit der Geschäftsführung geklärt, Lenkrad wird bestellt. Er meldet sich. Soweit, so gut.

    Etwa 1,5 Monate später (28.10.) habe ich dann nochmal per Mail gefragt, ob es Neuigkeiten zum Lenkrad gibt. Dachte, dass die vielleicht eine ungewöhnlich lange Lieferzeit hätten oder so - er wollte sich ja melden. Kam kurze Zeit später die Antwort, dass ich ihm bitte nochmal das Kennzeichen schicken soll, es war aber alles mit der Geschäftsleitung geklärt und das Lenkrad war wohl schon bestellt. Er hätte jetzt Feierabend und will sich morgen melden. Meine Antwort am selben Tag (28.10.) und die nächste Nachfrage meinerseits am 19.12. blieben unbeantwortet. Am 06.01. habe ich ihn dann nochmal gefragt, ob wir den Tausch ggf. mit dem im März fälligen Service verbinden können. Am 27.01. habe ich ihn darüber informiert, dass ich jetzt für den 10.03. einen Service-Termin gebucht habe und in dem Freitext-Feld angegeben habe (Zeichenbegrenzung): "vermutlich Lenkradtausch gemäß Absprache mit Herrn XXX"

    Alle diese Mails und auch das Freitext-Feld blieben unbeantwortet.


    Am 02.03. (etwa 1 Woche vor dem vereinbarten Service Termin am 10.03.) habe ich dann morgens nochmal in die App bzw die Website mit dem Online Status geschaut und weiterhin keinen Hinweis auf den Lenkradtausch, dafür aber eine mir unbekannte Kostenposition über 450€ gefunden. Also habe ich unter der angegebenen Nummer angerufen. Man landet in einem Callcenter. Rückrufbitte wird hinterlegt, die Kollegen melden sich später.

    Am nächsten Tag (03.03.) nochmal angerufen, wieder Callcenter, anderer Mitarbeiter. Rückrufbitte ist noch hinterlegt, die Kollegen melden sich.

    Am nächsten Tag (04.03.) nochmal angerufen, wieder Callcenter, wieder andere Mitarbeiterin. Sie sieht nichts von einer Rückrufbitte, aber kann eine hinterlegen. Daraufhin habe ich ihr dann nochmal die ganze Situation erklärt und, dass ich einfach nur wissen will, ob denn jetzt beim Termin in 6 Tagen das Lenkrad mitgetauscht wird. Außerdem steht auf der Service-Status Website etwas von 450€ für Diagnosearbeiten, von denen ich nichts weiß. Da hätte ich gerne, dass mir die jemand erklärt.

    Nach kurzer Recherche dann das Ergebnis: Die Kostenposition ist wohl ein Fehler (vermutlich weiß die Service Status Seite nichts vom Service inklusiv Paket), nimmt sie runter. Und zum Lenkrad soll ich ihr bitte einmal die Mailkonversation mit dem Meister weiterleiten, sie meldet sich dann. Das habe ich etwa eine Stunde später (Mittwoch früher Nachmittag) gemacht. Keine weitere Reaktion.

    Am nächsten Montag habe ich dann nochmal per Mail bei ihr nachgefragt, wie es denn jetzt um das Lenkrad steht. Am Dienstag wäre schließlich der Service gewesen.

    Nachmittags ruft sie mich dann an und erklärt mir, dass der Tausch durchgeführt werden soll, aber das scheinbar schon bestellte Lenkrad nicht mehr auffindbar ist. Sie müssen ein neues bestellen. Das kommt aber erst zum Ende der Woche. Also die Frage, ob wir nicht den Termin um eine Woche verschieben können. Meine Sorge mit der Gültigkeit vom Service inklusiv Paket konnte sie ausräumen (siehe RE: Servicebedarf MINI F56 F55 F57 )

    Also neuen Termin für Mittwoch den 18.03. (heute) ausgemacht.

    Ich also zur vereinbarten Zeit da hin, Auto abgegeben, nettes Gespräch über den tollen Lackzustand gehabt (das Auto kam gerade am Tag vorher von der Keramikversiegelung - Erneuerung und sah deshalb trotz 4 Jahren und 70.000km aus wie neu) und meine Sonderwünsche geäußert. Auto nicht waschen (wegen der frischen Keramikversiegelung), Schlüsselbatterie und Scheibenwaschwasser nicht ersetzen / auffüllen (mach ich selbst) und auf keinen Fall das Licht einstellen (haben sie beim letzten Service vor 2 Jahren gegen Bezahlung gemacht. Ich hätte damals mit der Einstellung bequem 747 Piloten auf Reiseflughöhe blenden können). Anschließend auf Arbeit gefahren. Abholzeit hatte ich nicht, sie melden sich. Sie meldeten sich nicht. Zum Feierabend (gegen 1530) dann auf die Service-Status-Website geschaut und dort steht, dass das Auto abholbereit ist. Ich habe aber anders als sonst keine weitere Benachrichtigung (z.B. per SMS) darüber bekommen. Ich also hin und an den Tresen. Kurz gerödelt. Bitte kurz warten, Herr YYY (der vom Morgen) kommt.

    Er hat mir dann erklärt, dass sie nach dem Service (Sonderwünsche wurden beachtet) das Lenkrad tauschen wollten. Hatten auch alles schon soweit demontiert, dass das neue Lenkrad dran kann. Dann das neue Lenkrad ausgepackt zum Einbau und "das war regelrecht zerstört. Vom Zustand her viel schlechter als das aktuelle."

