Beiträge von Logan5

    U. a. halte ich es auch für sinnvoller Fördergelder für E-Mobilität besser in den öffentlichen Nahverkehr zu stecken oder in bessere Radwege.
    Ich fahre einiges mit dem Rad und lebe in einer Stadt die bei Bewertung der Fahrradfreundlichkeit regelmäßig einen der letzten Plätze einnimmt.

    Die Leute kaufen aber weiter Autos. Natürlich sollte man gerade die Bahn endlich mal wettbewerbsfähig machen, den Nahverkehr ebenfalls und bessere Radwege in der Stadt.
    Trotzdem werden die Autos nicht weniger werden. Und dann ist es doch sinnvoll, Autos zu verkaufen, die in der Gesamtbilanz nur halb so viel Co2 verursachen.
    Das Video hab ich mir nicht angesehen - wenn im Text drunter schon was von Lithium aus Salzseen steht... ja, ein Salzsee, der eine lebensfeindliche Wüste ist.
    Wie schlimm... Oder Kobalt aus Minen mit Kinderarbeit - hat die Person (und allen anderen, die das jetzt der E-Mobilität vorwerfen) vorher auch nicht interessiert.
    Wo kommt denn der Akku vom Laptop oder Handy oder Akkuschrauber her? Die Minen gibt es schon seit Jahrzehnten.
    Also alles etwas fadenscheinig.


    Sinnvoll wäre es, die Fördergelder für Wasserstoff in den öffentlichen Verkehr zu stecken - da würde es was positives bewirken.
    Hätte man die Billiarden, die man in Atomkraftwerke inkl. Entsorgung gesteckt hat, in die Bahn gesteckt, würden wir heute mit Magnetschwebebahnen durch das Land düsen.
    Warum etwas was endlich mal Sinn macht wie die E-Mobilität immer als Sündenbock herhalten muss, kann ich nicht verstehen.


    Die 250 Mill. €, die der Scheuer Andi mit der PKW-Maut versenkt hat, hätte man wo anders auch gut gebrauchen können.

    Ein E-Cabrio ist sogar einfacher zu bauen. Durch den Akku im Unterboden wird die Karosserie versteift - was man sonst ja noch extra machen muss.
    Das Mehrgewicht ist überschaubar. Vergleiche mal das Gewicht eines JCW Cabrio mit Automatik mit dem Cooper SE - da sind vielleicht 80 kg Unterschied.
    Der ID.3 soll evtl. auch als Cabrio kommen. Weil das relativ einfach zu bewerkstelligen ist.

    Ja, weil es einfach kein Szenario gibt, wo es irgendwie Sinn machen würde.
    Sogar bei LKWs wird mittlerweile bezweifelt, dass man mit Wasserstoff günstiger unterwegs wäre.
    Für Industrie und Anwendungen, wo es keine Alternativen gibt, ist es klar. Beim PKW aber auch.

    Um wieder zurück zum Thema zu kommen: ich glaube (oder hoffe), der Superleggera wird kommen, vielleicht als limitiertes Modell wie GP3 und GP3E - aber wohl nicht in der Form der Studie.
    Vor allem das Interieur wird wie bei jedem anderen MINI auch sein.

    Er tut so, als ob bei der Brennstoffzelle nicht weiter geforscht wird.

    Wie kommst du jetzt da drauf? Ich sagte doch, dass seit den 60er Jahren geforscht wird. Ohne großen Fortschritt. Ich war früher auch ein Befürworter der Brennstoffzelle.
    Die macht aber im Auto nun mal keinen Sinn, solange Wasserstoff nicht auf den Bäumen wächst. Da können die nochmal 50 Jahre lang forschen - an der Problematik ändert sich halt nichts.
    Und das hat mittlerweile sogar jeder Autohersteller erkannt, sei er auch noch so gegen BEVs.


    Allein 2020 wurde nur in Deutschland 250 Mill. € für Wasserstoff-Subventionen gezahlt. In Brennstoffzelle und Wasserstoff sind schon Milliarden versenkt worden - und was haben wir davon? Nichts.


