Elektroauto Boom - Autolobby fordert 2000 neue Ladepunkte pro Woche

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    • Elektroauto Boom - Autolobby fordert 2000 neue Ladepunkte pro Woche

      Autolobby fordert. Was daraus folgen wird?

      spiegel.de/wirtschaft/unterneh…c5-48c2-9629-ddcd4bdd800e

      Boom der E-Fahrzeuge
      Autolobby fordert 2000 neue Ladepunkte pro Woche

      Der Verkauf von Elektroautos boomt, der Ausbau des Ladenetzes kommt kaum hinterher. Nun verlangt die Autoindustrie eine Verzehnfachung des Ausbautempos – sonst drohe die E-Offensive zu scheitern.

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    • Wenn die e-Offensive scheitert, dann sind es andere Dinge als die Ladestruktur.

      Für den Alltag mit den üblichen 5 - 50 km Fahrszrecke genügt fürs Aufladen die einfache 16A Steckdose. Die steht in vielen Haushalten zur Verfügung, so dass die öffentlichen Ladestationen für "Laternenparker" zur Verfügung stehen.

      Allein die Infrastruktur an den Autobahnen muss schnellstmöglich ausgebaut werden.

      Dort wird aber niemand für die "Spitzenzeiten" in den Ferien investieren. Damit kommt es in diesen Stoßzeiten immer zu Engpässen beim Aufladen.

      Greetings vom Max

      "Spontanität will gut überlegt sein"

    • Da wäre ich mir nicht so sicher ... Autofahrer sind jahrelang darauf gedrillt, bei Bedarf „an die Tankstelle“ zu fahren. Sie brauchen es nicht, es ist aber ein Argument, ein Feld, das man beackern muss ...

      Beispiel: Wir waren heute in Saarburg. In der Stadt gibt es eine Ladesäule von Innogy mit 2 Steckern. Beide Anschlüsse haben nicht funktioniert, weder mit App noch mit Karte ... und trotz viel Geduld.
      Ich hab sogar die Hotline angerufen, die eine Störung kannte. Sie hat mich auf „Zahlung per paypal“ als Ersatz hingewiesen ... Hat aber auch nicht funktioniert. Es gab weit und breit kein Ersatz (und wenn, dann wäre die sicher auch von Innogy gewesen, ist ja oft so)

      Für mich ist die Erfahrung „erwartungsgemäß“, wir sind halt Pioniere. Die 120km wäre ich eh nur mit 100% Akku angegangen.

      Nun die Sicht meine Frau (die dem Thema durch mich total positiv gestimmt ist und schon eifrig pro E-Mobilität argumentiert): Sie war schockiert (War ihre erste Erfahrung vor Ort) und war recht schnell dabei, unseren plugin „sinnvolles Ersatzauto“ zu nennen ...

      Fazit: Da muss noch gewaltig viel passieren, hauptsächlich auf den Autobahnen (klar). Aber die 2000 (aus diesem Thread) sind sicher kein schlechter Anfang :)

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    • minimax666 schrieb:

      Dort wird aber niemand für die "Spitzenzeiten" in den Ferien investieren. Damit kommt es in diesen Stoßzeiten immer zu Engpässen beim Aufladen.
      Naja, zu Ferienzeiten sind die Autobahntankstellen - vor allem Samstags - sehr oft komplett überfüllt.

      Wird bei der E-Mobilität sicherlich auch passieren

      Auf der anderen Seite:

      Automobilwoche schrieb:

      Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektroautos nimmt in Deutschland weiter zu. 33.107 sind im Ladesäulenregister des Energieverbands BDEW gemeldet, jeder zehnte davon ist ein Gleichstrom-Schnelllader. Damit sind nach Verbandsangaben in den vergangenen sechs Monaten mehr als 5300 Ladepunkte hinzugekommen, das entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent. Zugleich betonte der BDEW, dass sich die "Stromtankstellen" aufgrund der weiterhin vergleichsweise niedrigen Zahl der E-Autos noch nicht rechneten.

      ...

      Betrieb ist noch nicht lohnenswert
      Einer Hochrechnung des BDEW zufolge sind rund 240.000 vollelektrische Fahrzeuge und 200.000 Plug-In-Hybride zugelassen, die sowohl als Verbrenner als auch elektrisch unterwegs sein können. Damit kommen rund 13 E-Autos auf einen Ladepunkt. Für eine wirtschaftliche Auslastung der rund 33.100 Ladepunkte seien aber mindestens 550.000 vollelektrische Fahrzeuge erforderlich, hieß es beim Verband.

      „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
      Konrad Adenauer

      Beste Grüße vom Feger Michi - unser F54 S ist unser letzter Verbrenner Neukauf gewesen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Feger_Michi ()

    • Das häufige "Nachladen" auf langen Strecken (>200 km), die ich öfters fahre, ist für mich absolut unbefriedigend.

