Beiträge von bwm

    DC Ladesäulen sind aktuell nicht profitabel. Das liegt vor allem daran, dass diese Säulen unvorstellbar teuer sind. Hohe 5-stellige Summen werden pro Säule fällig und dazu noch der Netzanschluss, der nochmal so viel kostet. Außerdem hohe Netzentgelte und Strompreise, da der Verbrauch nicht planbar und im Extremfall (alle Säulen belegt) sehr hoch ist.


    Ich finde das gerade nicht mehr aber ein Anbieter von DC-Ladelösungen hatte mal was geschrieben, dass sie schätzen, dass eine DC Ladesäule etwa 90ct/kWh kosten muss, um profitabel zu sein.


    Aktuell sind alle noch auf Marktanteil aus und buttern zu, das wird aber nicht ewig so bleiben

    Aber nur weil einzelne unqualifizierte Antworten kommen braucht man doch nicht den Sinn des Forums in Frage stellen. So ein Forum ist doch eben dazu da, dass man erstmal in den blauen Dunst etwas fragen kann. Ich weiß ja vorher nicht, wer sich womit auskennt. Über die einzelnen muss man dann eben großzügig hinweg lesen.


    Mein Tipp wäre noch: Versuch doch einmal (z.B. übers Forum) einen Mini Fahrer zu finden, der genau die Felgen hat, die du suchst, und frag ihn mal, ob du das mal ausprobieren kannst. Ich glaube auch, dass du dir von der Gewichtsersparnis zu viel erhoffst und nach den dich relativ hohen Kosten vermutlich enttäuscht wärst. Aber versuch macht kluch ;)

    Ich bin trotzdem der Auffassung, dass die Klärung der Anliegen der Bürger die Aufgabe der gewählten Vertreter ist, nicht der Bürger selbst. Also Politiker und Behörden sollen sich mit Tesla um den Wasserverbrauch streiten, nicht die Anwohner. Bürger haben im Normalfall einen sehr kleinen regionalen Blick, der außerdem nicht alles beinhaltet. Nehmen wir das Beispiel Windparks. Wenn du die Bürger von Buxtehude fragst, ob in Deutschland mehr Windräder gebaut werden sollen, wird die Mehrheit vermutlich mit ja stimmen. Wenn du sie fragst, ob in ihrer Gemeinde Windräder gebaut werden sollen, werden die meisten mit nein stimmen. Es wäre aber auch einfach zu kurz gedacht, nur die ansässigen Bürger zu befragen. Der Strom wird im europäischen Verbundnetz schlussendlich durch ganz Europa verbraucht. Wenn du jetzt alle europäischen Bürger fragst, ob in Buxtehude Windräder gebaut werden sollen, wird die Mehrheit mit ja stimmen. Es wäre aber vollkommen unrealistisch, für jeden Windpark einmal alle Europäer zu befragen. Dafür hat man doch die gewählten Vertreter.

    Genauso der Punkt, dass Bürger oftmals einfach nicht das ganze Bild sehen. Dass John Smith aus Newcastle nicht versteht, dass die EU ihm faktisch einen besseren Lebensstandard beschert, heißt nicht, dass das nicht wahr ist. Wenn du die Leute abstimmen lässt, ob Bier kostenlos sein und Steuern abgeschafft werden sollen, sind wir uns denke ich einig, was das Ergebnis dieser beiden Abstimmungen wäre. Dass das weder möglich noch im Sinne des "greater good" wäre, da sind wir uns denke ich auch einig.


    Der Vollständigkeit halber möchte ich dazu sagen, dass ich mit der Art und Weise, wie Politik aktuell gelebt wird, hochgradig unzufrieden bin. Aber Bürger direkt abstimmen lassen wäre tatsächlich eine noch dümmere Idee.

    Interessant wäre noch, wie viele bei den jeweiligen Abstimmungen teilgenommen haben. Wenn bei der 2. Abstimmung 10 mal mehr Leute teilgenommen hätten, wäre das Stimmungsbild eher dagegen.


