Beiträge von Logan5

    Das ist deine Meinung.
    Das Mini-Cabrio gibt es nur mit Benzinmotor, da kann ich nichts dran ändern, selbst wenn ich es wollte.
    Andere Alternativen die mir gefallen wäre z. B. ein Ford Mustang mit 5l V8.
    Denke da tue ich mit dem Cabrio der Umwelt auch einen Gefallen...

    Das es den SE nicht als Cabrio gibt, ist eine Schande. Gerade lautlos macht Cabrio-Fahren Spaß. Alternative ist halt den SE mit Panorama-Schiebedach.

    Und ja, wir sind alle egoistisch.
    Denke mit unserem Privatvermögen in diesem Land könnten wir viel Gutes bewirken.
    Aber wer fängt damit an zu verzichten?

    Aber hattest du nicht vorher "radikale Lösungen/Maßnahmen" gefordert?
    Nicht falsch verstehen - jeder zieht die bequemere Lösung vor. Nur passt das alles irgendwie nicht zusammen (20 km E-Bike fahren, aber etwas weiter zum Auto laufen ist dann unmöglich? Wie wäre es mit einem kleinen e-Roller, den man dann im Auto verstaut? Wo ein Wille, da ein Weg, nicht wahr?)

    Ein Tempolimit aus Umweltgründen würde ich befürworten, aber die meisten wären dagegen.

    Ich wäre dafür. Dann bräuchte es keine 600 PS-Sportwagen und auch die Leistung von Tesla und Co. könnte reduziert werden zugunsten mehr Reichweite.

    Für mich ist das eine Art Doppelmoral.
    An der einen Stelle über Leute herziehen die sich kein E-Auto kaufen.
    Aber die meisten anderen Themen beziehen sich auf Motortuning, breitere Reifen, etc.
    Viele Firmen verkaufen Produkte die letztlich der Umwelt schaden. Aber irgendwie müssen die auch ihre Brötchen verdienen.

    Falls du mich meinst: leichte Felgen und bessere Reifen mit weniger Rollwiderstand reduzieren Verbrauch und Verschleiß. Tieferlegung verbessert den Luftwiderstand.
    Motortuning gibt es bei mir nicht. Abgasanlagen habe ich aus dem Programm genommen.
    Ausserdem bin ich Veganer, habe ein Haus dass ausschließlich mit Sonne beheizt wird, der Strom kommt tagsüber von der PV-Anlage, ich fliege nicht (mehr), bin aktiv im Natur- u. Tierschutz tätig und kaufe sehr viel saisonal und regional.
    Den SE habe ich gerade wegen der kleinen Batterie gewählt, ersetzt einen Euro4-Diesel. Zudem fahre ich alles in der näheren Umgebung (ausser im Winter) mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß.


    Wer sich mal etwas mit dem Thema Umwelt und Klimawandel beschäftigt, wird auch zu dem Schluss kommen, dass man selbst so viel tun muss, wie möglich. Wie gesagt, Abwarten und Tee trinken macht es nur schlimmer.

    Jede neue Technologie war teuer, bis sie sich durchgesetzt und viele Käufer hatte. Das wäre auch bei Wasserstoff so.
    Ich brauche da auch keine Videos zu schauen oder Gegenbeispiele im Netz zu suchen, das ist mir die Mühe nicht wert.

    Richtig. E-Autos sind diese Technologie. Die waren am Anfang teuer, kleine Reichweite, kein Ladenetz. Jetzt sind sie vergleichbar mit Verbrennern (in Zukunft sogar günstiger), hohe Reichweite, großes Ladenetz. Und werden jährlich weiterentwickelt.
    Ach so, da es dir die Mühe nicht wert ist, weißt du ja nicht, dass wir keinen Wasserstoff übrig haben und die Effizienz von der Brennstoffzelle unterirdisch ist. (Ehrlich jetzt, du willst über ein Thema diskutieren, über das du dich nicht informieren willst? X/ )

    Die einfachste Lösung wäre doch Autos raus aus den Städten!

