Beiträge von Northbuddy

    Ich habe meinen PHEV (als ich noch an der Steckdose laden durfte...) mit weniger als Werksangabe bewegt.Der Durchschnittsverbrauch war bei 1,5l/100Km plus Strom. Werksangabe ist (glaube ich) 1,9l/100Km plus Strom. Geht also, wenn man das entsprechende Fahrprofil hat.

    Stimmt. Man muss das Fahrprofil haben. Ich fahre sehr selten Langstrecke und fahre einen PHEV. Teils wochenlang elektrisch. Strom aus der Steckdose... im Sommer von der eigenen PV.


    Meine Langzeitbilanz nach 50.000km. Ich komme inkl. Stromumrechnung auf ca. 5l/100km. Für einen 5er nicht schlecht. Aber 4 Wochen elektrische Kurzstrecke werden halt schnell von 1x 2.000km Langstrecke egalisiert. Ich glaube, das ein Diesel nicht so viel schlechter wäre. Das ganze Rein vom Verbrauch/CO2 aus gesehen. Das ich lokal damit in der Stadt keine Partikel rauslese steht natürlich auf der Haben-Seite. Insgesamt habe ich mal überschlagen (inkl. der Batterieproduktion im PHEV), das ich ab ca. 80-90.000km ggf. besser sein KÖNNTE! - da Wechsel ich aber das Auto. Und: Das Ganze eben nur unter möglichst maximaler Ausnutzung des Systems. Ich lade fast immer wenn es nur irgendwie geht.


    Mein Fazit:
    - Wenn ein PHEV gut ist, weil er zum Fahrprofil passt, dann wäre ein BEV vermutlich besser
    - Wenn der PHEV aufgrund des Fahrprofils nicht gut ist, dann wäre ein moderner Diesel besser


    Und: Beim PHEV kommt es SEHR auf das Verhalten des Fahrers an. Wird geladen? Wird angepasst gefahren? Deshalb sollte man die steuerliche Förderung beenden.

    Lasst uns doch einfach weiter Verbrenner bauen, des deutschen Ingenieur's heilige Kuh. Schon sind alle Kritiker der eMobilität verstummt und happy.....


    Wir müssen nur noch die anderen Länder überzeugen, weiterhin unsere Verbrenner zu kaufen....


    IMG_0906.PNG


    Quelle: Nextmove/VDA


    Wird schon. Kopf in den Sand hat bisher noch immer geholfen....


    Im Ernst. Der Zug "eMobilität" ist schon lange am Rollen und nimmt Fahrt auf. Der Hersteller, der nicht rechtzeitig angekoppelt hat oder noch schnell aufspringt, der hat in den nächsten Jahren ein massives Problem. Und genau dieses sieht man an den aktuellen Entscheidungen der Unternehmen (z.B. BMWs Motorenstrategie oder auch bei VW). Das hat mit den Förderungen nur bedingt zu tun. Die Beschleunigen das Thema nur.


    Und anstatt dem Verbrenner nachzujammern sollte man die eMobilität gestalten und die dortigen Probleme (z.B. Mietshäuser, Straßenparker, etc.) gezielt mit Lösungen angehen.

    Keine Angst allein das Facelift wird die Preis wieder einmal nicht nach unten korrigieren. :evil::whistling: und wenn weiteres bekannt wird sich der "4Zyl" schon was überlegen, haben ja gerade erst eine "hübsche" Chefin "Verantworliche" bekommen.MINI Deutschland unter neuer Führung (bmwgroup.com)

    Hat er doch... und zwar erstaunliches....


    BMW verlagert Produktion von Verbrennungsmotoren ins Ausland


    "So investiert das Unternehmen 400 Millionen Euro in eine neue Fahrzeugmontage für das Stammwerk München und bündelt ihre europäische Fertigung für Verbrennungsmotoren an den Standorten Steyr (Österrreich) und Hams Hall (England)."


    Eine aktuell recht interessante Entscheidung...

    Das Problem ist ja nicht nur der Zoll, sondern vielmehr die nicht vorhandene Logistik um den Zoll abzuwickeln, sowohl bei der Ausfuhr aus GB als auch bei der Einfuhr von Teilen.



