Die meisten deiner Punkte wurden ja schon einzeln beantwortet aber ich versuch es nochmal gesammelt:
Der BMW Händler sind wirtschaftlich selbstständige Unternehmen, die meist regional, in jedem Fall aber höchstens national agieren. Ich kenne keinen Händler, der in mehreren Ländern Autohäuser betreibt. Die haben niemanden, der sich mit dem Export von Fahrzeugen auskennt. Und auch innerhalb Europas ist das leider nicht trivial, ein Fahrzeug zulassungsfähig zu überführen. Genauso kennen sie den Markt vor Ort nicht. Vielleicht ist in den Niederlanden ja gerade ein Gesetz in Arbeit, das den Import von jungen gebrauchten Erschweren soll. Sowas weiß ein Riller + Schnauck Händler nicht.
Und warum er es sich nicht selbst hinstellt: Fremdfabrikate verkauft niemand gern. Fahrzeuge aus dem selben Konzern gehen noch aber ein BMW Händler stellt sich keinen E-Up auf den Hof. Die versuchen dort, Premium an den Mann zu bringen und stellen sich dann keine Billigkiste hin. Außerdem kennen sich deren Verkäufer halt nicht mit dem Fahrzeug aus, können also keine ernsthafte Beratung leisten und mögliche Reparaturen können sie nicht selbst ausführen, da sie nicht günstig an die Reparaturinformationen und Teile kommen. Und dann noch Gewährleistung für ein Fahrzeug übernehmen, das sie nicht kennen und nicht reparieren können? Das unternehmerische Risiko ist da einfach viel zu groß. Auch, wenn es noch eine Werksgarantie gibt. Kann mir vorstellen, dass die zwar übertragbar ist, aber trotzdem nur für natürliche Personen gilt. Da hätte der Händler dann gar nix von. Außerdem müsste er sich dann mit VW rumschlagen. In seiner Arbeitszeit.
Machen die einfach nicht. Weder export noch Fremdfabrikate.