Fahrwerke für den Track! Hier Nordschleife! KW oder Bilstein oder ST?

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    • Fahrwerke für den Track! Hier Nordschleife! KW oder Bilstein oder ST?

      Als nächstes Großes Projekt steht die Anschaffung eines Fahrwerkes für meinen Works an. Die Wahl, welches Fahrwerk es sein wird, ist bereits gefallen.

      Es wird ein KW Clubsport werden!

      Geplant ist Oktober/November.
      Preis inkl. Einbau rund 2500 €

      Gerne könnt ihr hier eure Alternativen rein posten und auch eure Erfahrungen über das jeweilie Fahrwerk berichten.
      Ich werde ebenfalls meine Erfahrungen über das Clubsport, speziell auf der Nordschleife berichten.

      Mögliche Alternativen zum KW Clubsport sind z.B. Bilstein Clubsport oder auch ST XTA Gewindefahrwerk.

      Das ST ist besonders im Preis attraktiv.
      Von Bilstein halte ich mich persönlich jedoch fern, weil einige meiner Freunde, sehr sehr schlechte Erfahrungen mit Bilstein gemacht haben z.B. Knacken während der Fahrt, Feder springen und und und

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    • Sehr gute Idee.

      Allerdings hab ich grade mal geschaut, ST bietet noch nichts für den MINI an.

      Ich hab aktuell ein KW Variante 1 verbaut.

      Deutliche Verbesserung zum Serienfahrwerk. Selbst Unebenheiten werden gut geschluckt und es wirkt nicht zu hart.

      Kurvengeschwindigkeiten erhöhen sich deutlich.

      Allerdings kann ich es nicht mit einem V3 oder Clubsport vergleichen, da ich diese noch nicht gefahren bin.


      Kurze Frage zum Setting: Wenn das Clubsport für die Nordschleife eingestellt wird, was bedeutet das genau?

    • Zum Thema Settings kann dir Stephan definitiv mehr sagen.

      Beim V3 oder Clubsport kann man die Druck und Zugstufe einstellen. Beim Clubsport kann man noch den Sturz einstellen. Glaube 2,5 Grad oder mehr fährt man aktuell auf der Schleife. Durch den Sturz wird das Rad in eine Schräglage gebracht. Bevor ich aber hier was falsches sage, muss ich mich aber nochmals genauer Informieren oder denen den Vortritt lassen , die da mehr Ahnung von haben.

      @#RNGKNDR.com @DaveF56s @Marian Gut
      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 01goeran () aus folgendem Grund: Verlinkungen der Nicks am Ende angepasst, so dass diese benachrichtigt werden.

    • Naja Setup für die nordschleife heißt quasi das man Zug und druckstufe für diesen Kurs speziell einstellt.

      Die nordschleife besteht aus vielen senken und Hügeln, engen Kurven... Ähnlich einer Landstraße - somit lässt sich ein Fahrwerk welches hierfür abgestimmt ist auch gut im Alltag bewegen. Es muss eben recht weich sein um hier gut zu funktionieren.

      Ein hartes Fahrwerk funktioniert so zB auf Ebenen Rundkursen gut, ist dann aber im Alltag entsprechend zu straff.

      Die zugstufe ist dafür zuständig wie schnell der Kolben eintaucht. Je härter desto mehr Kraft muss aufgebracht werden - gefühlsmäßig ist das die "Härte" des Fahrwerks... Wenn man jetzt hier knüppelhart zudreht, kann ein Hindernis ggf nicht gut genug absorbiert werden und der Wagen springt was mit kontrollverlust gleichzusetzen ist

      Bei der druckstufe ist es das genaue Gegenteil - hier wird das Rad entsprechend schnell oder langsam wieder Richtung Straße geführt. Je stärker hier zugedreht wird, desto langsamer reagiert das Rad. Sollte man bei einem Hügel zB ausfedern kann eine weichere druckstufe helfen den bodenkontakt länger zu halten.

      Ganz ausnutzen wird man ein solches Fahrwerk nie, kann aber nicht schaden das beste zu nutzen :)
      Profi rennställe analysieren gewisse Rennstrecken exakt auf Straßenverlauf und stellen die Werte je Seite zB unterschiedlich ein da es beispielsweise mehr links als Rechtskurven gibt oder so - total krass

      Das variante 1 ist für normalfahrer zB gut auf der nordschleife - das grundsetup ist recht weich... Solltest du dann aber irgendwann mal Hockenheim fahren oder so langsam unter 8:30min wollen wäre es das falsche.

