BREXIT - Auswirkungen? Allgemein und auf MINI Cooper Produktion in Oxford?

  • Neues zum Brexit:


    "Weil die anhaltende Unsicherheit die Geschäftsentwicklung belaste, appellierte BMW am Donnerstag "nachdrücklich an alle Beteiligten", die dringend benötigte Planungssicherheit zu schaffen und den reibungslosen Handel zu erhalten." :


    https://de.marketscreener.com/…eit-beim-Brexit-28390974/

    Mein F55 Cooper - "Sterling" - wurde am 11.02.19 in Oxford gebaut, ist am 22.02. beim Händler eingetroffen und seit 05.03.19 glücklich bei mir.

  • Neues zum Brexit:


    "Weil die anhaltende Unsicherheit die Geschäftsentwicklung belaste, appellierte BMW am Donnerstag "nachdrücklich an alle Beteiligten", die dringend benötigte Planungssicherheit zu schaffen und den reibungslosen Handel zu erhalten." :

    Und BMW denkt allen Ernstes, die Engländer würden darauf hören :0016::0016::0016: ??


    Für mich (leider) der Witz des Tages :0016:

    Der Miezen- und inzwischen auch Hundeflüsterer 🐱🐶

    Einmal editiert, zuletzt von BlackZZZZ ()

  • Da hat sich BMW / MINI mit seinen vorgezogenen Werksferien in Oxford aber gehörig vertan. :evil:


    Wer konnte so etwas aber auch ahnen?
    Und ob es zum 31.10. bereits eine Entscheidung gibt, ist ja auch noch fraglich. Eine Planungssicherheit ist irgendwie überhaupt nicht in Sicht.

  • Da hat sich BMW / MINI mit seinen vorgezogenen Werksferien in Oxford aber gehörig vertan. :evil:


    Wer konnte so etwas aber auch ahnen?
    Und ob es zum 31.10. bereits eine Entscheidung gibt, ist ja auch noch fraglich. Eine Planungssicherheit ist irgendwie überhaupt nicht in Sicht.

    Nun leider kann man sowas nicht von jetzt auf gleich entscheiden. :whistling: sch.. Gewerkschaften :evil::saint:

    MINI Cooper R50 05-07,MINI ONE R56 07-08, MINI Cooper S R56 08-15, MINI JCW R56 15-19, JCW R57 19-...

  • UK waren 2018 unser fünftwichtigster Exportmarkt und rangierte bei den Importen auf Rang 11.
    Den Brexit werden nicht nur die Briten, sondern auch wir auf jeden Fall deutlich zu spüren bekommen.


    Siehe Tabelle 51000-0003
    https://www-genesis.destatis.de/genesis/online



    Exporte nach Ausfuhr Wert in Tsd. Euro
    Vereinigte Staaten von Amerika 113.293.472
    Frankreich 105.250.547
    Volksrepublik China 93.037.203
    Niederlande 91.124.838
    Vereinigtes Königreich 82.044.445
    Italien 69.943.879





    Importe aus Einfuhr Wert in Tsd. Euro
    Volksrepublik China 106.265.106
    Niederlande 98.073.298
    Frankreich 65.195.237
    Vereinigte Staaten von Amerika 64.507.816
    Italien 60.330.215
    Polen 55.231.359
    Tschechische Republik (ab 1993) 47.845.056
    Belgien (ab 1999) 46.044.021
    Schweiz 45.896.115
    Österreich 43.119.979
    Vereinigtes Königreich 37.086.460
  • SONNTAG, 25. AUGUST 2019
    Abschied von der Insel
    Englands Autoindustrie stirbt mit dem Brexit


    https://www.n-tv.de/wirtschaft…exit-article21225001.html


    Teil-Zitat:
    „James Bond drückt 2020 wieder das Gaspedal eines Aston Martin durch. Aber die britische Autoindustrie könnte da schon Geschichte sein. Immer mehr Hersteller entlassen Mitarbeiter, schließen Werke. Wie konnte es soweit kommen?


    Seit vergangenem Jahr ist die Autoproduktion in England im Rückwärtsgang. Im ersten Halbjahr 2019 wurde mit 666.000 Autos, ein Rückgang um ein Fünftel zum Vorjahreszeitraum, ein neuer Tiefstand erreicht. Nur rund zwei Monate vor dem Brexit spitzt sich die Lage für die Branche weiter zu. (...)


    Sparprogramme aller Orten
    Doch auch der Rest der Branche steht auf hab Acht. Mini, Automobiltochter von BMW und drittgrößter Hersteller auf der Insel, plant Schließungen und Produktionsverlagerung nach Südafrika. Jaguar Land Rover, das 2008 vom indischen Stahlmagnaten Ratan Tata vor der Pleite gerettet und zwischenzeitlich unter deutscher Leitung zum neuen Star der britischen Autoindustrie aufgestiegen war, hat ein massives Sparprogramm und die Streichung von 4500 der 9100 Arbeitsplätze angekündigt.


    Jaguar hat parallel dazu massiv Kapazitäten im EU-Land Slowenien aufgebaut. Ford legt Teile seiner Motorenproduktion still und will seine Zukunft im Vereinigten Königreich ebenfalls "überdenken". PSA- Chef Carlos Tavares hat im Falle eines harten Brexit mit dem Abzug der Opel Astra Produktion aus dem Vauxhall-Werk Ellesmere Port und deren Verlagerung nach Südeuropa gedroht; das wäre dann das Aus für den Standort - und für viele Zulieferer ringsum. Große Zulieferer wie ZF, Schäffler und Michelin machen bereits zu, andere werden folgen.


    Das Ende der britischen Autoindustrie, präziser: der Autoindustrie in Großbritannien, naht also mit großen Schritten. Ein "harter" Brexit ohne Freihandelsabkommen mit der EU macht dem Automobil-Standort Großbritannien den Garaus. Er wird unprofitabel, denn die Autoindustrie hängt stark vom Export ab. Jährlich werden etwa 80 Prozent der Autos exportiert, davon über 60 Prozent nach Europa. Umgekehrt werden 80 Prozent aller Zulieferteile aus Europa importiert, manche davon überqueren den Kanal im Veredelungsverkehr bis zu fünfmal. Die Einführung der WTO-Zoll-Tarife von zehn Prozent würde dem Standort Großbritannien die Rentabilitätsgrundlage entziehen: Exportautos verteuerten sich um etwa 3000 Euro, Zulieferteile müssten zu höheren Kosten importiert werden. (...)“


    Weiter unter:
    https://www.n-tv.de/wirtschaft…exit-article21225001.html

  • ... die Automobilindustrie ist ja nur eine Branche, in anderen Branchen schaut es ähnlich düster aus.


    Mich ärgert es extrem und macht mich sehr traurig, dass Populismus das Zusammenleben erschwert, weil sogenannte Politiker wie Trump und Johnson und andere meinen, dass es ihren Ländern alleine besser gehen würde.


    Letztlich gefährdet diese „our Country first“ den Wohlstand und das friedliche Miteinander.


    Spielregeln im gegenseitigen Miteinander werden aufgekündigt und es bleibt zu hoffen, dass es nicht zu schlimmeren Folgen kommt.