Beiträge von bwm

    Ich als Motorradfahrer habe mich das auch schon länger gefragt. Warum darf ich mit A Führerschein mit 18 für 2 Jahre "nur" 48PS fahren aber mit B Führerschein direkt ne Dodge Viper?

    Dabei muss man allerdings bedenken: das Leistungsgewicht eines Motorrades mit 48PS (inkl Fahrer etwa 6kg/PS, da Motorrad 210kg + Fahrer 80kg) entspricht etwa dem meines Superbs (280PS auf 1635kg Fahrzeug + 80kg Fahrer)


    Sollte man dort also vergleichbare Grenzen Einführen (z.B. 200 oder 250PS) wäre das wohl mit dem durchschnittlichen Haushalts-Fuhrpark machbar.


    Beim Fahrsicherheitstraining stimme ich übrigens vollumfänglich zu. Für alle Führerscheinklassen sollte das nach Führerschein-Erwerb verpflichtend sein

    Keine große Firma auf dieser Welt agiert bei egal was aus rein moralischen Gründen. Nur, wenn die Gefahr besteht, dass das Image massiven Schaden nimmt, entscheidet man sich für die teurere, aber moralischere Variante. Und melkt die Marketing-Kuh dann bis zur Vertrocknung. Der Großteil der chinesischen Zulieferer-Industrie befindet sich in Konzentrationslagern im Hinterland. Da machen alle fleißig mit weil es billig ist und es ja keine "Beweise" dafür gibt.


    Falls sich bmw tatsächlich dazu entscheiden sollte in Oxford weiter zu produzieren, dann stehen dahinter ganz sicher rein finanzielle Motive. Ein paar Ideen:

    - Internationaler Transport ist in den letzten Monaten so teuer geworden, dass sich eine Fertigung in Fernost in Verbindung mit deutlich gestiegenen Lohnkosten und einem neuen Bewusstsein für Umweltschutz einfach nicht mehr lohnt. China ist nicht mehr so billig, wie es mal war

    - in jeglicher Berichterstattung wurde ausgiebig darauf hingewiesen, dass der E Mini nicht nur in China gebaut, sondern auch dort entwickelt wird. Das Feedback u.a. hier im Forum darauf war eindeutig. Könnte also Angst vor deutlich sinkenden Verkaufszahlen sein

    - das ist denke ich der Hauptgrund: China hat sich in den letzten 2 Jahren dank 0 Covid Politik als extrem unzuverlässiger Standort gezeigt. Von heute auf Morgen werden dort aus reiner staatlicher Willkür ganze Bundesländer abgeriegelt. 1 kranker und die ganze Fabrik wird ohne Umschweife nach Hause geschickt. Das hat zu massiven Ausfällen in der Produktion geführt, die dir dort auch niemand ersetzt.

    Leistungsgewicht fänd ich keine sinnvolle Metrik. Die würde dann nämlich schwerste SUV fördern, da diese die meiste Leistung haben dürfen. Dass einem das fahrtechnisch nichts bringt, interessiert den Durchschnittskunden dabei nicht. Der Stammtisch-PS Wert ist wichtig. Eine allgemeine Obergrenze der Leistung wäre sinnvoller. Aber nicht durchsetzbar. Das würde nämlich deutsche Hersteller überdurchschnittlich betreffen.

    Seh ich aber auch bei Elektroautos als nicht allzu kritisch an. Der Verbrauch steigt beim E Auto nicht im gleichen Maß wie beim Verbrenner, wenn man mehr Spitzenleistung einbaut. Solange man diese Spitzenleistung nicht dauerhaft abruft.

    Da ist vor allem auch ein ganz eklatante Fehler drin.

    "Aber es muss auch kohlenstofffreier Strom sein – wenn wir es mit Kohle oder Gas machen, macht es keinen Sinn.“

    Ist schlicht falsch. Kraftfahrzeuge sind derart ineffizient in der Fortbewegung, dass es sehr wohl sinnvoller wäre, den selben Brennstoff in einem Kraftwerk zu verbrennen, diesen Strom dann in einen Akku zu laden und damit zu fahren. Kraftwerke sind nämlich weitaus effizienter in der Stromerzeugung, als Fahrzeuge in der Fortbewegungserzeugung.

    Man kann also nur hoffen, dass "die das möglicherweise bald mal realistisch" sehen und demzufolge voll am Elektroauto festhalten.


