Beiträge von bwm

    Sag mal willst du das nicht glauben? Bei den aktuellen - 10 Grad Außentemperatur kannst du davon ausgehen, dass 1,5kWh nur fürs aufheizen verwendet werden. Bei einer durchschnittlichen Entfernung von 10km heißt das, dass du bei den aktuellen Temperaturen 15kWh pro 100km nur fürs vorklimatisieren verbrauchst. Das vorklimatisieren zählt der Mini nicht mit in den Verbrauch mit ein, da es ja vor Zündung an stattfindet. Dein Verbrauch ist weder primär ein Fahrverbrauch noch primär Ladeverlust. Du entdeckst gerade einfach nur, wie teuer eine elektrische Heizung ist.

    da geht es zwar um einen Tesla, aber er erklärt den Service lang und breit.

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    Speziell in dem verlinkten Zeitpunkt (4m22s) wird das mit dem "Befüllen" erklärt. Es wird nicht nur befüllt, sondern entleert, gewogen, befüllt. Man zahlt nur die Differenz. Die Kosten für die Aufbereitung des abgesaugten Mittels sind in den Kosten des Klimaservice enthalten.


    Edit: nochmal geschaut. Er hat ein Gerät, das direkt das Kältemittel filtert und dann wieder verwendet. Die Selbsthilfewerkstatt, die mir das mal erklärt hat, hatte ein Gerät, das nur absaugt und neu füllt und das alte muss dann separat aufbereitet werden.

    So oder so wird nie einfach nur aufgefüllt

    Das stimmt so nicht ganz. Klimaanlagen in PKW sind ein wenig anders aufgebaut, der Füllstand lässt sich nicht ohne weiteres ermitteln. Vor allem weil eine definierte Menge Öl zur Schmierung der internen Komponenten (speziell des Kompressors) mit drin ist. Am befüllten System lässt sich nicht unterscheiden, wie viel davon noch Öl ist.

    Daher wird die Anlage stattdessen geleert und gemessen, wie viel Kältemittel drin war. Dann wird die vorgegebene Menge Öl und Kältemittel eingefüllt. Das entnommene Kühlmittel wird später abgeholt, aufbereitet und als "neues" verkauft. Das ist also schon mehr, als nur wieder auffüllen.

    Und soweit ich das verstanden habe, wäre der Preis 500€ für alles gewesen und 360€ für alles außer Klima

    Der Klimaservice wären also zum Service dazu 140€ gewesen (zzgl. aufzufüllendes Kältemittel). Das ist halbwegs im Rahmen. Nicht günstig, aber okay.

    Der Tanksensor kann "ganz voll" und "ganz leer" nicht genau messen. Nehmen wir mal an, dass der Sensor bis ca 90% Tank misst, darüber nicht mehr. Die ersten 10% (das können auch mal 100km sein) erkennt das Auto also den Tank nur als "voll". Dadurch bewegt sich die Anzeige da auch nicht.

    Das gleiche passiert übrigens bei leerem Tank. Wenn das Auto "leer" misst, ist immernoch was drin.


    Der Verbrauch ist weitestgehend unabhängig vom Füllstand des Tanks. Wenn überhaupt, geht der Verbrauch mit leerem Tank etwas runter, durch das geringere Gewicht. Das ist aber nicht messbar.

    Die Verkehrsdaten im Mini Navi sind ganz gut. Meines Wissens bezieht BMW die Karten auch von Here = TomTom. Die haben ganz vorzügliche Staudaten, da jedes Herumfahrende Fahrzeug mit einem halbwegs modernen Navi, das TomTom nutzt, die eigenen Fahrdaten übermittelt. Dabei sollen sogar die Navis untereinander kommunizieren, damit ein Fahrzeug, das eine SIM hat, die Daten von einem anderen Fahrzeug, das keine eigene SIM hat, mit überträgt.

    Das Problem: zu wissen, wo ein Stau ist, ist nur die halbe Miete. Ihn sinnvoll zu umfahren (sofern das überhaupt sinnvoll möglich ist) ist der eigentlich schwierige Teil. Und da kenne ich außer Google bisher keinen Navi Dienst, der das "gut" könnte. Mini F56 und Skoda Superb 3V sind darin beide sehr schlecht.

    TomTom kann es besser, war mir aber bei meiner letzten Benutzung (ist schon wieder ein paar Jahre her) zu "hektisch". Jeder Stau wurde sofort mit Nachdruck umfahren und selbst, wenn sich auf der Umleitung dann nur dichter Verkehr in einem Ort gebildet hat, wurde das direkt wieder als Stau erkannt und umfahren. Die Umleitung wurde alle paar Minuten über eine neue Route geleitet, weil jedes Anzeichen von verdichtetem Verkehr sofort umfahren werden musste. Da ist er dann die wildesten Routen durch Wohngebiet und über Feldwege gefahren. Hat viel länger gedauert.

