Das klingt echt interessant, auch wenn mir immer noch der Glaube fehlt, dass es wirklich funktioniert.
Gehört und in Videos gesehen hab ich das schon oft, aber die Angst doch Kratzer zu machen ist recht gross.
Also ich habe weniger Kratzer und vor allem Swirls drin, als noch zu Zeiten der klassischen Hochdruckreiniger-Zwei-Eimer-Wäsche.
Swirls habe ich eigentlich gar nicht auf dem Lack.
Mit Swirls oder "spider webbing" ist das hier gemeint:
[Blockierte Grafik: http://www.moddedmustangs.com/forums/attachments/general-car-care-detailing/28920d1343055968-spider-webbing-removal-paint-swirl-marks.jpg]
Mit einer schlecht ausgeführten Handwäsche kann man sich den Lack viel mehr zerkratzen als durch die Waschstraße oder diese Rinselesswäsche.
Was ich schon alles an den Waschboxen gesehen habe...
Im Winter füge ich noch einen Zwischenschritt vor dem Trocken ein. Den können "Anfänger" dieser Methode am Anfang generell benutzen, da es etwa Sicherheit schafft.
Schritt 2,5 - Kontrolle und grobes Wasser abnehmen
Ich nehme ein zusätzliches MF-Tuch, weiche es in ONR ein und wringe es stark aus, so dass es nur noch feucht ist. Vor dem Trocknen gehe ich nun noch einmal über die soeben gewaschene Fläche. Ich kontrolliere dabei das Tuch, im Idealfall bleibt es sauber und ich nehme nur Restlösung vom Lack auf.
Vor allem im Winter ist dies praktisch. Damit nimmt man evtl. Restdreck mit einem feuchten Tuch auf und zerkratzt nichts. Außerdem entfernt man die groben Wassermengen. Über 12-15 Grad verdunstet die Restlösung gut, darunter ist es doch viel Wasser auf dem Auto für das Trockentuch. Durch einen zusätzlichen Wisch wird das restliche Wasser zerstäubt und lässt sich leicht trocknen.
Dann wringe ich das Tuch einfach einmal vor dem nächsten Kontrollwisch aus.
Abschließend kann man das feuchte Tuch auch prima benutzen, um die Einstiege zu reinigen.