    Wäre es, richtig. Bekommt man die Leute dazu? Eher nicht.

    wenn man immer nur Argumente bringt, welche die nicht favorisierte Technologie schlecht machen.

    Ich bringe keine Argumente, die etwas schlecht machen, sondern die aktuellen Fakten. Wenn man gerne glauben mag, dass E-Autos schlecht sind, dann kommen einem die Argumente vielleicht negativ vor, ändert aber nichts daran, die wie die Faktenlage nun mal ist. Man kann sich alternative Fakten nicht herbeiwünschen.

    Was solle einem das sagen? Ne Schnellladesäule für den PEV ist auch nicht billiger.

    Vielleicht dass eine Wasserstoff-Tankstelle um die 1 Mill. € kostet und eine E-Schnell-Ladesäule mit 10.000 bis 20.000 € wesentlich günstiger ist? Ergo wird es sehr viel schneller mehr Ladesäulen als WS-Tankstellen geben.
    Wie ich schon geschrieben hatte, verdreifacht sich die Anzahl der Ladepunkte in den nächsten 2-3 Jahren. Die Zahlen explodieren derzeit regelrecht. Was soll das uns also wohl sagen?

    Echt? Die Dauer wird üblicherweise mit 3-5min angegeben. Im Worst Case dauert es länger, wenn nicht der optimale Druck vorhanden ist.

    Worst Case? Schau dir mal die Wasserstofftankstellen in den USA an, wo mehrere Mirais tanken wollen. Die stehen bis auf die Straße raus - ausser man kommt mitten in der Nacht.
    Worst Case ist also, wenn sich mehr als ein paar Leute ein Wasserstoffauto kaufen. Man muss also immer eine Säule suchen, wo die letzte halbe Stunde keiner getankt hat. Keine schöne Zukunftsaussicht.
    (Gleichzeitig müssten dauern Tanklaster zur Tankstelle fahren und diese auffüllen, da in einen Tanklaster nur ca. 1000 kg Wasserstoff transportieren kann. Reicht gerade mal um 7 Mirai zu betanken.

    Die religiösen Kreuzzüge im Mittelalter haben nicht wirklich zum gewünschten Ergebnis geführt, denn man überzeugt niemanden in dem man sich hinstellt und alles andere schlecht macht.

    Wenn mir jemand sagt, den menschgemachten Klimawandel gibt es nicht, obwohl man die Auswirkungen schon live erleben kann, sage ich auch, dass die Fakten für sich sprechen.
    Mache ich dann die Meinung "gibt es nicht" dann schlecht oder stelle ich einfach nur die Fakten dar? Meinung ist eben was anderes als Fakten.


    Auch beim Thema E-Auto gibt es Meinungen. Die Faktenlage ist aber klar und wissenschaftlich belegt. Ich kann nur wieder und wieder die Daten- und Faktenlage darlegen.
    Wenn hier einige andere Meinungen haben, gerne. Aber dann sachlich argumentieren und nicht irgendwas unterstellen...


    Wenn irgendwann die Probleme der Speicherung und vor allem der Herstellung und des miesen Wirkungsgrads von Wasserstoff und Brennstoffzelle behoben sind, revidiere ich gerne meine Meinung.
    Aktuell ist die Lage aber eine ganz andere und somit keine "Religion" sondern Stand der Wissenschaft.


    Warum du mich dann persönlich angehst, anstatt sachlich auf die Fakten zu reagieren verstehe ich allerdings nicht.
    Was hat also Religion bei einem wissenschaftlichen Thema zu suchen? Kann es sein, dass es dir nicht passt, dass die Fakten gegen Wasserstoff sprechen, du aber keine Fakten hast und jetzt versuchst, mir da was mit Religion und Kreuzzug und andere schlecht machen unterstellst?


    Ich habe um eine sachliche Diskussion gebeten - also wenn du was hast, um meine Argumente zu entkräften, her damit.



    Wir könnten hier im Forum ja mal eine Umfrage machen

    Gab es schon.

