Ehrlich? Welche positiven Neuigkeiten könnte man berichten?
Naja, z.B. dass an neuen Akkus mit Schnelllade-Möglichkeiten gearbeitet wird. Oder dass das Ladestationen-Netz ausgebaut wird.
Irgendwann sind da, wo jetzt die Tankstellen sind, Ladestationen, wo man - falls sie es wirklich schaffen - in 10 Min. "volltankt". Somit ist auch in Städten das Laden gelöst.
Aber ich hab ne Garage, wo ich aufladen kann. Tangiert mich also eher peripher.
Der Strommix sowohl in DE als auch AT ist ja noch alles andere als Grün.
Den sollte man ja auch nicht nutzen, wenn man was für die Umwelt übrig hat. Immerhin sind schon 40% regenerativ - was noch vor ein paar Jahren utopisch gewesen wäre.
(Hat Österreich nicht hauptsächlich Wasserkraft?)
Die Säure wird neutralisiert, das Blei eingeschmolzen und die Schlacke kommt in die Bauindustrie.
Die Schlacke kommt oft unter die Straße. Das ist Sondermüll vergraben. Super Lösung. Irgendwann hat man das Zeug wieder an der Backe.
Es werden gerade Akku-Recycling-Fabriken gebaut, die 98% des Akkus wiederverwerten können - das sind ja wertvolle Rohstoffe. Ich möchte behaupten, das ist eine bessere Quote als beim Verbrenner.
Die Infrastrukturen sind ja noch am Entstehen. Ich möchte nicht wissen, was die Werkstätten in den ersten 10-20 Jahren des Verbrenner-Automobils (E-Autos gab es ja schon davor) mit dem Öl etc. gemacht haben...
Aber wieder mal typisch Amis: Hinter uns die Sintflut, Scheiß auf die Umwelt.
Seit Trump sowieso. Aber Fracking ist auch in Kanada ganz groß.
Entwicklungsländer haben jedoch auch weiterhin kaum bis keine Möglichkeiten und dort wird man vermutlich auch noch in 100 Jahren mit Benzin und Diesel fahren.
Da bin ich mir nicht sicher. Wenn die dort Solarfelder bauen (Sonne und Fläche hätten sie ja im Überfluss), dann wird vielleicht elektrisch fahren billiger sein als mit Öl.
Unsere alten E-Autos landen vielleicht auch mal in Afrika, so wie jetzt unsere Benziner.
Es wird nur irgendwann der Punkt kommen, da können wir unendlich viele Anstrengungen unternehmen und es wird absolut keinen Unterschied machen für unseren Planeten.
Gerade darum sollte man dem E-Auto keine Steine in den Weg legen. Es könnte schon viel weiter sein, als es ist.
Keine Frage - Autos sind nicht die einzigen Luftverschmutzer. Aber es geht ja in keinem Bereich wirklich voran.