Ich will hier gar keine Grundsatzdiskussion lostreten – wenn es bei dir zu Hause technisch nicht anders geht (z. B. Mietwohnung oder der Aufwand zu groß ist), dann ist einphasiges Laden eben die pragmatische Lösung.
Man sollte sich nur bewusst sein: Der Wirkungsgrad ist dabei deutlich schlechter als bei einer „richtigen“ 11 kW Wallbox, weil die Grundverluste stärker ins Gewicht fallen. Es funktioniert, aber es ist eben nicht die effizienteste Art zu laden.
Was ich aber auf jeden Fall machen würde: keine Steckverbindung. Genau diese Übergänge sind erfahrungsgemäß die Schwachstellen und werden bei Dauerlast schnell warm. Wenn, dann sauber fest anschließen.
Heißt konkret: Nimm eine einphasige Wallbox und lass sie direkt vom Elektriker anschließen – dann hast du das Thema Stecker und Übergangswiderstände sauber gelöst.
z B so etwas oder vergleichbares:
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Beim Leitungsquerschnitt gilt als grobe Richtung:
2,5 mm² → ca. 16 A problemlos
1,5 mm² → eher konservativ um die 12 A
Den Rest muss sich der Elektriker vor Ort anschauen (Verlegeart, Länge etc.), aber damit liegst du in der Praxis ziemlich vernünftig.
Kleine Ergänzung: Der Mini kann einphasig bis 32 A laden, erlaubt sind aber wegen der Schieflastgrenze maximal 20 A. Damit wären rund 4,6–4,7 kW drin, was schon deutlich schneller ist.
Wenn also die Möglichkeit besteht, z. B. über ein vorhandenes Leerrohr eine Leitung mit größerem Querschnitt zu ziehen, wäre das eine saubere Lösung, um die Ladeleistung sinnvoll zu erhöhen.
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