    Wobei ich solche Umfragen generell nutzlos finde. Viel zu viele Leute vertreten die "not in my backyard" Auffassung. Windräder sind toll aber bitte nicht da, wo ich sie sehen kann. Und mit sowas wie der Ansiedlung von Industrie haben m.M.n. ausschließlich die Bürger zu tun, deren Grundstücke dafür aufgekauft werden sollen. Ansonsten haben wir da keinerlei Mitspracherecht

    Erstmal geht es bei der Förderung nur darum, dass die WB das kann. Von tatsächlich Nutzen ist noch keine Rede. Tendenziell wäre der Gedanke aber, dass nicht du deinen Akku für deine persönlichen Lastspitzen nutzt, sondern, dass das Netz deinen Akku für Lastspitzen im Netz nutzt. Das kann aber sowieso erst passieren, wenn man einen Stromvertrag hat, der diese Möglichkeit vorsieht. Davon gibt es noch keine.


    Ansonsten waren Akkus in E Autos tatsächlich eher günstig verglichen mit stationären Akkusystemen, das hat sich aber in der kürzeren Vergangenheit gewandelt. 10 kWh haben noch vor 2-3 Jahren locker 10.000€ gekostet. Der Tesla Model 3 LR kostet ca 50.000€ mit 75 kWh Akku.


    Ansonsten wenn du sowieso vor hast nochmal zu erweitern wäre es nicht sinnvoll, das jetzt gleich mit zu machen? So viel Förderung bekommst du dafür nie wieder denke ich

    ich weiß ja nicht, wie du das handhabst, aber meine Garage ist üblicherweise offen, während ich rein fahre. Außerdem läuft der Motor vielleicht 15 Sekunden, solange das Auto in der Garage ist. Und grundsätzlich belüftet sollte eine Garage sowieso sein, damit das Auto da im Winter nicht im eigenen Saft vor sich hin rostet.

    Bei der realen Reichweite von 150km beim alten und 400km beim neuen würde ich bei beiden widersprechen wollen, aber das gehört hier nicht ins Thema. Aber nur für die Förderung jetzt ein anderes Auto kaufen ist mehr oder weniger Blödsinn. Zumal bei deiner Anlage nur eine Förderung von nicht ganz 6k€ raus kommen würde. 5kWp * 600€ = 3.000€; 8kWh * 250€ = 2.000€ und 600€ für unidirektionale WB (weil die birirektionalen absurd teuer sind, machen die keinen Sinn).

    das hast du korrekt verstanden. Förderfähig wird es nur, wenn du noch mindestens 600Wp dazu baust. Das darf aber soweit ich weiß auch in einer physisch getrennten Anlage sein. Wenn du also zum Beispiel gleichzeitig noch 2-3 Module auf den Schuppen baust und das Teil des selben Angebots ist, wäre das wieder förderfähig.


    Wobei das ganze nur gilt, wenn du auch einen Speicher mit mindestens 5 kWh einbaust. Davon hast du jetzt nichts erwähnt

    dazu 2 Anmerkungen und eine Frage:

    bitte bedenken, dass das Brett kürzer als das sein kann, da man ja nicht erst mit dem Aufstandspunkt gegen das Brett gegen fährt, sondern (je nach Dicke) schon deutlich vorher. Gleichzeitig muss man sich aber ein wenig Sicherheitspuffer lassen, insofern wären 750 vermutlich gar nicht verkehrt.

    Aber...der Überhang vorne für eine Garageneinfahrt? Ich würde in eigentlich jede Garage grundsätzlich Rückwärts rein fahren und vorwärts wieder raus. Rückwärts rein ist wesentlich einfacher, als rückwärts raus. Und dann wäre der Überhang hinten wichtig

    An den Kofferraum kommt man da zwar schwieriger, aber rückwärts aus einer Garage raus ist für die ersten 2-3 Meter grundsätzlich ein ziemlicher Blindflug, da man kaum was sehen kann.