Da im Mini die gleiche Hardware verbaut ist, wie in den gängigen F-BMWs sind die Teile mit Codieranpassung in so vielen Fahrzeugen verbaubar, dass sich der Handel damit sehr wohl lohnt. Damit kann man geklaute Fahrzeuge oder Schrottfahrzeuge aus dem Ausland günstig "fahrtüchtig" machen und in den Markt bringen. Das betrifft aber alle Premium- und deren Submarken.
Die Diebe sind mittlerweile sehr findig. Bei BMW wird oft ein kleines Loch in die Tür geschnitten, damit man mit dem Innenraumtüröffnungstaster die Türen entriegelt und somit die Alarmanlage umgeht. Andere Methoden sind, dass Bauschaum in die Alarmanlagensirene gesprüht wird und diese dann nicht mehr ihre volle Lautstärke hat.
Bei Opel gab es früher einen Diebstahlschutz, da hat man den Securitycode vom Fahrzeug benötigt, um Steuergeräte wie z.B. das Radio/ECU etc. zu entheiraten. Macht man dies nicht, ist das Radio praktisch wertlos. Aber dennoch wurden diese Verkauft. Denn ist das Geld mal überwiesen, kommt man an den oft im Ausland sitzenden Verkäufer eh nicht mehr ran. So richtig vor Diebstahl kann man sich kaum schützen. Es wurden schon Fahrzeuge aus abgeschlossenen Garagen geklaut, Schlüsselsignale abgegriffen etc. Alarmanlagen schrecken kaum noch ab. Allerdings ist eine Garage und ein RFID sicheres Schlüsseletui eine relativ sichere Kombi. Fahrzeugkarosserie unter Hochspannung setzen wäre so eine effektive Idee, ist aber auch wieder nicht erlaubt und etwas unpraktikabel. Farbpatronen machen ein Fahrzeug nach Teileklau unbrauchbar. Oder du fährst eben ein Fahrzeug, bei dem keine lohnenswerte Technik für einen Teile- oder Komplettdiebstahl verbaut sind.