Beiträge von bwm

    Mir ging es darum, dass gar nicht so wenige inseriert sind, wenn man nur die Filter schlau setzt. Für einen Preisvergleich kannst du erstmal den Filter Automatik weg lassen. Ich denke nämlich nicht, dass ein Automatik mehr Wert ist, als ein manueller. Es gibt einen Grund dafür, dass so viele (den Gebrauchtinseraten nach 50 von 69, also über 70%) ab Werk mit manueller Schaltung bestellt wurden. Ich kenn das ja vom MX-5..Die mit Automatik stehen wesentlich länger inseriert, weil wer so einen Roadster fährt, will den halt auch mit Schaltung fahren. Denke, das wird beim Mini Cabrio ganz ähnlich sein.


    Und doch, sagst du.. Zwischen den Zeilen. Du sagst ja, dass es keine vergleichbaren gibt und du deshalb nicht weißt, wo du den Preis ansetzen sollst. Ganz offensichtlichlich erwartest du, dass deiner oberhalb der sonstigen Inserate liegen sollte, weil er ja so gut ausgestattet ist und du fragst dich halt, wie weit oberhalb. Und ich sage, dass das wahrscheinlich nicht stimmt. Wie gesagt: wenn du Zeit mit dem Verkauf hast, setz den Preis ruhig eher hoch an und schau dann, ob du zufällig den einen findest, der einen Mini mit kleinem Motor und guter Ausstattung sucht und bereit ist, dafür auch mehr zu bezahlen. Ich sage halt, dass gerade bei so einem Spaßauto wie dem Mini Cabrio die meisten Interessenten eher bereit wären, mehr Geld für Einen mit größerem Motor und mittlerer Ausstattung auszugeben, als für Einen mit kleinem Motor mit guter Ausstattung. Du wirst daher für die überdurchschnittliche Ausstattung im Normalfall nicht deutlich mehr Geld bekommen. Außer halt es sucht gerade jemand zufällig genau so einen und ist auch bereit, mehr Geld dafür auszugeben. Dafür brauchst du als Verkäufer dann aber einen langen Atem.


    Bitte auch nicht versuchen, deine Ausstattung gut zu reden. Jeder findet die eigene Kombination aus Farbe, Motor und Ausstattung genau richtig. Deshalb hat man den Wagen ja genau so gekauft. Ich habe dir meine halbwegs objektive Meinung als Außenstehender gesagt. Ich persönlich lege Wert auf Ausstattung und Leistung und entsprechend sind alle unsere Autos mit der höchsten verfügbaren Motorisierung und der besten ab Werk verfügbaren Ausstattungslinie ausgestattet. Und als jemand, bei dem bestimmte Sitze (im Superb die belüfteten L&K, im Mini die Yours und im MX-5 die Recaros) bei allen Autos Kaufargumente waren, beim MX-5 sogar entscheidend, sage ich dir: nach JCW Sitzen suche ich nicht im 136PSer. Deshalb solltest du keine deutliche Wertsteigerung durch die Sitze erwarten. Das gilt analog für andere hochwertige Ausstattung.

    Hast du mal geschaut, ob die Reifen eventuell extrem viel Profiltiefeunterschied zwischen links und rechts haben? Im Worst Case eventuell sogar unterschiedliche Reifengrößen montiert?

    Und hättest du einen 2. Radsatz, den man vorübergehend montieren könnte? Damit du zumindest Rad / Reifen ausschließen kannst

    Ich glaube, du erwartest ein wenig zu viel. Die Sitze steigern den Wert des Autos nicht direkt um 3.000€ oder sowas. Wer JCW Sitze haben will, will oftmals auch JCW Leistung haben und sucht deshalb spezifisch nach einem JCW oder zumidest einem S. Im 136PSer ist das kein übermäßig gefragtes Ausstattungsmerkmal. In der von dir verlinkten Suche gehen die Inseratspreise von ca. 15.000 bis ca. 19.000€

    Für eine Preisempfehlung müsste man noch mehr über Zustand und Inseratsdetails (2 Radsätze? Servicestand? besondere Pflegemerkmale wie Keramikversiegelung oder sowas?) wissen, aber am Ende bestimmst eh du den Preis. Ich würde jetzt aus dem Bauch mit einem VK-Preis von 16-17k€ rechnen, wobei ich nicht weiß, wie sich die Preise im Frühjahr verändern. Wenn du Zeit beim Verkauf hast, setze den Preis ruhig erstmal ein bisschen höher an. Du kannst dann zum Saisonbeginn immernoch runter gehen.

