Ihr kapiert anscheinend alle nicht dass es einen winzigen Zeitunterschied zwischen Benzin tanken und Strom tanken gibt.Andererseits bin ich immer wieder froh wenn möglichst viele Leute ausschließlich ein Batterie-Auto besitzen. Das macht auf Dauer die Autobahnen frei.
Für Mieter bin ich bei dir. Aber auch da wird es Ladelösungen (z.B. im Boden auf den Flächen) geben.
Aber für alle, die zuhause laden können ist dieser Zeitunterschied im Alltag völlig uninteressant. Mein PHEV lädt derzeit mit langsamen 3.6kW beim Arbeitgeber so wie er es Nachts zuhause macht. Mein eGolf zieht maximal 7.4kW und wäre in 4 Stunden von 0-100% geladen. Muss er aber gar nicht. Ich brauche am Tag insgesamt vielleicht 30kW für beide Fahrzeuge. Wenn ich die Nachts in 10 Stunden lade, dann ziehe ich weniger Leistung als ich tagsüber mit der Family ziehe. Das Netz ist also nicht das Problem, wenn man's richtig macht. Deshalb sollen die KfW geförderten Boxen auch Fernsteuerbar sein. Gerade damit es gemanaged werden kann.
Um dich zu Zitieren: Die Verbrenner-Freunde kapieren anscheinend nicht, das es zwar einen Zeitunterschied zwischen Benzin tanken und Strom tanken gibt, es aber auch einen kompletten Ablaufunterschied zwischen Laden und Tanken gibt. Man steht nicht daneben und wartet. Das passiert bei sehr vielen eMobilisten zu 99% schlicht nebenbei, wenn man was anderes macht.
Wie gesagt: Bei Mietern bin ich bei dir, aber daran wird gearbeitet. Und: Niemand sagt, das es jetzt schon perfekt für Alle ist.