    • Achso - das was man absolut effektivsten ist, ist der verstellbare Sturz an der vorderachse beim Clubsport ( das ST XTA wird damit demnächst auch kommen)

      sturz vorne erhöht:
      Übersteuern (also aktiveres Heck)
      Und mögliche kurvengeschwindigkeit.

      Die kurvengeschwindigkeit ergibt sich aus einem einfachen Fakt: bei einer Kurve will das kurvenäussere Rad mit der Oberseite nach außen - die kräfte reißen daran. Daraus resultiert das der Reifen extreme Mühe bekommt mit seinem Profil noch die Straße abzudecken. Die reifenflanke wandert Richtung felgenmitte und man hört das schöne quietschen :) das geht dem Reifen total auf die Eier und er verschleißt total schnell.

      Hat man jetzt aber durch Sturz eine schiefstellung erreicht, zerren trotzdem die Kräfte an der Felge aber sie steht gerade und das Profil steht immer noch gerade auf dem Boden. Folge: grip und weniger Verschleiß in Kurven...

      Der grip ist beim Thema Sturz das wichtigste Argument denn man hat zwar in den Kurven weniger Abrieb, dafür aber beim geradeaus fahren umso mehr :D

      Hoffe ich konnte das gut darstellen.

    • Ach man... mit genügend Kleingeld würde ich mir echt noch einen Ringrenner zulegen und Spaß haben. Wäre mein Hobby Nummer 1. :thumbsup: Alternativ ein Moped mit dem gleichen Ansatz. ;) Aber das Auto ist mittlerweile einfach sicherer. :D

      Man, ich werde scheinbar alt.. Btw: Wir brauchen echt noch das alte Smiley vom @Krabat. :D

      Natürlich kann man sich über andere Menschen aufregen. Man kann aber auch Kekse essen! [Blockierte Grafik: http://www.sherv.net/cm/emoticons/eating/eating-cookie.gif]
    • zuerst einmal, ein Clubsport für 2500,00 € inklusive Einbau. Schau doch einfach mal bei uns hier im Händlerbereich rein! ;)

      Abstimmung NS:

      Um das richtig zu machen, bedarf es vieler Parameter, die da wären:

      - Fahrergewicht
      - mit Beifahrer, oder ohne
      - Beifahrergewicht
      - welche Erfahrungen hast du und was willst du (was kannst du)
      - welchen Reifen fährst du auf welchen Felgen
      - welchen Luftdruck hast du schon dort gefahren und warum
      - Achsvermessung Werkzeug
      - Radlastwaage

      (meist sind die Einschätzungen unserer Kunden über ihr eigenes "Können" jenseits der Realität!)

      Am besten ist ein Clubsport im KW Serienstand, damit eine Runde auf der NS auf Video oder mit einem Instruktor.
      Dann, step by step abstimmen. Wer kann und will sowas zahlen? :)

      Wenn wir dein Clubsport so einstellen, wie es unsere Fahrer auf der NS in der Challenge gefahren sind, kann das
      durchaus lebensgefährlich sein, wenn du nicht die Erfahrungen hast die dafür notwendig sind!

      Natürlich gibt es eine Einstellung, die für die NS was taugt und entschärft ist. Mit dieser als Grundlage kann man
      dann arbeiten, sofern du schrauben kannst und weist was du da machst.

      Dann bedenke, ein auf die NS abgestimmtes Auto fährst du am besten mit dem Hänger dort hin und zurück.
      Auf der Strasse fährt sich das nicht wirklich gut.

      Kurz und knapp:

      Es gibt keine Eierlegendewollmilchsau Einstellung für die NS die für alle passt! :)

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    • Schaut man sich in den vergangen Jahren die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring an, die Bergmeisterschaft oder andere Tourenwagen Rennserien sind es aller Regel Fahrzeuge mit KW Fahrwerken die in diesem Bereich die Pace machen. Teams wie Mantey, Räder, Mathol etc. Der Grund dafür ist die innovative Ventiltechnik in den Dämpfern.

      Knackpunkt für die Wahl des Fahrwerks ist immer der Einsatzbereich. Hier kommt es nicht selten zu Fehlentscheidungen. Beispiel: KW V3 oder Clubsport.