      Bei dem für mich üblichen Autobahntempo von 120-150 hat -außer den Tesla und teuren E-Autos- kaum einer echte Reichweiten von 200 km.

      Wir haben den Hybrid seit 18 Monaten und fahren damit zu 80 % elektrisch, ohne Angst vor langen Strecken haben zu müssen.

      Greetings vom Max

      "Spontanität will gut überlegt sein"

    • Feger_Michi schrieb:

      minimax666 schrieb:

      Dort wird aber niemand für die "Spitzenzeiten" in den Ferien investieren. Damit kommt es in diesen Stoßzeiten immer zu Engpässen beim Aufladen.
      Naja, zu Ferienzeiten sind die Autobahntankstellen - vor allem Samstags - sehr oft komplett überfüllt.
      Wird bei der E-Mobilität sicherlich auch passieren
      Nur das der einzelne Tankvorgang dann ca. 6 mal so lange dauert.

      Greetings vom Max

      "Spontanität will gut überlegt sein"

    • minimax666 schrieb:

      Das häufige "Nachladen" auf langen Strecken (>200 km), die ich öfters fahre, ist für mich absolut unbefriedigend.
      Noch - aber ob das "Spitzenproblem" im Urlaub abgefangen wird ... daran glaube ich eher nicht.

      „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
      Konrad Adenauer

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    • Vielleicht wäre gerade für Spitzenzeiten wie die Ferien eine Alternative lohnenswert.

      Spontan könnte ich mir nen Autozug von Nord nach Süd, von West nach Ost vorstellen. Unterwegs könnte noch durch Strom durch Oberleitungen in die Akkus transferiert werden und man startet vollgeladen und entspannt als Ostfriese seine Reise ab z.B. München in die Alpen.

      Die Elektromobilität verändert schon das Reiseverhalten, vielleicht sollte man noch mehr die alten Gewohnheiten ablegen und vielleicht sind Ladestationen nicht im ersten Schritt überall zielführend, sondern dort wo die Dichte an E-Autos auch entsprechend ist.

      -- Clubman Cooper S - Meine kleine Pebbles :love: --

    • YOSHI24 schrieb:

      Für mich ist die Erfahrung „erwartungsgemäß“, wir sind halt Pioniere.
      Maximal Pioniere light :D Pioniere waren die, die komplett ohne Schnellader etc durch die Gegend gefahren sind, mittlerweile ist das ja alles ziemlich easy (und in der Teslablase komplett unspektakulär).
      Ein Zeichen für Intelligenz ist der stetige Zweifel. Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun. - Jaggi Vasudev
    • 01goeran schrieb:

      Vielleicht wäre gerade für Spitzenzeiten wie die Ferien eine Alternative lohnenswert.

      Spontan könnte ich mir nen Autozug von Nord nach Süd, von West nach Ost vorstellen. Unterwegs könnte noch durch Strom durch Oberleitungen in die Akkus transferiert werden und man startet vollgeladen und entspannt als Ostfriese seine Reise ab z.B. München in die Alpen.

      Die Elektromobilität verändert schon das Reiseverhalten, vielleicht sollte man noch mehr die alten Gewohnheiten ablegen und vielleicht sind Ladestationen nicht im ersten Schritt überall zielführend, sondern dort wo die Dichte an E-Autos auch entsprechend ist.
      Zug/Autozug ... das sind die Wörter, die zu Reisen (insbesondere in D) unbedingt dazugehören 8o (Und natürlich entsprechend ausgebaut/verbessert werden müssten)

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    • Habe eben im NDR DAS! gesehen.
      Prof Dr. Claudia Kemfert war zu Gast. (siehe hier: ardmediathek.de/ndr/video/das/…tYmJhMi1mNDM1ODZlY2Q2NTA/)

      Wir brauchen im Prinzip ein komplett neues Mobilitätskonzept!

      Und wenn man sich dann noch die Polarstern Expedition heute Abend in der ARD reingezogen hat ... dann weiß man: Jeder von uns sollte umdenken und bereit sein, sich auf Neues einzulassen (und altgewohntes über Bord zu werfen)

      „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
      Konrad Adenauer

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    • minimax666 schrieb:

      Autozubehör werden wo immer möglich aus dem Fahrplan genommen.
      Du meintest bestimmt Autozug :) ... aber genau das, was Du sagst, ist das Problem.

      Mir persönlich macht „E-Fahren“ mehr Spaß ... aber ich setze mich trotzdem nicht gerne mehr als 300km hinter das Steuer, weil mir das einfach zu langweilig ist. Ein Autozug wäre der Hit :)

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