    Zu Apple kann ich nichts sagen

    Sorry, aber Reifen 5 Jahre (natürlich abhängig von der Fahrleistung und davon, ob du 2 Sätze hast) und Bremsen 50.000km halte ich für sehr kurze Lebensdauern. Mein Octavia damals hat mit ca 150.000 das erste mal neue Bremsen bekommen und da nicht wegen Verschleiß, sondern wegen Rost. Der aktuelle Superb hat mit ca 80.000km noch seine ersten Bremsen und die haben noch deutlich über 50%. Aus dem Bauch würde ich sagen noch über 70%, aber so detailliert messe ich (auch mangels "neu"-Referenzwerten) nicht. 50.000km für die Bremsen sprechen für einen stark Materialmordenden Fahrstil.

    Da wundert mich dann auch die harte Akku Degradation nicht übermäßig.


    Wobei das eher am Laden liegen dürfte. Haben wir hier schon mehrmals mitbekommen, dass der SOH höher ist, wenn der Akku a) regelmäßig und b) mehrmals kurz hintereinander voll geladen wird. Das ergibt aus Akku Technologischer Sicht keinen Sinn, aber der SOH wird ja eh irgendwie vom Auto errechnet.

    Wobei die wenigsten Kameras eine brauchbare Parküberwachung haben. Alles, was keinen eigenen Akku hat, zieht a) sehr schnell die Batterie leer (2-3 Tage Standzeit) und hat b) die Aufnahme erst dann gestartet, wenn das Auto schon an einem vorbei gefahren ist. Es gibt viele Einparkunfallsituationen, bei denen du das Kennzeichen auf der Aufnahme dann nicht siehst. Davon abgesehen, dass viele günstige Kameras so schlechte Bilder machen, dass man darauf Kennzeichen in der Dämmerung und im Dunkeln überhaupt nicht erkennt.

    Ich würde es nicht so drastisch sehen, wie EMAN

    So eine Fahrt als erste ist mutig, aber schaffbar.


    Du bist auf alle Fälle schon mal gut vorbereitet (3 Ladekarten, davon auch 2 physische, die ohne Handy funktionieren; Geschwindigkeit 100-110, realistische bis pessimistische Schätzung der Reichweite)


    Mein Tipp wäre, falls du das nicht längst erledigt hast, dir den Fred hier durchzulesen:

    Ich habe dort auf der 2. Seite auch mal meine Erfahrung niedergeschrieben. Die wichtigste Sache: lass dich durch die Restreichweitenanzeige des Mini nicht aus der Ruhe bringen. Die Akku-Prozente gehen bis in den niedrigen Bereich sehr linear, während die Restreichweite konsequent den eigenen Fahrstil ignoriert. Auf der Autobahn rechnet er immer mit 130 km/h und damit kommt man halt nicht weit. Berechne deinen Verbrauch und deine Reichweite selbst, anhand der gefahrenen Strecke und den Prozenten. Fang dabei nicht bei 100% an, sondern frühestens bei 95. Also z.B. 95 auf 75% und 30km geschafft, heißt du schaffst noch 90 weitere km bis du laden musst. Ideal wäre da ein Beifahrer, der dann am Handy Ladesäulen in der entsprechenden Entfernung raus sucht. Ich würde auch immer versuchen, mehrere raus zu suchen. Falls die erste defekt oder besetzt ist.

    Manchmal kann es auch ganz schön sein, wenn man z.B. zum Mittag von der Autobahn ab und irgendwo in eine Stadt rein fährt zum Laden. Dann kann man da schön essen gehen. Problem: mit AC dauert das laden zu lang und DC Säulen sind in der Stadt rar gesäht. Aber manchmal klappt das. Auch hier wieder: Beifahrer sind Gold wert ;)


    Ansonsten ich bin guter Dinge, dass du das schaffst.

    Nur: steht der Mini auf Winterreifen? Bei dem aktuellen Wetter wäre das auf alle Fälle empfehlenswert und frisch gekaufte Autos stehen ja leider häufig auf Sommer.

    Aso. Ich dachte, das wäre das gleiche Protokoll. Danke für die Korrektur

    Wie machen das dann die hier, die halbwegs automatisiert laden? Mit nem OBD Dongle, der mit der WB kommunizieren kann?