    Auch nur mit Federn musst du zum TÜV. Gibt es nicht mit ABE.
    Der LCI2 ist genau so hoch wie der "alte" SE - also sehr hoch ;)


    Mit ABE (ohne TÜV-Zwang) sind immer die Felgen, die identische Maße zu den Serienfelgen haben - also eigentlich kein Gewinn an Optik.
    Ich habe eine Liste mit aktuellen Felgen mit ABE für den SE gemacht.

    Mercedes denkt auch über's Vorziehen nach:
    electrive.net/2021/02/19/daiml…ner-aus-bereits-vor-2039/

    Die Meldung hatte ich in den Nachrichten gesehen. Und musste lachen. Alle anderen Hersteller ziehen von 2035 auf 2030 (oder sogar noch früher) vor, Mercedes, die kaum E-Autos verkaufen, sprechen von 2039.
    Bis dahin darf man in vielen Städten und Ländern gar keine Verbrenner mehr fahren. Wo wollen die denn 2039 noch Verbrenner verkaufen?

    Grundsätzlich halte ich die E-Mobilität ja nicht für Unsinn.
    Ich halte nur das mit den Batterien und Ladestationen für Unsinn.
    Ein Tankstellennetz ist vorhanden, da könnte man auch Wasserstoff tanken, alles tutti frutti.

    Grundsätzlich bist du also auf dem richtigen Weg, nur hapert es noch am Verständnis, was das bedeutet.
    Es führt kein Weg an Batterien und Ladestationen vorbei.
    Das Tankstellennetz kann man nicht einfach auf Wasserstoff umbauen. Die Technik ist nicht kompatibel. Eine Wasserstofftankstelle kostet über 1 Mill. €. (Ladesäule ca. 20.000 €, wenn ich es noch richtig im Kopf habe).
    Es gibt 90 Stück (!!!) in ganz Deutschland, obwohl die Regierung Wasserstoff MASSIV fördert, und zwar seit den 90er Jahren. (In den 90er Jahren war Wasserstoff der heiße Shit ;) )
    Bis zu 20.000 € pro Fahrzeug, Wasserstoff ist stark subventioniert, würde sonst sehr viel mehr kosten. Also wirtschaftlich gar nicht machbar.
    Wasserstofferzeugung ist ein Klimakiller. Und darum geht es doch, nicht darum möglichst bequem tanken zu können - oder etwas doch?

    Öffentliche Ladestationen in Ballungszentren?

    Ein deutsches Starup baut derzeit überall die Straßenlaternen zu kleinen Ladesäulen um. In London wird das schon flächendeckend gemacht. Da das Laternen-Stromnetz unabhängig ist und zudem durch LED Kapazitäten frei hat, könnte jeder auch vor dem Haus auf der Straße laden. Sehr viel bequemer als extra zu einer Tankstelle fahren zu müssen, oder nicht? Wasserstoff-Tanken dauert übrigens auch bis zu 30 min., ausser der Stutzen friert ein, dann kann es auch mal 1 Stunde dauern. Da lade ich lieber in 20 min. mein E-Auto... :P

    Für mich ist die aktuelle E-Technik nur der Übergang zu Wasserstoff.
    Und deswegen werde ich jetzt keinen Cent in ein E-Auto investieren.

    Und wie kommt man zu dieser Einstellung? Hast du Fachpublikationen gelesen, in der man zu der Erkenntnis kommt, in ein paar Jahren gibt es erschwingbare Brennstoffzellen-PKWs inkl. umweltfreundlich erzeugten Wasserstoff?
    Eher nicht, die gibt es nämlich nicht.
    Allein die Brennstoffzelle im Mirai kostet 20.000 €. Ist die defekt (was schon vorgekommen ist) wird es teuer. Da ist ein defekter Akku ein Kindergeburtstag dagegen. Die Wartung eines Brennstoffzellen-PKWs ist auch nicht ohne.
    Lies mal nach, was es schon für Ärger mit dem Mirai gab. Viel günstiger wird die Brennstoffzelle auch nicht werden, laut Autoindustrie. Somit wird ein Kleinwagen mit Brennstoffzelle niemals für das Geld eines BEV angeboten werden können = Rohrkrepierer. Und auch große Fahrzeuge sind teuer, haben wenig Leistung (Brennstoffzelle kann nicht so viel Energie schnell herstellen wie nötig, ergo braucht man doch wieder einen Akku im Auto) und dir Reichweite ist durch die Größe der Tanks begrenzt (die meist nicht ewig dicht halten, weil Wasserstoff überall durch diffundiert).