    Wenn du den Filter "Händler" weg lässt, hast du direkt 19 Inserate. Und "Automatik" würde ich auch weg lassen, um eine Preisidee zu bekommen. Dann hast du direkt 61 Vergleichsangebote.

    Hallo zusammen,


    im MX-5 Forum habe ich eine Dame kennengelernt, die aus Interesse für ihren i4 ein Tool geschrieben hat, mit dem man die Ladestatistiken von BMW E-Modellen auswerten kann. Und weil Mini die gleiche Infrastruktur nutzt, funktioniert das auch mit dem Mini.


    Man muss sich dafür einen Mini CarData Auszug erstellen lassen. Diesen lädt man dann herunter und eine Datei daraus (die Ladehistorie) kann man in dieses Tool einladen

    BMW CarData - Charging Session Dashboard


    Zum Beispiel bekommt man mal heraus, wie viel der Mini inkl. Ladeverlusten und exkl. Ladeverlusten über die Jahre so verbraucht hat. In meinem Fall sind das auf 3 Jahre jetzt etwas über 50.000km und 6.340 kWh, was einen Schnitt von 12,6 kWh/100km ohne Ladeverluste und 17,12 kWh/100km mit Ladeverlusten ausmacht. Ich habe also eine durchschnittliche Ladeeffizienz von 73,6%

    Die ist bei mir sehr schlecht, weil ich fast ausschließlich 1-phasig an der Steckdose lade.

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    Man kann sich dann dort auch noch detailliertere Statistiken ansehen. Zum Beispiel den Zeitraum der ausgewerteten Daten einschränken und dann den Winterverbrauch mit dem Sommerverbrauch vergleichen oder sowas.

    Hier mal mein Verbrauch für Dezember 24 und Januar 25 (15,04 ohne Verluste und 20,31 mit)

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    Und der für Juni und Juli 24 (10,2 ohne und 16,27 mit)

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    Man sieht auch auf einer Kartenansicht, wo man so geladen hat und kann sich dann für jede Ladungen einzelne Statistiken ansehen

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    Manche Funktionen funktionieren nicht richtig. Vermutlich, weil die Software für BMW geschrieben wurde. Die DC-Erkennung zum Beispiel erkennt eine DC Ladung nur dann als solche, wenn die Ladeleistung dauerhaft über 22 kW lag. In meinem Fall wurde keine der insgesamt 9 oder 10 DC-Ladungen als solche erkannt. Aber insgesamt finde ich das schon sehr interessant und wollte es deshalb mal mit euch teilen.


    Achtung: die Seite ist ein Hobbyprojekt und als solche frei von Werbung und sie speichert keinerlei Daten. Dieses Tool "erzeugt" und erhebt auch keinerlei Daten - man lädt nur das ein, was BMW / Mini sowieso über einen gespeichert hat. Nach dem schließen oder neu Laden der Seite sind die Daten wieder gelöscht.

    ABER: die Daten, die man dort von BMW / Mini herunterlädt enthalten alle Ladevorgänge mit Ortsangabe und die eigene Fahrgestellnummer. Diese Daten sollte man also nicht leichtfertig jemand anderem schicken oder sowas. Dazu, was das alles so bedeutet, wenn jemand das vollständige Benutzungsprofileines Autos hat, gibt es hier einen interessanten Vortrag

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    Anleitung

    Dazu, wie man das Tool benutzt, hier eine kleine Anleitung.