    Kleines Rechenbeispiel:

    Mini Cooper SE verbraucht ~ 15 kWh/100km, Mini Cooper S verbraucht rund 8L/100km

    Benzin hat einen Heizwert von ca 8,5kWh/l

    Das heißt der Cooper S verbraucht ca 68kWh Wärmeenergie pro 100km.

    Aus diesen 68 kWh Wärmeenergie könnte ein BHKW (auf Kraftwerks-Maßstab ca 40% elektrische Effizienz) etwa 27 kWh elektrische Energie gewinnen. Davon gehen nochmal etwa 20% Übertragungs- und Ladeverluste ab. Sind immernoch 22kWh, die zum fahren zur Verfügung stehen. Mit dem Sprit, den ein Auto auf 100km verbrennt, kommt ein vergleichbares Elektroauto also 145km weit, wenn man den selben Sprit vorher in einem Kraftwerk zu Strom macht.


    Also ja, ich plädiere an die Vernunft: volle Kraft voraus für Elektroautos.

    • chevini: 300,-- => Geld für eAuto
    • Mini Driver: 300,-- => Geld für eAuto, Auszahlsumme 255,-
    • Feger_Michi; 300, -- => Geld für eAuto
    • ThoSe: 300,-- => Geld für eAuto
    • jens__k: 300,00 => Geld für eAuto, Auszahlsumme 300,-
    • Hubsi:250,- => Geld für eAuto
    • silbi83: 300 € => Fairnergy
    • My Minion: 340,80 € => carbonify
    • GinTonic: 340,80 € => carbonify
    • Hexe: 300,- => Geld für eAuto
    • roland1315: 320,- => The Mobility House
    • goingelectric: 340,80 € => carbonify
    • Joe111: 300,00 € => Fairnergy
    • DeTobi81: 353,20 € => Elektrovorteil
    • Minifan2410: 340,80 => Carbonify
    • Chfm: 350,00 € => Elektrovorteil
    • Benutzername: 280,00 € => Tronity (inkl. 1 Jahr Professional-Abo)
    • Zippo: 350,00 € => Elektrovorteil
    • Whyara: 300.- € => Fairnergy
    • MuC: 350 € => Elektrovorteil, Spende an WWF zur Aufforstung
    • Logan5: 436,00 € => eAutoCash (Teil davon für Bäume pflanzen)
    • Bigdog71: 353,21 € => Elektrovorteil
    • Tim1610: 383,64 € => Carbonify (Minus 67,14 € Gebühr = 316,50 € Auszahlung; Antrag im April, Auszahlung November)

    • bwm: 366,22€ => e-Auto-CashY

    • Yaris66: 290,00 € => Fairnergy


    Hier mal die unterschlagenen Nachgetragen

    Ist aber Markenübergreifend so. Im Superb jetzt mit Allrad habe ich keine Traktionsprobleme mehr aber vorher der Octavia war ein Graus. Wenn da die Traktionskontrolle eingesetzt hat, gab es richtig harte Schläge, die durchs Auto gingen. Extrem unangenehm. Erklärt wurde mir das mit den Motorlagern. Der Motor kippt ja in seinen Lagern, wenn man Gas gibt. Wenn dann die Traktionskontrolle greift, nimmt sie ja einfach nur hart den Zündfunken weg. Dann entspannt der Antriebsstrang, der Motor kippt zurück und knallt in die anderen Lager. Dann kommt das Gas wieder und er knallt wieder in die ersten Lager. Und so weiter und so fort. Beim Fronttriebler passiert das häufiger.

    Trotzdem wird eine ganz wichtige Geschichte bei Gebrauchtwagen immer wieder gerne vergessen. Die Autos, die inseriert sind, sind noch nicht verkauft. So simpel und logisch das klingt, vergessen viele die Konsequenz: Die Autos, die noch inseriert sind, sind zu teuer. Denn wären sie günstiger, wären sie verkauft. Fahrzeuge, die im jeweiligen Markt wirklich günstig inseriert sind, sind binnen Stunden oder wenigen Tagen weg.

    10-20% auf den Inseratspreis sind definitiv realistisch.

    Ich hab Anfang des Jahres meinen Octavia RS TSI verkauft. Angefangen habe ich mit 25.750€ Inseratspreis. Damit war ich etwa im Mittelfeld der vergleichbaren Autos online. Über 3 Monate hinweg den Inseratspreis dann immer weiter gesenkt. Erst bei 22.000€ (da war ich dann schon am unteren Ende der inserierten vergleichbaren) kamen sinnvolle Anfragen. Schlussendlich verkauft habe ich ihn für 20.000€


    Das trifft die 10-20% von Dani ziemlich genau