Dieselfahrzeuge in Städten verbieten ???

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    • 01goeran schrieb:

      Richtig, dass alternative Produkt muss interessant sein. So hat man mehr Akzeptanz und die Leute nehmen es auch an.
      Man bekommt aber nicht immer alles für "lau", bessere Umwelt kostet. Natürlich sind Anreize nützlich, aber ein bisschen Willen gehört auch dazu.
      Das Schlimme ist halt, dass die Industrie - und damit oft auch die Politik - dagegen arbeitet, weil man lieber kurzfristig den max Gewinn erzielen will als sich über die mittelfristige Perspektive zu kümmern.
      Im Elektrobereich ist die nicht vorhandene Infrastruktur ein Skandal.
      Wieviele Ladestationen könnte man für die Kosten einer Tankstelle bauen?
      Wenn ich sehe wie hier in München die Bürogebäude hochgezogen werden können - wenn man will - dann wären Ladestationen eine Kleinigkeit dagegen.
      ""
    • Willi Cooper schrieb:

      Das Schlimme ist halt, dass die Industrie - und damit oft auch die Politik - dagegen arbeitet, weil man lieber kurzfristig den max Gewinn erzielen will als sich über die mittelfristige Perspektive zu kümmern.
      Trifft es sehr gut - Auch bei vielen anderen Themen ist das der Kern des Problems.
      SNOWFLAKE - JCW Queen & BLUCIE - S Princess
    • Ich bin nicht für ein generelles Dieselfahrverbot. Es sollte der Gesetzgeber die abgastechnischen Schlupflöcher schließen und zwar für alle Motorenarten. Und als Zwangsmaßnahme die Automobilkonzerne, die bewusst manipuliert haben, zwingen die Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht enthalten auf den neusten Stand der Technik zu bringen und nicht was der damalige Stand der Technik bei EZ der Fahrzeugs gewesen ist.

      Offtopic:

      Und dann sollte ein generelles Fahrtverbot im Umkreis von 1 km um Schulen während der Unterrichtszeit eingeführt werden, damit unsere nächste Generation lernt bewusster zu leben und nicht vom Wohlstand und der Bequemlichkeit. Das ist ein neuzeitliches Problem unserer Wischiwaschigesellschaft bzw. der Helikoptereltern.

    • 01goeran schrieb:

      Ein Fahrverbot nur für Diesel ist wie Hexenjagt und schiesst am Ziel vorbei.
      Sicher nicht ! Es ist nur die Frage wie ich es umsetze . Ich bin der Meinung, den Diesel nur noch an gewerbliche Kunden auszuliefern und dem privaten Vielfahrer eine vernünftige Alternative zu bieten . Ohne die Besonderheiten, oder besser gesagt Subventionen des braven Steuerzahlers , wäre ein Diesel für 80% der heutigen Dieselbesitzer uninteressant . Darum geht es mir hauptsächlich, nicht das generelle Verbot von Dieseln , eher dessen vernünftiger Einsatz :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SirToby ()

    • Meiner Meinung nach sollte der Kraftstoff nach Energiegehalt besteuert werden, dann reguliert sich der Dieselanteil von ganz alleine. Dafür von mir aus dann gleiche Kfz-Steuer für alle Motoren. Damit wird es unattraktiver, die 20km zur Arbeit im Mercedes-SUV mit 250PS-Diesel zurückzulegen... der dabei sowieso keine Betriebstemperatur erreicht.

    • Die Hersteller der Fahrzeuge und die Regierung müssen ein Konzept gemeinsam verfolgen was auch für den" Ottonormalverbraucher " bezahlbar ist.Immer nur auf Diesel schimpfen bringt nichts, andere Lösungen vorlegen mit entsprechender Infrastruktur für jeden.
      Das der Durschnittsbürger nur 35-50 Kilometer am Tag fährt das glaube ich mittlerweile nicht mehr. wieso sind dann immer die ganzen Autobahnen voll um die Ballungszentren?
      Ich glaube da haben die Hersteller und die Regierung gepennt.Die ganzen Pendler würden sofort umsteigen wenn es bezahlbare E-Fahrzeuge gäbe die auch längere Strecken schaffen würden und man auch die Akkus laden könnte. Bei mir in der Arbeit in der Tiefgargae keine einzige Ladestation, die nächste wäre 800 Meter weit weg ist aber immer belegt.Das müsste die Gemeinde ran.
      Der Diesel wird und muss auch abgelöst werden aber bis jetzt gibt es keinen vergleichbaren Motor zum Diesel der auch nur so annährend sowenig verbraucht.

    • Mirabelle schrieb:

      aber bis jetzt gibt es keinen vergleichbaren Motor zum Diesel der auch nur so annährend sowenig verbraucht.
      Mit allem sehr einverstanden bis auf den zitierten Satz. Wenn ich meine 6,4 Liter sehe mit dem Benziner die ich verbrauche dann finde ich den Unterschied zum Diesel zumindest absolut (und darauf kommt's ja an) nicht wirklich signifikant.
      Der zusätzliche Liter - wenn überhaupt - sollte wirtschaftlich kein entscheidendes Argument sein. Bei 20 TKM im Jahr sind das 260 EUR = 22 EUR im Monat.
    • Willi Cooper schrieb:

      Mirabelle schrieb:

      aber bis jetzt gibt es keinen vergleichbaren Motor zum Diesel der auch nur so annährend sowenig verbraucht.
      Mit allem sehr einverstanden bis auf den zitierten Satz. Wenn ich meine 6,4 Liter sehe mit dem Benziner die ich verbrauche dann finde ich den Unterschied zum Diesel zumindest absolut (und darauf kommt's ja an) nicht wirklich signifikant.Der zusätzliche Liter - wenn überhaupt - sollte wirtschaftlich kein entscheidendes Argument sein. Bei 20 TKM im Jahr sind das 260 EUR = 22 EUR im Monat.
      Bei 40.000+ Kilometer und etwa 3,8 Liter Verbrauch macht das schon eine andere Relevanz für mich.Ich fahre in der Woche um die 900 Kilometer und habe am Ende immer noch eine Restreichweite von etwa 150 Kilometer, das schafft kein Benziner.
      Für Vielfahrer ist der Diesel prima bei 20.000 Kilometer eher weniger.
    • MINI-Checker schrieb:

      Willi Cooper schrieb:

      Das Schlimme ist halt, dass die Industrie - und damit oft auch die Politik - dagegen arbeitet, weil man lieber kurzfristig den max Gewinn erzielen will als sich über die mittelfristige Perspektive zu kümmern.
      Trifft es sehr gut - Auch bei vielen anderen Themen ist das der Kern des Problems.
      Absolut und gegen den Strom schwimmt keiner gern an, weil er es sich nicht leisten kann.

      @SirToby bin da voll bei Dir.

      Man kann den Umschwung auch so einrichten, dass es auf Dauer nicht mehr rentabel ist privat einen Diesel zu fahren und die Hersteller noch mehr in die Pflicht nehmen.

      Bestandsfahrzeuge aber zu verbieten erwischt wieder die, die am wenigsten dafür können.

      PS: Fahrt Bus und Bahn, damit tut man am meisten für die Umwelt. ;)

      -- Clubman Cooper S - Meine kleine Pebbles :love: --

    • Willi Cooper schrieb:

      Natürlich muss man auch die Fähren und Cruiseships rangehen.
      aber das ist kein Argument, nicht die Diesel zu betrachten.
      man muss das Problem der Schadstoffe sicherlich ganzheitlich angehen. Der Diesel und der Individualverkehr ist nur eine von vielen Facette, aber auf der wird herumgeritten.
      Was fehlt, ist ein ganzheitliches Konzept, das uns Betroffenen eine gewisse Planungssicherheit beim Autokauf gibt. Worauf ich verzichten kann sind Politiker, die sich mit unüberlegten Spontanaktionen profilieren wollen.
      "Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling.
      Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu." :)
      H.C. Andersen
    • 01goeran schrieb:

      Bestandsfahrzeuge aber zu verbieten erwischt wieder die, die am wenigsten dafür können.
      Drum hab ich auch sofort und instinktiv mit einem klaren "nein" abgestimmt

      Skipper schrieb:

      man muss das Problem der Schadstoffe sicherlich ganzheitlich angehen.
      nicht nur ansehen, sondern eben danach handeln.

      Wir (Deutschland) könnten schon viel, viel weiter sein. Das war aber aus Sicht der Ölmultis als auch der Fahrzeughersteller nicht gewollt.
      Und die Lobbyisten tun ihr übriges damit die Politik in dasselbe Horn bläst.

      Die Ankündigungen der letzten Tage und Wochen machen mich jedoch zuversichtlich, dass wir (Deutschland) auf den Zug E-Mobilität noch aufspringen können und damit erfolgreich sein können.
      Die Ankündigungen von Fahrzeuge mit Reichweiten von 500+ Kilometer werden mehr - und das nicht mehr in ferner Zukunft sondern in 2017 / 18.
      Heute noch die Ankündigung, dass einige große Automobilhersteller Schnellade-Netze aufbauen wollen (ja, noch zaghaft, ein erster Testballon wie es ankommt), aber: Es sind die Schritte in die richtige Richtung.

      BTW: Hätte es im Juni ein erschwingliches E-Fahrzeug mit einer Reichweite von um die 500km gegeben, dann würde ich heute vermutlich keinen Clubbie fahren.

      Bei einer flächendeckenden Infrastruktur und erschwinglichen E-Fahrzeugen (von mir aus auch Wasserstoff) stellt der "normale" Bürger um.
      Dann haben Diesel und Benziner ausgedient - aber is dahin ist noch ein (hoffentlich nicht zu) langer Weg.
    • Hmmm, just my 2 cents...

      N klappenauspuff kostet 1000+. Den kaufen sich hier vergleichsweise viele. Warum gibts da nix, was saubere Abgase verspricht (und hält)?

      Und wer von euch würde das dann real kaufen? Am Preis kann es ja nicht liegen... Der Stellenwert "sauberes Auto" bzgl. Abgas ist erst seit VW ins Rampenlicht getreten. Vorher hat das niemand interessiert. Bmw bot die EU6 option beim Diesel lange genug an, quote total mies. Die Hersteller bieten das an, was Profit verspricht, es liegt an UNS, das technisch machbare zu verlangen.

      Konkret: was würdet ihr ausgeben, um bessere Werte zu erreichen?

      Abgas?.... Pfff,
      weniger fahren? Nö!
      Umziehen oder job wechseln? Geht's noch!

      ... Naaa?...

      Ach was solls, ich nehm die buntig leuchtende dekoleiste. Mjamm.

      Alles klar? ;)

    • Besser? = weniger von allem.
      Kontrolle? = na, Messgeräte bauen können wir schon noch, und früher hatte die ja auch jeder TÜV bei der ASU in Betrieb, jedes Auto individuell gemessen.

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