    Es muss ein konsequentes Umdenken her, wenn man was verändern will!
    Die Änderung muss umfassend und sicherlich auch radikal sein!

    Du weisst genau, dass die Mehrheit der Autokäufer keine radikalen Lösungen wollen. Wenn man alle ins Boot holen will, muss man ihnen einen vollwertigen Ersatz für aktuelle Fahrzeuge geben, ohne ihren Komfort zu schmälern. Ups, die gibt es ja schon, nennt sich BEV.

    Komisch, es gibt doch schon Wasserstoffautos.
    Und Tankstellen gibt es auch in Deutschland.
    Klar sind die Autos aktuell sehr teuer, aber das waren die ersten E-Autos mit Akkutechnologie auch.
    Wenn man will dann ist auch das möglich.

    1 oder 2 auf dem Markt. Zu utopischen Preisen. 90 Tankstellen. Wenn man will, kann man sich das Zeug jetzt kaufen. Ist aber ein totes Pferd reiten. Wie gesagt, die Regierung wollte Wasserstoff ja puschen, sah darin die Zukunft.
    Mittlerweile haben sogar die hinterwäldlerischten Politiker erkannt, dass das eine Sackgasse war, in dass sie Milliarden geschaufelt haben.
    Und auch die PKW-Hersteller haben es erkannt. Wie schon öfter erwähnt, kenne ich Motorentwickler bei BMW und Audi. Da wurden alle Kräfte und Gelder aus Verbrenner UND Brennstoffzelle abgezogen.
    Die Fahrtrichtung für die nächsten 20 Jahre (oder mehr) ist klar. BEV.

    Und ich bleibe dabei, um wirklich was zu ändern ist ein radikaler Wandel nötig.

    Es ist ja löblich, dass du Fahrrad und Roller fährst, deine Einstellung geht wirklich in die richtige Richtung.
    Aber jetzt einen Verbrenner zu kaufen "weil der Spaß macht" halte ich für egoistisch. Jeder neu gebaute Verbrenner nimmt den Platz eines umweltfreundlicheren E-Autos weg.
    Und irgendwann landet auch der Verbrenner auf dem Gebrauchtwagenmarkt und fährt noch 10 Jahre weiter und haut Abgase und Co2 in die Luft. Und wenn er am Ende ist, geht er wahrsch. nach Afrika und fährt da ohne Kat (der wird dort nämlich sofort ausgebaut und verkauft) nochmal 10 Jahre spazieren. Willst du das wirklich???


    PS: Ich hoffe auf eine sachliche Diskussion. Vielleicht schaust du dir mal die Videos an, die ich verlinkt habe. Dann sollte eigentlich klar sein, was getan werden muss.

    Es steht ja nirgends, dass 100.000 Akkus auf den Müll wandern. Da LG Chem den Großteil zahlen muss, geh ich stark davon aus, dass die die Akkus untersuchen werden. Diejenigen, die gut sind, werden wieder eingesetzt, die den Check nicht schaffen, werden evtl. recycelt. Oft ist es ja so, dass nur wenige einen Fehler haben, aber vorsorglich alle eingezogen werden, um kein Risiko einzugehen.


    Im Vergleich zu anderen Rückrufaktionen ist das aber nur ein kleiner Rückruf:


    2003: Nissan ruft 2,56 Mill. Fahrzeuge zurück (Motordefekt)
    2004: Chrysler 2,7 Mill. (Getriebe)
    2009: Ford 4,5 Mill. (Tempomat)
    2010: Toyota 7,65 Mill. (Gaspedal)
    2011: Mazda 50.000 (Brandgefahr)
    usw.