Beiträge von bwm

    " 1 Pedal" driving ist gut in der Stadt aber über Land mag ich es nicht.

    Zudem ist beim SE wohl der Umstand so, dass man in der geringen Stufe beim Bremsen nicht Rekuperiert

    Deshalb meinte ich ja dran gewöhnen. Wir fahren unseren Bob beide nur noch mit hoher Reku und daher genügt im Alltagsbetrieb inzwischen 1 Pedal. Du kannst ja Rollen immernoch simulieren, indem du leicht auf dem Gas stehen bleibst.


    Beim 2. glaube ich, dass du halb falsch informiert bist. Meines Wissens wird in der niedrigen Reku bei geringem Bremsdruck auch vorrangig rekuperiert. Bremsen sind ja auch heute noch bei den meisten Autos rein mechanische Systeme, d.h. auch beim leicht drücken des Pedals wird schon Bremsdruck aufgebaut. Das lässt sich nicht anders machen, sofern das Auto nicht eine sog. Brake by Wire Anlage hat. Und die hat dein 2er ziemlich sicher auch nicht. Sowas kommt gerade langsam in die Oberklasse getröpfelt.

    Es wird stattdessen beim Mini wie beim 2er einfach nur im allerersten Bremspedal Bereich, wo noch sehr wenig Druck aufgebaut wird, bereits die Reku dazu genommen.

    Aber der SE hat doch nur 2 Reku-Stufen, die man (etwas überspitzt) mit "aus" und "an" bezeichnen könnte. Auf niedrig ist das ein bisschen wie mit getretener Kupplung dahin segeln und auf hoch hast du die Reku, die er halt kann. Mehr kann ja auch der Mini selbst da gar nicht modulieren. Die kann der nicht stärker machen als das, was er auf "an" eben macht.

    Bei dem anderen Lenkrad gibst du dem Auto einen Befehl, der sowieso eingebaut ist (runter schalten) über eine zusätzliche Eingabemethode. Bei der Reku kannst du da nix mehr einstellen. Da kannst du nur Reku immer auf an lassen und dich ans" 1 Pedal" driving gewöhnen. Wobei in den Bergen wohl 1 Pedal nicht ausreichen wird.

    Dem würde ich zustimmen und noch eine Faustformel hinzufügen: bei einem Auto in der Preis- und Altersklasse sollte man idealerweise 50% des Kaufpreises, als absolutes Minimum ca 1.500-2.000€ zusätzlich zum Kaufpreis einplanen. Letzteres gilt eigentlich für jedes Auto, unabhängig vom Alter.

    Hintergrund: an einem 12 Jahre alten Auto, das verkauft wird, ist immer irgendetwas zu erledigen. Da sind 2 Reifen abgefahren, dann muss noch ein Satz Winterräder dazu, ein Stück vom Auspuff muss Rost-bedingt getauscht werden, alle Flüssigkeiten sollten sowieso immer neu und die Stoßdämpfer und Batterie sind vor dem nächsten TÜV vielleicht auch dran.

    Die restlichen 2.000€ sind dann, damit das Auto dich nicht finanziell komplett aus der Bahn wirft, falls doch größere Sachen fällig werden. Kupplung, Bremsscheiben und -Beläge, Antriebsachsen, Domlager, Klimakompressor und weiß ich was noch alles. Kann alles unangekündigt und vorher unentdeckt plötzlich kaputt gehen.


    Niemand verkauft ein frisch durchrepariertes Auto zu einem günstigen Kurs.

    Ich nutze schon jetzt (meine Dienste laufen noch 1,5 Jahre) lieber das Handy. Die Staudaten sind zwar bei here genauso gut, wie bei Google, aber die Umfahrung im Mini fand ich schon immer unterirdisch. Der Mini bekommt ja selbst die normalen Naviaufgaben (Ankunftszeit, sinnvolle Strecke, Reichweite) nicht brauchbar hin. Ich hab ne Handyhalterung am Tacho

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    Und navigiere, wenn ich dafür Hilfe brauche, mit Google Maps.