    Sie haben daraufhin also das alte wieder angebaut und noch ein neues bestellt. Er meldet sich, wenn das neue da (und geprüft) ist. Ihm war das sichtlich unangenehm. Vermutlich spielte da auch meine Anmerkung am Morgen zum Licht einstellen vor 2 Jahren mit rein. Ich nehme an, dass er die ganze Story mit dem Lenkrad überhaupt nicht kannte. Sicher weiß ichs nicht, aber zumindest wusste er am Morgen bis auf die 2 Zeilen in seinem Auftrag "Sportlenkrad xyz Einbau" und "Kosten bitte intern verrechnen" nichts weiter dazu.


    Alle Menschen, mit denen ich Kontakt hatte, wenn ich dann mal Kontakt hatte, waren im Prinzip freundlich und nett. Ich finde es aber katastrophal, dass man keine Ansprechpartner mehr hat, die man wieder erreichen kann. Jeder Anruf landet im Callcenter, man bekommt nur allgemeine E-Mail-Adressen. Jede Anfrage wird wie ein Ticket bearbeitet. Nicht vom festen Sachbearbeiter, sondern von irgendeinem, der gerade Zeit hat. Dadurch kennt niemand, mit dem man in Kontakt steht, die Vorgeschichte. Der ganze Prozess der Terminbuchung ist auf deren Seite weitestgehend automatisiert, die eigene Automatisierung kommt aber weder mit ihren eigenen Systemen (siehe Service inklusiv Paket) noch mit jeglicher Form von Sonderthemen klar. Ich soll bitte unbedingt bestätigen, dass sie mir kostenpflichtig ihre völlig überteuerte Scheibenwaschflüssigkeit auffüllen dürfen (dazu hat mich die Service-Status-Seite ab Terminbuchung bis kurz vor Abholung bei jedem Besuch aufgefordert! Ablehnen geht nicht, nur bestätigen...oder ignorieren) aber die Anfrage nach dem Lenkradtausch auf Garantie kann ich nur im sehr kurzen Freitext-Feld eingeben, das dann aber ignoriert wird.

    Ich finde das wirklich grauenvoll. Ein Hoch auf kleine Autohäuser. Die Niederlassung sieht mich nach Ablauf des Service Inklusiv Pakets sicher nie wieder.


    Und dazu habe ich heute noch deren Stundensätze gesehen und bin fast umgekippt.

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    12AW=h (steht im Text darunter), d.h. eine Stunde Mechanik kostet ganze 262,92€, eine Stunde Karosserie sogar 313,92€ und eine Stunde Lack bzw. Elektrik kostet sagenhafte 332,88€

    Das bei dem Service geht für mich gar nicht.


    Meine Schwierigkeiten beim Neuwagenkauf 2022 habe ich damals hier schon mal erwähnt. Da war es auch eine regelrechte Tortur, nach Unterschrift noch irgendwie zu kommunizieren.


    Die ganze Erfahrung bei Mini ist für mich alles in allem bisher ziemlich underwhelming. Das Auto hat die Eigenschaften, die versprochen wurden und bisher keine weiteren Probleme. Wir lieben unseren Bob sehr. Alles drumrum war aber so schlecht, dass ich wohl keinen Mini oder BMW (sind in der Niederlassung alles die gleichen Mitarbeiter) mehr neu oder noch mit Garantie kaufen würde.

    Jetzt kann ich es selbst beantworten: heute kam die Meldung in der App, dass der Service fällig ist. der letzte Termin war am 25.03.2024, am 02.03. 2026 kam die Meldung mit dem gelben Warndreieck, dass der Service fällig ist. Termin hatte ich vorab schon für den 10.03. ausgemacht.

    Theoretische Fälligkeit ist ja der 25.03., d.h. die Meldung kam jetzt 23 Tage vorher.

    Bzw. die Meldung kam exakt 101 Wochen nach dem letzten Servicetermin. Der 25.03.24 war nämlich ein Montag und heute ist ja auch einer.

    Ich habe nochmal ein Update zur Service Fälligkeit beim Mini.

    Und zwar war ich in den letzten Wochen mehrfach mit Mini in Kontakt wegen meinem Service und Lenkradtausch. Zur absoluten Servicewüste und den inzwischen aufgerufenen Preisen schreibe ich aber separat nochmal was. Dabei musste mein Service wegen Servicewüste nochmal um eine Woche nach hinten verschoben werden. Als ich dann telefonisch meine Sorgen wegen dem Service Inklusiv Paket geäußert habe, hat die nette Dame mir etwas anderes gesagt: die Service Fälligkeit richtet sich beim Mini wohl nur nach dem Monat, nicht nach dem exakten Tag, an dem der letzte Service war. Also ob der letzte Service am 28.03. Oder am 01.03.2026 war, ist wohl egal - ab 01.03.2028 leuchtet die Lampe wieder.

    Die Gültigkeit des Service Inklusiv Pakets bezieht sich aber tatsächlich auf den exakten Tag der Erstzulassung. Das heißt in meinem Fall: solange ich zwischen 01.03.28 und 08.03.28 zum Service komme, fällt der Service noch in die Fälligkeit des inklusiv Pakets.


    Angearscht ist man da in 2 Situationen:

    1. wenn die Erstzulassung z.B. am 01.03. war, muss man den letzten Service exakt am 01.03. durchführen lassen. Wenn das aber z.B. ein Sonntag oder Feiertag ist, hat man Pech gehabt.

    2. Wenn die Erstzulassung z.B. Am 30.03. War, die Übergabe aber erst am 05.04. hat man afaik auch Pech gehabt. Die Service Fälligkeit zählt nämlich soweit ich weiß ab Übergabe, D.h. der Service wäre dann immer erst im April fällig. Das inklusiv Paket läuft dann aber bereits am 30.03. aus