Fahrzeugeinbruch MINI Wired PLUS Paket - Mantrap Navigation Professional Diebstahl mit Alarmanlage DWA zur Vorbeugung

  • Da im Mini die gleiche Hardware verbaut ist, wie in den gängigen F-BMWs sind die Teile mit Codieranpassung in so vielen Fahrzeugen verbaubar, dass sich der Handel damit sehr wohl lohnt. Damit kann man geklaute Fahrzeuge oder Schrottfahrzeuge aus dem Ausland günstig "fahrtüchtig" machen und in den Markt bringen. Das betrifft aber alle Premium- und deren Submarken.


    Die Diebe sind mittlerweile sehr findig. Bei BMW wird oft ein kleines Loch in die Tür geschnitten, damit man mit dem Innenraumtüröffnungstaster die Türen entriegelt und somit die Alarmanlage umgeht. Andere Methoden sind, dass Bauschaum in die Alarmanlagensirene gesprüht wird und diese dann nicht mehr ihre volle Lautstärke hat.

    Bei Opel gab es früher einen Diebstahlschutz, da hat man den Securitycode vom Fahrzeug benötigt, um Steuergeräte wie z.B. das Radio/ECU etc. zu entheiraten. Macht man dies nicht, ist das Radio praktisch wertlos. Aber dennoch wurden diese Verkauft. Denn ist das Geld mal überwiesen, kommt man an den oft im Ausland sitzenden Verkäufer eh nicht mehr ran. So richtig vor Diebstahl kann man sich kaum schützen. Es wurden schon Fahrzeuge aus abgeschlossenen Garagen geklaut, Schlüsselsignale abgegriffen etc. Alarmanlagen schrecken kaum noch ab. Allerdings ist eine Garage und ein RFID sicheres Schlüsseletui eine relativ sichere Kombi. Fahrzeugkarosserie unter Hochspannung setzen wäre so eine effektive Idee, ist aber auch wieder nicht erlaubt und etwas unpraktikabel. Farbpatronen machen ein Fahrzeug nach Teileklau unbrauchbar. Oder du fährst eben ein Fahrzeug, bei dem keine lohnenswerte Technik für einen Teile- oder Komplettdiebstahl verbaut sind.

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    You drive me crazy, Shawn!
    :MINI_03:

  • BMW Wurde bei manchen Baureihen auch gerne das Dreiecksfenster bei der hinteren Tür kaputt gehauen. Diese Scheibe ist nämlich bei den betroffenen Modellen die einzige, die keine Glasbruchüberwachung hat. Dann kann man rein greifen und die Tür entriegeln, womit die Alarmanlage dann ausgeschaltet ist.


    Karosserie unter Hochspannung setzen wäre nicht nur verboten (wenn es funktioniert ist das ein versuchter Mord und würde damit höher bestraft werden, als der eigentliche Diebstahl), sondern auch uneffektiv. A ist die Wahrscheinlichkeit nicht 0, dass du dir die Batterie grillst und außerdem sind denke ich alle Teile, die man im Auto üblicherweise anfasst, in irgendeiner Form isoliert. Lack isoliert ja schon mal und damit kannst du die Tür anfassen, wie du willst.


    Dein letzter Vorschlag war auch die einzige Lösung für einen anderen bekannten. Dem wurden schon diverse Motorräder geklaut (2*KTM, 1*BMW), bis ihm die Versicherung dann die Teilkasko gekündigt hat, woraufhin er das Motorradfahren an den Nagel gehängt hat.

    Danach wurden ihm noch 2 Autos geklaut (Kia Sorento und ich glaube ein Opel Vectra oder sowas) und daraufhin hat er sich einen giftgelben Renault Twingo aus der ersten Baureihe gekauft. Den hat er immernoch.


    Ansonsten kann ich eigene Garage auf dem sehr dörflichen Dorf empfehlen. Die meisten Garagen hier in der Gegend sind nicht mal abgeschlossen, von einem Einbruch habe ich aber noch nie gehört. 300 Seelen Dorf, wo die meisten einander kennen

  • . Oder du fährst eben ein Fahrzeug, bei dem keine lohnenswerte Technik für einen Teile- oder Komplettdiebstahl verbaut sind.

    Ich fahre nebenbei noch ein Oldtimer Womo. Da sind Ersatzteile schon wieder so gefragt das das Fahrzeug Diebstahl gefährdeter ist als neue moderne Fahrzeuge

  • Ich bin erstaunt so etwas zu lesen.


    In den 80er wurde Radios sehr häufig geklaut und die Industrie hat angefangen dem erfolgreich mit Codierung und abnehmbarem Bedienteilen auszustatten.

    Und heute, wo ich selbst eine Erstatzstarterbatterie anlernen muss, kann ich das Infotainment beliebig hin und her tauschen....