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    Ich frag mich, wann sich mal einer eine Eisenmine oder ein Stahlwerk in China anschaut und dort Menschenunwürdige Bedingungen findet. Oder eine Smartphone Fabrik. Ich sage nicht, dass Menschenunwürdige Bedingungen egal wo okay sind. Ich sage nur, dass man den sehr selektiven Blick auf Kobalt (als Argument gegen E Mobilität) vielleicht nochmal hinterfragen sollte. Ein Verbrennerauto ist nicht menschlicher hergestellt, als ein E Auto, daher ist das Argument schlicht keins.

    Dazu noch 2 Fragen:

    Benutzt du das Navi bei den Fahrten, wo das auftritt?

    Fährst du verschiedene Streckenabschnitte mit stark unterschiedlichen Geschwindigkeiten?


    Hintergrund für Frage 1: in die Reichweitenanzeige geht die gewählte Navi Route mit ein. Und er berechnet auf der Autobahn unabhängig von der tatsächlichen Geschwindigkeitsbegrenzung immer einen sehr hohen Verbrauch. Wenn du einsteigst und eine Route ins Navi eingibst, die auf direktem Weg zur Autobahn geht, sinkt die Reichweite auch gerne mal von 190 auf 120km.

    Dazu habe ich hier

    bwm

    Mal ausführlich was geschrieben


    Hintergrund für Frage 2: Wenn du nicht navigierst, nimmt er den bisherigen Verbrauch für eine Extrapolation. Beispiel: der Weg zu meinem Zahnarzt sind 53km. Erst 7km Landstraße (ca 75km/h), dann 31km freigegebene Autobahn (fahre ich normalerweise mit ca 110km/h) dann 7km Stadtautobahn (ca 65km/h) und dann nochmal 8km durch die Stadt. Die Restreichweite, die ich beim Übergang auf die Stadtautobahn habe, habe ich auch bei Ankunft noch. Zum besseren Verständnis in Zahlen: ich fahre mit 150km Reichweite los. Nach 38km Landstraße und Autobahn habe ich noch eine Reichweite von 97km. Nach weiteren 15km Stadtautobahn und Stadt habe ich eine Reichweite von 100km.

    Auf dem Rückweg ist es genau umgekehrt: nach 15km Stadt und Stadtautobahn habe ich von ursprünglich 100km noch z.B. 95km und nach weiteren 38km komme ich dann mit 50km Restreichweite an.

    Der Hinweis muss vorhanden sein, aber das war trotzdem ein Spaß. Wer den Hinweis noch haben will, kann ja einfach die rechte Sonnenblende dran lassen.


    Hinweis für den Airbag muss da und beim montieren des Sitzes gut sichtbar sein. Der Hinweis ist ja für Abschalten des Airbags bei Verwendung von rückwärts gerichteten Kindersitzen. Wobei ich finde, dass man ihn da, wo er ist, beim einbauen des Sitzes überhaupt nicht sieht. Aber naja. Man dürfte sich auch so einen Warnhinweis auf die B Säule kleben, dann muss nur noch ein vom Beifahrersitz aus gut sichtbar Hinweis auf den Airbag da sein.


    Zitat

    §35a Absatz 8:

    Auf Beifahrerplätzen, vor denen ein betriebsbereiter Airbag eingebaut ist, dürfen nach hinten gerichtete Rückhalteeinrichtungen für Kinder nicht angebracht sein. Diese Beifahrerplätze müssen mit einem Warnhinweis vor der Verwendung einer nach hinten gerichteten Rückhalteeinrichtung für Kinder auf diesem Platz versehen sein. Der Warnhinweis in Form eines Piktogramms kann auch einen erläuternden Text enthalten. Er muss dauerhaft angebracht und so angeordnet sein, dass er für eine Person, die eine nach hinten gerichtete Rückhalteeinrichtung für Kinder einbauen will, deutlich sichtbar ist. Anlage XXVIII zeigt ein Beispiel für ein Piktogramm. Falls der Warnhinweis bei geschlossener Tür nicht sichtbar ist, soll ein dauerhafter Hinweis auf das Vorhandensein eines Beifahrerairbags vom Beifahrerplatz aus gut zu sehen sein .

    Ob dafür die Prägung im Armaturenbrett reicht, weiß wohl keiner so genau