Beiträge von Skipper

    es kommen hier viele interessante Aspekte hoch und beim Lesen der Beiträge kommt man noch auf weitere Gedanken:

    • manuelle Kontrolle und RDC - Anzeige sind eigentlich mehr eine gute Ergänzung als ein Widerspruch. Die RDC - Anzeige hat den großen Vorteil, dass sich der Druck während der Fahrt überprüfen lässt und automatisch vor Druckverlust gewarnt wird.
    • leider sind die Tankstellen - Kompressoren samt Anzeige oft in einem sehr schlechten Zustand, auch wenn sie eine Prüfmarke tragen. Die Toleranzen in den Anzeigen der Messgeräte aus dem Zubehör sind ebenfalls nicht unerheblich.
      Allein von daher ist es schwierig, eine Übereinstimmung von manuell gemessenem Luftdruck und der RDC Anzeige zu bekommen.
    • bei einer konstanten Umgebungstemperatur wird die RDC Anzeige unterschiedliche Werte liefern, abhängig davon, wie und wie lange ich gefahren bin. Das System reagiert auch auf Sonneneinstrahlung. Bei längeren Autobahnfahrten mit Sonneneistrahlung von einer Seite wird dort auch der höhere Luftdruck angezeigt.
    • die Umgebungstemperatur ist der nächste variable Faktor. Wenn ich am kühlen Abend den Luftdruck korrigiere, stimmt er am heissen Mittag des Folgetages nicht mehr und umgekehrt. Das sollte man berücksichtigen und auch darauf achten, dass man den Luftdruck auch den jahreszeitlichen Temperaturen anpasst. Hat man zuletzt im Sommer korrigiert, ist der Druck im Herbst messbar geringer, ohne dass Luft verloren gegangen ist.

    An diese letzte Tankfüllung wirst du dich noch länger erinnern. Jack hatte seine letzte in unserem Urlaubsort an der Ostsee :rolleyes: . Meine schöne Tankkarte mit 5% Rabatt ist jetzt gekündigt worden, wurde der Bank wohl zu teuer :/
    Das sind ja traumhafte Spritpreise in Österreich, da dürft Ihr dann auch ruhig etwas mehr Steuern zahlen :6413:
    In Frankreich ist in den Anzeigefeldern der Zapfsäulen irgendeine Elektronik eingebaut, sie lassen sich nicht fotografieren.


    Nochmals eine gute Fahrt und reibungslose Übergabe :2352::0011:

    Hintergrund meiner Frage: mein Mini hat letztes Jahr Ganzjahresreifen bekommen und ich hatte seitdem 6 x eine RDC-Meldung, dass der Reifendruck zu niedrig ist, mußte Luft auffüllen und den RDC-Reset machen.
    Gefühlsmäßig hätte ich gesagt, das ist viel zu häufig und er verliert viel zu viel Luft. Aber BMW sagt, das sei normal!! Man würde empfehlen, den Luftdrck bei jeder zweiten Tankung zu kontrollieren.


    Die erste Frage, die ich mir stelle, ist: warum soll ich ihn kontrollieren, wenn ich doch genau dafür RDC habe?
    Und die zweite Frage ist: ist es normal, dass die Räder so "häufig" Luft verlieren.


    Nun möchte ich einfach wissen, ob auch alle anderen so häufig den Luftdruck anpassen müssen.

    mit meinem F56 Cooper bin ich 25000 km gefahren, mit Michelin Sommerreifen und Dunlop Winterreifen.
    1x hatte ich einen Aussetzter der Reifendruckanzeige mit der Meldung, dass das System nichts anzeigen kann. Nach ca. 1h war sie weg und das System arbeitete wieder normal.
    Eine Meldung über falschen Luftdruck hatte ich nie.
    Mit der Empfehlung, bei "jeder zweiten Tankung" den Luftdruck zu kontrollieren, wird das teure RDC-System ad absurdum geführt.
    Ich kontrolliere den Luftdruck manuell (mit Kompressor) vor jeder längeren ( +300 km) Fahrt und natürlich beim Wechsel Winter / Sommer mit geringfügigen Anpassungen, so etwa 6x im Jahr.
    Ein Augenmerk sollte man auf die Ventilkappen legen. Die Ventile mit ihrer Elektronik sind relativ empfindlich. Modische Ventilkappen z.B. mit Würfel- oder Kugeldesign sind zu schwer und zerren durch Fliehkräfte zu sehr am Ventilschaft. Ich habe mich selbst von Alukappen verabschiedet und nutze nur noch diese ganz leichten Serienkappen von MINI. Die sind aus Kunststoff, können nicht festrotten und haben zudem einen Dichtring. Da verzichte ich lieber auf nette Optik, wenn die Funktion gut ist.

    90.JPG


    oder auch ...


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