Verbreiterung mit Spurplatten

  • Hi Hellboy,

    da hast du Recht. Man kann auch nach nationaler Vorschrift die Radabdeckung eintragen aber nicht mit einer einfach §19(3) Änderungsabnahme, sondern dann nur noch mit einer §21 Einzelabnahme.


    Letztendlich gibt es bei der Prüfungen/Abnahme kein bzw. kaum Unterschiede. Die Unterschiede sind nur formal-rechtlich.


    Dein Mini entspricht einem genehmigten EG Typ mit entsprechender EG-Typgenehmigungsnummer(Betriebserlaubnis) z.b.: e1*2007/46*0371*20 (Steht im Fzg-Schein im Feld K)


    Wenn die Radabdeckung nun nicht mit der Radabdeckung nach EG entspricht (30°nach vorn - 50° nach hinten) sondern die Radabdeckung nun "nur noch" den nationalen Vorschriften entspricht (Lauffläche des Reifens abgedeckt) , entspricht das Fahrzeug nicht mehr dem genehmigten EG-Typ aus deinem Fahrzeugschein. Somit hat das Fahrzeug auch streng genommen keine Betriebserlaubnis mehr und braucht nun eine nationale § 21 Einzelabnahme um eine neue Betriebserlaubnis bei der Zulassungsstelle zu beantragen.


    Kurz gesagt, es geht auch so wie du es gesagt hast es ist nur teurer :D

  • Hallo,


    eine Einzelabnahme war es in meinem Fall sowieso, weil ja gleich die Federn, Spurplatten und beide Radsätze (Sommer Original, Winter Zubehör) eingetragen wurden und zu den Kosten kann ich nicht's sagen, sonst bekomm ich Ärger 😅

    (seit 20 Jahren Karosseriebauer bei BMW/Mini/Alpina und somit best Friend mit unseren Gutachtern 😁).

    Auf der Zulassungsstelle gab jedenfalls keine Probleme, Fzg.Schein erweitert und fertig.


    Lg

    Hellboy