Beiträge von minifly

    Bei älteren Getrieben "kann" eine Getriebespülung problematisch sein, da sie Ablagerungen lösen kann, die bisher keine Probleme verursacht haben, aber möglicherweise kritische Bereiche verstopfen oder zu Undichtigkeiten führen können.

    Da reden wir jetzt aber eher über Autos die 30 Jahre und älter sind mit uralten 4- oder 5-Gang Wandlern.

    Eine Getriebespülung kann unter Umständen auch zu Undichtigkeiten führen, da Ablagerungen gelöst werden.

    Natürlich sollen sich Ablagerungen lösen und die werden dann rausgespült. Zu dickes Öl und Ablagerungen sorgen ja für schlechtes Schaltverhalten.

    Dass dabei Undichtigkeiten entstehen sollen, macht technisch keinen Sinn und habe ich auch noch nie gehört.


    Bei Tim Eckart wird wohl ein Reiniger verwendet.

    Das passiert bei einer klassischen Spülung nicht! Da wird einfach nur bei laufendem Motor/Getriebe über die Einlassschraube am Getriebe vom Spülgerät so lange frisches Öl reingepumpt, bis bei der Auslassöffnung kein dreckiges Öl mehr rauskommt. Damit wurde ohne Reiniger alles alte Öl entfernt.


    Habe ich bei meinem Mini bei 70.000 KM gemacht. Da kam nur noch schwarze, tote Brühe raus. Schaltverhalten war dementsprechend. Danach wieder wie neu.

    Falsch gedacht, bei DKG gab/gibts es schon immer Ölwechsel. Alle 60.000 KM oder nach x Jahren. Ist bei VW und so auch so.


    Nur die Wandlerautomatiken haben das nicht vom Hersteller vorgegeben.

    Also bei der kleinen Aisin Automatik sollte man das eher machen. Je nach Nutzung. Meiner hatte schon ein paar Alpentouren hinter sich und bei 70.000 KM habe ich das Öl in der Automatik wechseln lassen. Da kam nur noch schwarze tote Brühe raus. Schaltverhalten mit Gedenkpause beim Wechsel zwischen D und R oder mit richtigen Schlägen beim Schalten über 5000 RPM war entsprechend. ZF sagt ja außerdem, dass das Öl 8 Jahre lebt. Das wird bei Aisin nicht anders sein.