    Man geht auf die Connected Seite von Mini

    MINI Connected | MINI.de

    und loggt sich ein. Oben rechts auf das Männekiken, dann anmelden, und dann die Anmeldedaten eingeben.

    Dann nochmal oben rechts auf das Männekiken und dann bei "Meine Fahrzeuge" die Fahrzeugübersicht auswählen

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    Und dort dann auf "Mini CarData" klicken

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    Dort muss man dann CarData erstmal aktivieren und ein Datenarchiv anfragen. Das dauert dann einen Moment (in meinem Fall ein paar Stunden) und man bekommt eine E-Mail Benachrichtigung, wenn die Daten zusammengesammelt wurden und zum Download bereitstehen. Das Archiv kann man dann am selben Ort herunterladen, es wird dort 14 Tage lang gespeichert.

    Auch, wenn man CarData vorher nicht aktiviert hat, wurden die Daten durch BMW/Mini gesammelt! Und man kann, wenn man das Datenarchiv dann bekommen und heruntergeladen hat, die ganze "Einwilligung" zu diesem CarData dingens auch wieder zurücksetzen.

    Das Datenarchiv ist eine Zip-Datei mit allen Fahrzeugbezogenen Daten, die bei BMW / Mini gespeichert sind. Darunter ist auch eine Datei mit "Ladehistorie" im Namen. Diese lädt man dann auf der Website ein. Achtung: danach lädt die Seite die Datei ein, was auch einen Moment dauert, man bekommt darüber aber keine Benachrichtigung in irgendeiner Form. Je nach Größe der Datei kann sich das im Bereich von 0,5-2 Minuten bewegen und man denkt zunächst, dass es nicht geklappt hätte, weil man kein Ladefenster bekommt oder sowas. Das läuft aber, die Seite einfach machen lassen.


    Theoretisch funktioniert die Seite auch am Handy, aber nicht so richtig gut. Bei mir haben sich immer verschiedene Statistiken überlappt. Es ist halt nur ein Hobbyprojekt. Lieber am Rechner im Browser machen.

    Nicht nach Ausstattung filtern. Locker 20% der Händler und über 50% der privaten Anbieter geben Ausstattung nicht oder falsch in den Metadaten mit an. Viele schreiben das nur in den Fließtext, der aber bei der Suche nicht durchsucht wird.

    Grundsätzlich wenn du ähnliche Autos (+-1 Jahr von deinem und ähnlichen km suchst, dann sind die Inseratspreise tendenziell am oberen Ende von dem, was du erzielen kannst. Praktisch gesehen gehen die meisten inserierten Autos schlussendlich für weniger als den Inseratspreis weg.


    Denk aber auch dran, dass Januar nicht die Saison für einen Cabrioverkauf ist. Schau im März nochmal, da sollten mehr Inserate sein.

    Ganz ganz vorsichtig damit! Auch bei normaler Fahrweise kann eine Bremse über 100 Grad erreichen, wenn man häufig Bremsen muss oder zum Beispiel von einer Autobahn abfährt. Erst die Felge anfassen und dann gaaanz vorsichtig mit der Hand in die Nähe der Scheiben bringen

    Dabei die Hand vorher anfeuchten und halt so vorgehen, wie man eben etwas anfasst, bei dem man erwartet, dass es heiß ist.


    Die einfachste Möglichkeit, die Bremsen auf schleifen zu prüfen, wäre aber, das Auto auf eine Hebebühne zu packen und die Räder von Hand zu drehen. Wenn da nur die leichteste Schleifung ist, bekommst du das Rad nicht gedreht bzw nur mit erheblich größerem Kraftaufwand, als auf der anderen Seite.

    Na aber Drehmomentlenken müsste sich ja relativ leicht feststellen lassen: wenn du vom Gas gehst und rollst, müsste der Effekt weg sein und das Auto geradeaus rollen. Wobei ich mir bei einem StiNo Diff gerade keinen Defekt vorstellen kann, der das verursacht. Bei einem Limited Slip Diff (LSD), das Offroad und im Renneinsatz Vorteile hat, könnte das sein. Ich weiß aber nicht, ob sein Mini sowas hat. Glaube der S hat keins, oder?

