Leasing- Mini SE übernehmen

  • Das ist doch aber ne Milchmädchenrechnung

    Der Mini kostet 17k€ und kann dich dementsprechend maximal genauso viel an Wertverlust kosten. Polo und Raval werden mit halbwegs sinnvoller Ausstattung 35k€ aufwärts kosten. Der potenzielle Wertverlust ist da also ungleich höher. Und es macht einfach wenig Sinn, ein 17k€ Auto mit einem 35k€ Auto zu vergleichen. Kann gut sein, dass der Mini in 4 Jahren nur noch 5.000€ Wert ist, du also 12k€ für ihn bezahlt hast. Ich gehe aber davon aus, dass Polo und Raval in den gleichen 4 Jahren locker 20.000€ an Wert verlieren.


    Davon abgesehen sagtest du ja bereits, dass die erst noch kommen, du hättest also wahrscheinlich eine Übergangszeit, in der du den Mini nicht mehr und den neuen noch nicht hättest. Und dann kommen beide mit ihrem ersten Modelljahr auf einer neuen Plattform, von der man normalerweise auch erstmal die Finger lassen sollte.


    Es gibt viele Gründe, die für ein neueres Auto sprechen. Finanzielle Erwägungen gehören aber nie dazu.

  • Seit dem Tag, an dem Mini den Rückruf zum Softwareupdate wegen potentieller Akkuschäden gestartet hat, ziehen wir eine Übernahme aus dem Leasing nicht mehr in Erwägung. Obwohl er uns Ende 2023 als einer der letzten über Mitarbeitervorteile/ Mitarbeiterautohaus vergleichsweise wenig gekostet hat. Das Risiko ist uns zu groß.


    Ansonsten stimme ich bwm zu. Ein Auto anschaffen und lange fahren macht immer Sinn. „Billiger kannste nicht Auto fahren“ sagen wir Westfalen.

    Grüße

    Oliver


    Mini SE 2023 - PV Überschussladen mit evcc

  • Moin, stimme zu. Finanzielle Anreize sollten nicht dazugehören. Aber nehmen wir mal den Fall an, dass der Akku in 4 Jahren erledigt ist, dann habe ich einen wirtschaftlichen Totalschaden. Wenn ich jetzt ein neues Auto für 4 Jahre leasen würde, wäre mein Schaden begrenzt auf die Leasingraten. Ja, von der neuen Plattform aus dem VW Lager sollte man erstmal die Finger lassen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und Reval.O. Rückrufe gab es schon immer, somit sollte sowas auch kein Grund sein auch wenn es sich dabei erstmal nur um ein Softwareupdate gehandelt hat. Alles nicht einfach, aber mal schauen.

  • das frage ich mich auch. Den i3 gibt es seit über 10 Jahren und verlinken kann ich's hier nicht, aber im elektrisch gehen Forum gibbet da ein paar Erfahrungswerte zu. Restkapazität 70-85% nach 10 Jahren und 150.000-250.000km, auch bei der kleinen Akkuvariante (etwa halb so groß wie der im Mini). Totalausfälle sind die absolute Ausnahme

    und selbst wenn, kann man so einen Akku halt auch tauschen lassen. Was das kostet weiß ich nicht, glaube aber mal was von rund um die 8k€ gelesen zu haben (für einen i3 bei EV clinic)

  • So weit ich weiß, wurde der erste ID3 in 2020 bereitgestellt. Bestellung in 2019. Und wenn ich dann mal von 75-80 Prozent Akku ausgehe nach 7 Jahren...heisst es auch beim Mini bei 75% noch ca. 100 km ...mmhhh.... obwohl das wohl nicht sein wird, da man ja jetzt noch Minis aus 2020 findet, die bei 95% liegen. EVClinic wäre wohl ne Lösung und evtl. gibt es dann ja noch andere.

  • i3, nicht ID3. BMW i3 kam 2013 mit dem kleinen Akku (60Ah, etwas mehr als halb so groß wie der Akku des SE) auf den Markt. Hat also jetzt nach 13 Jahren und 250.000km noch 80%

    Aber wenn du so überzeugt davon bist, dass der Mini so kacke ist, dann musst du ihn halt abstoßen