    Mal eine Prognose Pro/Contra Wasserstoff bis 2030:
    https://www.futuremanagementgr…eine-glaenzende-zukunft/#


    Ein Zitat aus dem Artikel von Dr. Mićić:
    Wer also fragt, wo der ganze Strom für BEV herkommen soll und dann fordert, Wasserstoff müsse die Lösung sein, hat ganz offensichtlich seine Physik-Hausaufgaben nicht gemacht.


    Fazit:
    Die Idee, einen Mix von FCEV und BEV als Zukunft zu sehen, ist unsinnig. Denn auch für nur die Hälfte an FCEV wird die volle Infrastruktur benötigt. Die Kosten-Nachteile werden dann noch viel größer.
    Meine Zukunftsannahme ist daher, dass die Kunden in 2030 nicht Diesel- oder Benzin-Verbrenner, nicht Wasserstoff-Autos, sondern mit großem Abstand batterieelektrische Autos kaufen werden. Und dass die Anbieter diesem Trend folgen werden.

    Unsere Ökofreunde mögen mir erklären, wie sie Großstädte flächendeckend mit Lademöglichkeiten versorgen wollen.

    Was soll ein Ökofreund sein? Leute, die wollen, dass die Erde auch von unseren Nachkommen noch bewohnbar ist. Willst du das nicht? Sollte nicht jeder Mensch ein Öko sein, wenn er nicht asozial sein will?


    2030 braucht man für das Laden von E-Autos noch 5-10 Min. Man fährt also zu einer Tankstelle, so wie heute auch.
    So wie heute keiner sein Benzinauto daheim vor seinem Wohnblock tankt, wird man in Zukunft auch sein E-Auto nicht vor seinem Haus laden, wenn es dort nicht geht.
    Es gibt in Deutschland ca. 14.000 Tankstellen. Aber 35.000 Ladestellen und 5700 Schnellladestellen. Und die Infrastruktur befinden sich erst im Aufbau.


    MINI ist zudem nicht der einzige Hersteller, der sich vom Cabrio verabschiedet.

    Ich bin tief in der Cabrio-Szene drin, meine Kunden bestehen quasi nur aus Cabriofahrern. Das ist eine große Käuferschicht. Die Cabrioverkäufe gingen erst durch den SUV-Boom zurück.
    Die eingefleischten Cabriofahrer werden immer Cabrios kaufen - das kann sich kein Hersteller leisten, auf dieses Stück vom Kuchen zu verzichten.

    Welcher Manager gibt denn offen zu, dass seine eingeschlagene Strategie vielleicht doch nicht in allen Aspekten die beste Idee ist?

    Es IST aber die beste Idee. Da kannst du noch so sehr Pro Wasserstoff sein - die Physik lässt sich nicht überlisten.
    Zudem ist die ganze Autoindustrie (ausser der aus Korea) der selben Meinung. Oder kennst du ein amerikanisches Brennstoffzellenauto? Aber was wissen die schon...
    Wie schon sehr sehr treffend im Artikel geschrieben wurde - seit den 60er Jahren bastelt man an den Dingern rum. Mit heftigen Subventionen und Förderungen. Kam trotzdem nichts vernünftiges dabei raus.

    Von der aktuellen Generation ist ja auch nicht die Rede... zudem ist das kein „gerade erst vorgestelltes Cabrio“, sondern das Facelift der 3. Generation.

    Wenn es so schlecht liefe, warum haben sie dann das Cabrio noch im Programm? Hätte man mit dem Facelift doch einstellen können.
    Was in 3 Jahren ist, weiß man heute noch nicht. Zum Beispiel wusste vor einem Jahr noch keiner, dass die Wohnmobilverkäufe durch die Decke gehen würden, dank Corona.
    Auch Cabrios werden wieder beliebter, da man derzeit wieder mehr mit dem Auto statt Flug oder Schiff verreist.