    -> Wenn Bobbele das wirklich vor die Wand fährt, dann fährt der das vor die Wand und in Oxford stehen alle Räder still....

    Und es geht ja nicht nur um das Auto selbst. Die Motoren-Teile queren wohl 3x den Ärmelkanal, bevor sie im Auto landen.... da fallen ggf. jedesmal......

    Das unterhalb vom Screen ist ein Sensorfeld. Sollte ähnlich dem ID.3 sein (Laut/Leise, Temperatur +/-):



    Jetzt können wir schon bald noch einen neuen Thread aufmachen: Bedienung E-Autos

    Die Sensorleiste empfand ich bei einer ID.3 Probefahrt als den letzten Mist. Funktioniert tagsüber relativ gut, da aber NICHT beleuchtet, findet man nachts die Positionen nicht, da man faktisch ins dunkle greifen muss. Nervte mich total.


    Hat aber alles mit Langstrecke nichts zu tun. Insofern sollten wir wohl besser BTT gehen.

    Sodele. Ich reihe mich mal offiziell ein. Mini Cooper SE XL in BRG mit weißem Dach und Tentacle 17".
    Soll ggf. noch schwarze Streifen, dunkle Scheiben und evtl. einen folierten Kühler bekommen - wir werden sehen. Und wer weiß, vielleicht bietet das kommende Facelift ja noch ein paar Änderungen (z.B. andere Farben, Felgen).


    Jetzt heißt es erstmal warten. Der Händler meinte ca. Juli/August '21

    Bei den Teslas gefällt mir das reduzierte Interieur nicht. Ich brauch den Tacho hinter dem Lenkrad. Der Weg bei vielen neuen Autos, möglichst viele Tasten und Knöpfe/Regler einzusparen halte ich für falsch.

    Die Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Aber auch ich möchte eher einen digitalen Tacho (vor mir! Der Mini darf den Tacho aus historischen Gründen in der Mitte haben ;) ) und vor allem ein HUD haben. Bei all den Autos die ich in letzter Zeit zur Probe gefahren bin (Polestar 2, ID.3, eTron, EQC, Kona) fiel mir auf: Je mehr Touchbedienung, je mehr war ich genervt. Touch geht fast nur, wenn die Sprachbedienung perfekt ist.... und da war "leider" mein aktueller G30 aus 2018 besser als das, was ich zur Probe gefahren bin. Selbst der Polestar 2 konnte zwar super Google per Sprache bedienen, aber Fahrzeugfunktionen (z.B. Bordcomputer) kannte die Sprachsteuerung nicht.


    Ich finde das iDrive (Version 6 (deren Derivat im Mini verwendet wird) als auch 7 (z.B. im neuen 3er/iX3)) funktioniert immer noch am besten. Mit der Bedienung (die notwendigen Regler/Tasten sind da, konfigurierbare Tasten, iDrive Controller, Touch bei Bedarf und gute Sprachsteuerung) liegt BMW da aus meiner Sicht weit vorne. Deshalb wurde es bei uns jetzt der Mini SE und der iX3 hat einen dicken Stein im Brett.

    Auf der Langstrecke ist der Akku bzw. die Ladegeschwindigkeit (ggf. sogar Peak-Angaben) alleine kein Maßstab. Hier hat auch der Verbrauch ein großes Wörtchen mitzureden (Stichwort Ladegeschwindigkeit in km/h). Dieses Video von Björn Nyland zeigt sehr schön, das ein Kia eNiro (64kWh Akku, 100kW CCS) durchaus mit einem eTron 55 (95kWh Akku, 150kW CCS) mithalten kann. Warum? Weil der eNiro nur 18,4kWh/100km verbraucht hat, während der eTron 55 mit 25,6kWh/100km unterwegs war. Einzelwerte sagen halt nicht immer etwas aus und Akku oder Ladegeschwindigkeit alleine helfen auch nicht weiter.


    Effizienz ist ein sehr relevanter Punkt (und da ist der Mini SE übrigens sehr gut!)