    Das war doch aber vorher auch schon so, nur da waren eben 2 hintereinander, die jeweils Gewinn machen wollten (Mini beim Verkauf an den Händler und der Händler beim Verkauf an den Endkunden).

    Die Idee hinter dem Agenturmodell ist für mich prinzipiell verständlich. Ein Kunde soll, unabhängig vom Bestellweg, den gleichen Preis bekommen. Damit es sich zum Beispiel für einen Kunden auch nicht mehr lohnt, bei sowas wie carwow ein Auto zu bestellen, was dann nämlich das ganze Händlernetz untergräbt. Die online Anbieter sind dem Hersteller denke ich ein ziemlicher Dorn im Auge, weil sie durch die großen Stückzahlen und die eben nicht vorhandene Infrastruktur Preise anbieten konnten, wo kein Autohaus mithalten konnte. Und viele Kunden haben es dann wahrscheinlich wie bei Media Markt gemacht: gehen hin und lassen sich beraten, bestellen dann aber online, weil günstiger. Aber Service und Aftersales können die halt nicht leisten, und die Händler wollen auch nicht, weil das Auto ja auch nicht bei ihnen gekauft wurde... Und das lässt dann beim Kunden einen schlechten Eindruck der Marke zurück. Vielen Kunden ist auch denke ich nicht bewusst, dass das Autohaus, an dem groß BMW dran steht, eigentlich gar nicht BMW ist, sondern eine Müller Meier Schulze GmbH, die nur einen Exklusiv-Vertrag mit BMW unterschrieben hat.


    Allerdings verstehe ich jetzt nicht mehr so ganz, warum ein Händler überhaupt noch Verkauf machen soll. Er muss die Mitarbeiter bezahlen, ist immer noch wirtschaftlich selbstständig (trägt also finanzielles Risiko), wurde aber seiner großen Stellschraube (dem Preis) beraubt. Da wäre natürlich interessant, ob sich das mit dem Agenturmodell überhaupt noch lohnt für die Händler, aber das werden wir wohl nie erfahren. Vielleicht lohnt es sich auch nur durch diese Änderung wieder, auch mal irgendwo in der Pampa ein Mini Autohaus aufzumachen, weil der kleine Händler auf einmal den gleichen Preis anbieten kann, wie der Große. Schauen wir mal, wie es weiter geht.

    Ich denke auch, dass Rückgänge in den Verkaufszahlen eher mit den neuen Modellen und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zu tun haben, als speziell mit dem Agenturmodell

    Kommt drauf an, wofür.


    Für DC gibt es gerade ganz eklige Ausuferungen des freien Marktes, deshalb gibt es da nicht "eine" gute App. Du brauchst im Prinzip bei jedem Anbieter die App und einen Account des jeweiligen Anbieters. Da habe ich aktuell EnBW, Maingau und und die kostenlose Version von Mini. Im Normalfall ist es aber lohnenswert, einfach vor Ladebeginn die App des Anbieters zu installieren und schnell einen Account zu erstellen


    Für AC wird allgemein Plugsurfing empfohlen. Die haben mit 60 Cent einen ganz brauchbaren Roaming Preis. Allerdings ist bei vielen AC Ladesäulen inzwischen ad hoc laden (also mit QR Code direkt an der Säule) günstiger als das. Falls der "vorherrschende" lokale AC Anbieter (meist sind das die Stadtwerke der jeweiligen Stadt) eine eigene App hat, ist die oftmals auch noch günstiger

    Und ich sage doch, sieht man. Bei meinem jedenfalls. Aber eben nur in der Fahrt (glaube erst ab 30 km/h oder darüber - auf unserer Landstraße hier sind 70 und da sieht man es) und unmittelbar vor dem Auto, wo es halt nix bringt.

    Wenn man da bei dir gar nichts sieht, würde ich von irgendeiner Fehlfunktion ausgehen.