      Nutzt man sein Fahrzeug überwiegend im Straßenverkehr und geht nur gelegentlich auf die Piste ist das, in Zug-
      Druckstufe und Höhe einstellbare V3, eindeutig die bessere Wahl. Es bietet die Möglichkeit sich mehrere Abstimmungen für die jweilige Piste und Landstrasse zu er -"fahren", ohne unkomfortabel sein.
      Einstellbare Aludomlager für vorne gibt es dann im Zubehörbereich.

      Das Clubsport entspricht dem V3 mit einer Abstimmung die eher in Richtung Rennstrecke zielt und für die Anfahrt zu Piste noch alltagstauglich ist.

      ST Suspension ist eine KW Tochter - die Technik der Fahrwerke entspricht denen der "kleineren" KW Varianten besitzt
      aber kein Inox Gehäuse und zielt eindeutig in Richtung Alltag.

      Interessant in diesem Zusammenhang ist das neue höhenverstellbar JCW Fahrwerk - eine Gemeinschaftsentwicklung von MINI mit KW (!).

      Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt...........
      Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen - Henry Ford
    • Hallo Michael ( @Apona ) ,
      Fahrwerk ist immer ein sehr umfassendes Thema.
      Für die NS gilt immer noch, dass es noch ausreichend Restfederweg bedarf. Stephan kann ein Lied davon singen.
      Nicht Umsonst bieten die meisten Hersteller extra NS-Abstimmungen an.
      Ich kann Dir auch nur raten nach der Montage das Auto auf einer Radlastwage zu stellen, da wird man Dir in Puhlheim bestimmt helfen können. :D

      Zu meinen Erfahrungen (aus Zeiten der Ringen und dem kleinen Motorsport) gibt es es noch ein paar Dinge ins Klakühl zu nehmen.
      Ich hatte zunächst GFW von Eibach verbaut, dies ist recht straff gewesen und fuhr sich wirklich knackig. Richtig gut wurde es erst mit Verwendung anderer Stabis, denke auch dass die beim Works nicht uninteressant sein könnten. So war jeder Lenkimpuls auch mit Richtungsänderung zu verzeichnen. Curbs waren damit allerdings Tabu, wobei die Meisten auf dem Ring eh Rampen gleichen.
      Leider waren die Dämpfer nicht sonderlich haltbar. (Kolbenstange krumm)

      Daher auf HR StreetKomfort gewechselt.
      Etwas mehr Bewegung im Aufbau, aber in Verbindung mit den Stabis immer noch schön direktes Verhalten. Curbs wie am Wippermann haben ihren Schrecken verloren.

      Also, vielleicht in die Überlegung mit einbeziehen, das etwas "weicher" manchmal besser sein kann. Könntest Alzen zu seinen Reifenschäden bei dem Turbinchen fragen.

    • Hallo Marco,

      danke für deine Antwort, ich weiß aktuell echt nicht was ich nehmen soll, beim Clubsport könnte der ganze Komfort einfach flöten gehen, StreetComfort habe ich nun schon paarmal gehört, aber ist das das richtige für die Strecke?

      Jeder Händler der Fahrzeuge für die Nordschleife macht, sagt nimm das Clubsport..

      Der Federweg kann man ja einstellen beim Clubsport..

    • Hi, ich habe in meinem GP2 das KW Clubsport mit NOS Abstimmung drin.
      Dieses Fahrwerk ist jetzt nicht härter als zuvor das Bilstein B14 !!!!
      Aber das Auto fährt auf der NOS deutlich besser und gibt ein wesentlich kontrolliertes Gefühl rüber!
      In meinem F56 hab ich die H&R Federn und nicht Runflat Reifen drauf....ist genauso "hart" !

      Wenn du auf der NOS schnell sein willst, nimm das KW Clubsport!
      Wenn du zur Eisdiele willst, nimmst du das StreetComfort..... :D

    • Minified schrieb:

      Die zugstufe ist dafür zuständig wie schnell der Kolben eintaucht. Je härter desto mehr Kraft muss aufgebracht werden - gefühlsmäßig ist das die "Härte" des Fahrwerks... Wenn man jetzt hier knüppelhart zudreht, kann ein Hindernis ggf nicht gut genug absorbiert werden und der Wagen springt was mit kontrollverlust gleichzusetzen ist

      Bei der druckstufe ist es das genaue Gegenteil
      Es ist jedoch genau anders herum: Die Druckstufe ist, wenn der Kolben rein gedrückt wird, Zugstufe ist, wenn der Kolben rausgezogen wird. Sonst stimmt's soweit :D
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