Beiträge von Logan5

    Nun, das Thema ist doch: ab wann lohnt sich der Diesel für mich?
    Unser Cooper wird im Jahr rund 15Tkm bewegt. Bei unserem Fahrprofil und den Rahmenbedingungen rechnet sich der Diesel nie (bei uns ist der Preisunterschied zwischen Diesel und E10 oft nur 9Ct/l).


    Genau darauf wird es keine allgemeine Antwort geben. Wir können hier noch tagelang diskutieren, für dich wird sich der Diesel trotzdem nicht rechnen. Für mich auch nicht. Aber für die, die mehr fahren als wir, auf jeden Fall.
    Und die können die Diskussion hier mitlesen und sich hier Denkanstöße und Infos holen. Das ist für mich Sinn und Zweck der Diskussion.


    @lookatolivia - erst gestern eine Sendung über die Problematik der Schifffahrt gesehen. In den Häfen ist die Feinstaubbelastung sehr viel höher als im Zentrum einer Großstadt. Kreuzfahrtschiffe z.B. lassen die Motoren auch im Hafen laufen. Und das sind gigantische Diesel ohne irgendwelche Filter.

    Ich bin aus dem Thema raus, die Diskussion ist in keiner Weise zielführend. Für mich ist ein Diesel erst dann wieder eine Alternative, wenn flächendeckend biogene Kraftstoffe der zweiten Generation verfügbar sind und der Hersteller meiner Wahl ein funktionierendes System der NOx-Verringerung einbaut.


    Was ist denn das Ziel der Diskussion?
    Zu NOx - viel schlimmer sind doch die Feinstaubpartikel, die Lungenkrebs verursachen können. Diese sind beim Direkteinspritzer-Benziner tausendfach, bis hunderttausendfach höher als beim Diesel mit Partikelfilter.

    du kannst nicht einfach überall 30% dazurechnen. Der Verbrauch bei Diesel und Benziner ist nich linear.
    Die kleinen Turbobenziner schlucken ziemlich wenn man die Leistung abruft - beim Diesel ist das nicht so extrem.


    Das stimmt allerdings. Sobald man beim Cooper mal Stoff gibt, geht der Durchschnittsverbrauch hoch, aber nur sehr langsam wieder runter (ich jag ihn meist hoch, meine Frau fährt ihn dann wieder runter...)
    Beim Diesel ging der Durchschnittsverbrauch nicht so sprunghaft hoch (oder kann es sein, dass es an den wenigen km vom Cooper liegt (ca. 3000 km bis jetzt)?).

    Ergänzend:
    Wenn Emotionen die Kostenrechnung kreuzen, ist es schwer auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.


    Vermutlich nicht die Emotionen - ich bin ja Diesel-Fan, der Cooper ist der erste Benziner seit Jahren.
    Aber die Voraussetzungen sind nicht vergleichbar. Bei mir ist der Sprit ansch. recht teuer. Dann kommt es darauf an, wieviel man fährt. Dann, wie teuer die Versicherung ist. Und zu guter letzt, welchen Preis man für das Fahrzeug aushandeln kann.
    Das sind so viele Variablen, dass man nie auf das selbe Ergebnis kommt. Daher muss man das immer für sich selbst ausrechnen und entscheiden.
    Bei mir war es so, dass kaum einen Unterschied gemacht hat, ob Diesel oder Benziner, da fahren wir einfach zu wenig. Aber die Daten vom Cooper haben mich gereizt (und Cooper D gab es nicht zum Testen).
    Vielleicht wird der nächste MINI (und wir sind sicher, dass das nächste Auto wieder ein MINI wird :) ) ein gebrauchter Cooper D oder sogar SD.

    Aber genau das ist unrealistisch, weil man eben einen Diesel ganz anders fährt als einen Benziner.


    Wir fahren den Cooper genau so wie wir auch den 120d gefahren sind. Die Schaltpunktanzeige im Green und Mid-Mode will schon sehr früh, dass hochgeschalten wird. Der starke Cooper-Motor verträgt das auch.
    Ich war selbst überrascht, dass der Benziner in diesen tiefen Drehzahlregionen (1500-2000) noch so viel Power hat, sehr ähnlich dem Diesel.
    Irgendwie gleichen sich die modernen Diesel- und Benziner immer mehr an... Die BMW-Diesel wollen auch mal höhere Drehzahlen, die Benziner sollen sparsam sein, also auch in niedrigen Drehzahlen Leistung haben.


    Bei den Verbräuchen bin ich von meinen eigenen Erfahrungen ausgegangen: Cooper Werksangabe 4,6 Liter, real: 6 (mit schmalen Reifen, mit den 205ern ansch. nicht zu schaffen), also gut 30% mehr.
    Cooper D Werksangabe 3,6 Liter + 30% = 4,7 Liter.

    Ich denke auch, dass jemand der den Cooper mit 6l fährt den Diesel mit 4l fahren kann.
    5l schafft man beim Cooper D auch locker wenn man zügig fährt und nicht großartig auf den Verbrauch achtet.


    Habt ihr diesen Rechner mal probiert?
    http://diesel.amortisationsrechner.de/


    Interessanter Link. Kommt ungefähr auf das gleiche Ergebnis. Den Cooper fahren wir z.Z. noch mit 6,3 Litern/100. Da hatte ich mir - gerade wegen dem Downsizing - bessere Werte erhofft (hatte mit 5,9 L/100 gerechnet).
    Vielleicht würden wir 4,5 beim Cooper D schaffen, 4 auf keinen Fall.
    Bei einer Fahrleistung von 25t km pro Jahr geht es immer noch auf 0 raus. Erst bei höheren Fahrleistungen wird der Diesel billiger als der Benziner.
    Wenn man die Autos später gebraucht kauft, sieht es jedoch wieder ganz anders aus, weil der hohe Anschaffungspreis das Problem des Diesels ist.