Benzinpreis Thread - Wie sieht´s bei Euch aktuell aus mit dem Sprit ?

  • Hallo ihr lieben "Tankrüsseltiere" :0054:


    Nach einer wunderschönen "oben ohne" Tour durch den Odenwald waren wir mit unserem "WOLF" gerade eben


    noch an unserer BFT-Stammtanke im Nachbardorf Horchheim und haben "sehr günstig" Super E5 für 2,039 RURO / Liter getankt :0007:


    Gruß Hans :0009: :0006:

    Cabrio fahren ist ein Stück Lebensqualität auf das ich nie mehr verzichten möchte :0008:

  • Günstig? Dann komm nach Wien aktuell 1,75 :)

  • Günstig? Dann komm nach Wien aktuell 1,75 :)


    Wenn das günstig für mich sein soll, mußt Du aber für 1.500 km Fahrtkosten aufkommen,


    die für mich von Worms nach Wien und wieder zurück entstehen :0016:  :6413:


    Gruß Hans :0009: :0006:

    Cabrio fahren ist ein Stück Lebensqualität auf das ich nie mehr verzichten möchte :0008:

  • Das Einfahren des JCW ist abgeschlossen: 2.800 km in zwei Wochen = 175 Liter = Sparsam

    => Mit 70 bis 75 km/h in einer 100-km/h-Zone (oft mit Überholverbot) zu fahren, ist leider ein neuer Trend. ;(


    Die Preise sinken auch hier (NL) etwas: 2,559 € für ROZ 98.

    2026 MINI F66 JCW (Roisin Poison Ivy) - 2024 Skoda Fabia (Black & often dirty) - 2019 VW Up (Red & relaxing slow)

  • Spritpreisentwicklung


    Gestern hatte ich mit einem Freund auch die Diskussion über die Spritpreisentwicklung und er ärgerte sich sehr über die Abzocke, insbesondere die Steuerlast und

    fragte mich, was denn eigentlich in meinen Aufzeichnungen für 2012 stehen würde, als der Barrel 110 $ gekostet habe und somit gleich viel, wie der aktuelle Ölpreis.


    Auf Grund des damals hohen Ölpreises für ein Barrel (159 Liter) war der Preis für einen Liter Diesel mit 1,479 € auf einem historischen Höchststand.


    Ich habe dann mal die Infaltionsraten seit 2012 fix in eine Tabelle eingepflegt und kam zu einem Preis von 2,279 € für den Liter Diesel raus. Mit Blick in meine Favouriten-Liste

    bei Clever-Tanken zeigte sich gestern ein Literpreis von 2,289 €. Wenn man die Inflation berücksichtig, dann zeigt sich also, dass es verglichen mit 2012 keinen inflationsbereinigten Preis-

    anstieg gegeben hat. Da es 2012 noch keine co2-Steuer gab, ist Kraftstoff damals sogar teurer gewesen als heute (im Vergleich zum Einkommen).


    Zu Berücksichtigen ist, dass seit 2021 die co2-Steuer dazu kommt, die von Anfangs 21 € pro Tonne auf inzwischen 55 bis 65 € pro Tonne angehoben wurden. Die co2-Steuer beruht auf

    dem Brennstoffemissionshandelsgesetz und soll (ganz bewusst) fossile Brennstoffe verteuern und den Umstieg auf alternative Energieformen vorantreiben. Bis 2030 soll die co2-Steuer auf 100 bis

    150 € pro Tonne steigen, bis 2040 dann auf etwa 400 € pro Tonne.


    Hieraus folgt für die kommenden Jahre, dass die co2-Steuer von aktuell 17,3 Cent auf etwa 30 Cent in 2030 und ungefähr 1,25 € pro Liter in 2040 nach aktueller Lage steigen wird.


    Politisch birgt das erheblichen Sprengstoff, den schon bei Einführung 2021 hat dieses zu Unmut in der Bevölkerung geführt, was mit weiter steigendem Satz eher noch steigen wird.

    Wohin das führt, sehen wir leider aktuell in den Wahlergebnissen.


    Was als Anreiz zum Umstieg von den Machern des Brennstoffemissionshandelsgesetz gedacht war, wird von der Bevölkerung als Gängelung und ungerechtfertigte Verteuerung des Lebens

    gesehen und an den Wahlurnen "abgestraft".


    Es bleibt abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt. Eigentlich kann man nach wie vor nur jedem raten, beim Neuwagenkauf ein e-Auto in Erwägung zu ziehen, um sich der Energiesteuer und

    co2-Steuer zu entziehen.

    Allerdings wird auch der e-Autofahrer mittelfristig nicht von Steuern verschont bleiben, da natürlich mit steigendem e-Auto-Anteil das Steueraufkommen sinkt und der Staat ja auf die Einnahmen

    zur Finanzierung des Bundeshaushalts (bitte keine Diskussion über den Sinn von Ausgaben des Staates) angewiesen ist.

    In Großbritanien müssen e-Autofahrer übrigens seit diesem Jahr eine Abgabe auf die gefahrenen Kilometer zahlen, da man dort auch gemerkt hat, dass die Steuern wegfallen.


    Warten wir die Entwicklung ab.



    Grüße zum Wochenstart

    Peter

  • Ich habe beim Aufräumen eine alte Tankquittung gefunden. Damals kostete der Liter Diesel 98,9 Pfennig, also weniger als 0,506 Euro. Von den Preisen kann man heute nur träumen.


    Aral - 26.03.1998.png


    Hier ist zu Berücksichtigen, dass der Rohölpreis 1998 bei 11 $ pro Barrel lag (inflationsbereinigt 20,5 $) und sich somit seitdem verzehnfacht hat.


    Somit kann man diesbezüglich sagen, dass sich die Mineralölkonzerne auf unsere Kosten ganz schön die Taschen voll machen.


    Allerdings muss ich sagen, dass ich es nicht anders machen würde, wenn ich ein Gut hätte, welches jeder haben möchte. Hier bestimmt halt Angebot und Nachfrage den

    Preis.



    Gruß

    Peter

  • Gestern hatte ich mit einem Freund auch die Diskussion über die Spritpreisentwicklung und er ärgerte sich sehr über die Abzocke, insbesondere die Steuerlast

    Ja, die CO2 Steuer macht den Sprit gewünscht teurer.

    Ein großes aber aus meiner Sicht: Seitdem das Thema "Strasse von Hormus" existiert hat der Staat seine Steuern nicht geändert.

    Die Abzocker sitzen an anderer Stelle.

    Es wäre schön, wenn der Staat den Konzernen einen ordentlichen Riegel vorschieben würde.

    PV 1:13,5 kWp seit 08/2025 | PV 2: 15,19 kWp (70% Regel) seit 10/2012 | BYD HVM 22,1 | ZAPPI 22kW WB | WP: Ochsner GMLW 14 plus
    Beste Grüße vom Feger Michi - unser F54 S ist unser letzter Verbrenner Neukauf gewesen | Aktuell: Skoda Enyaq iV 80 und mein flat-six Cabrio aus Zuffenhausen


  • Das waren noch Zeiten 0,989 DM/Liter😢

  • Ging dann aber auch fix hoch… als ich 2000 meinen Skoda Fabia bekommen habe, kostete bei der ersten Tankfüllung der Liter Diesel 1,459 DM …


    So günstig gab es den Diesel danach nie wieder