Beiträge von DeTobi81

    Ich persönlich fahre mit meinem (allerdings) 4 Jahre geleasten E-Mini definitiv günstiger.


    • Vorher hatte ich 180€ KFZ Steuern im Jahr, jetzt keine.
    • Ich bekomme mind. 350€ pro Jahr THQ Prämie - Genau meine Vollkaskoversicherung pro Jahr
    • Das Servicepaket für die Leasingzeit hat mich 599€ gekostet
    • Bei durchschnittlichen 14,5kWh auf 100km zahle ich derzeit 4,35€/100km, ab kommendem Jahr dann allerdings 6,25€/100km (6l/100km Benzin kosten derzeit auch 10,50€)
    • Die Anschaffungskosten waren durch die Förderung geringer als für den Benziner

    Ich bereue meine Entscheidung nicht und finde es zudem sehr schön (lokal) emissionsfrei unterwegs zu sein. Ökostrom musste ich zu Hause ebenfalls abschließen.

    Ich finde es toll, dass momentan an jeder Ecke drüber gemeckert bzw empfohlen wird, wenn der Strom knapp ist als erstes E-Autos zu verbieten... Weil Benzin auch vom Himmel direkt fertig in den Tank fällt...

    Der Diskussion musste ich mich am Wochenende auch wieder stellen... Hatte mich aber vorab mal Informiert.

    1 Liter Diesel verbraucht ca. 1,6 kWh für die Produktion. Rechnet man aber nun mal alles andere noch mit ein wie der spezifische Energieaufwand für Erdölförderung, Transport des Erdöls zu Raffinerien, Transport des Erdöls per Pipeline, der Energieaufwand für das Raffinieren und natürlich der Transport zur Tankstelle, so kommt man auf einen Wert von 7 kWh pro 1 Liter (ca. 9,8 kWh kann aus 1 Liter gewonnen werden).


    Ja der Sprit muss nunmal produziert werden weil der Bedarf da ist aber zum Vergleich komme ich doch mit 7 kWh und dem E-Auto weiter als mit 1 Liter Diesel. Und zudem bin ich auch noch sauberer Unterwegs.


    Zitat:

    Für sechs Liter Diesel werden etwa 42 kWh benötigt

    So teilt uns Exxon Mobil mit, dass "der größte Energieaufwand während der eigentlichen Bohrtätigkeit anfällt, die einige Wochen beziehungsweise Monate dauert – abhängig von Gesteinsart und Tiefe der Bohrung. In Spitzen können das bis zu 80.000 kw/h am Tag sein".

    • Den spezifischer Energieaufwand für Erdölförderung hat der Arbeitskreis Innovative Verkehrspolitik aufgelistet: 1 GWh werden für das Fördern von Rohöl mit der Energiemenge von 277 GWh benötigt.
    • Der Transport des Rohöls zu den Raffinerien per Hochseetanker. Die größten dieser Schiffe transportieren etwa 300.000 Tonnen Rohöl und verbrauchen pro Tag etwa 1 Promille ihrer Ladekapazität. Konkret: Pro Fahrt von Saudi Arabien nach Amsterdam werden 3 Prozent der transportieren Energiemenge verbraucht. Das sind etwa 9000 Tonnen Rohöl pro Fahrt. Beispiel: Rohöltransport aus Aserbaidschan nach Hamburg 37 GWh für Diesel und 26 GWH für Ottokraftstoff im Jahr. [1]
    • Transport des Rohöls per Pipeline. Vor allem Deutschland importiert Rohöl per Pipeline. Um den Rohstoff etwa über 500 Kilometer zu transportieren, sind Pumpen mit hoher Leistung nötig. Kalkuliert man die Durchschnittslänge (über 3.700 Kilometer) der Pipelines von Russland nach Deutschland mit der Leistung der Pumpen, so ergibt sich ein jährlicher Energieaufwand für den Pipelinetransport von 583 GWh für Ottokraftstoffe und 833 GWh für Diesel. [1]
    • Der Energieaufwand für das Raffinieren von Rohöl: Anhand der Energiebilanzen deutscher Raffinerien lässt sich der spezifische Energieaufwand für das Herstellen von Diesel, Benzin und Erdgas ermitteln. Aus den Daten des Jahresberichts des Mineralölwirtschaftsverbands ergibt sich für 1 Liter Kraftstoff ein Energiebedarf von 1, 6 kWh.
    • Transport der Otto- und Dieselkraftstoffe an die Tankstelle: Ein Tanklastzug nimmt in der Regel 40.000 Liter Kraftstoff auf, der Verbrauch eines beladenen Fahrzeugs beträgt etwa 30 l/100km.

    Werden alle oben genannten Faktoren einbezogen, so ergibt sich, dass für sechs Liter Diesel etwa 42 kWh benötigt werden. Damit kommt ein Elektroauto in der Regel 200 Kilometer weit.


    Quelle: Diesel vs. Elektro

    silbi83 bin mit 4 % Restakku und 5 km Restreichweite angekommen. Hatte sonst noch 20 km Restreichweite. Was Regen und die Außentemperatur so ausmachen. :/


    Mutig, Mutig👍 Mich würde einmal interessieren, ob dieser Wert von einem SE Fahrer schon mal unterboten worden ist. Ab wann wird es wirklich kritisch?

    Ich bin bereits mit 1% Rest mal auf der Arbeit angekommen. Stand bei 2km Restreichweite... Ich habe Blut und Wasser geschwitzt... ^^ Hatte vergessen am Wochenende zu laden. Erst gemerkt als die 20km Restmeldung kam. Da hatte ich auch noch ca. 20km bis zur Arbeit. Ich wollte es aber mal riskieren und sehen was geht. Auf YouTube gibt es glaub ich ein Testvideo bei dem der Akku beim Mini komplett leer gefahren wird. Da fährt er mit 0% noch ein paar wenige km.


    Ist aber ein anderes als von silbi83 wenn ich mich recht erinnere.

    Carplay über USB Kabel angesteuert bringt auch keine Besserung.

    Dann nehm ich eben Bluetooth

    Carplay funktioniert im Mini doch über WLAN?! :/


    Ich nutze mein iPhone mit Carplay fast ausschließlich mit Deezer und die Musikqualität ist absolut Spitze. Musik kann ich ja da ebenfalls auf´s Handy laden und offline hören.


    Ich habe übrigens neben dem USB-A auch eine USB-C Buchse. ;)

    Wie ich sehe entbrennt hier wieder eine kleine Diskussion... :/


    Das Straßenbeleuchtungsnetz kann je nach Stadt sehr unterschiedlich sein. Teilweise ist es auch gemischt aufgebaut. Hier bei uns ist es zum Beispiel auf zwei Arten realisiert, wobei nur noch eine bei Neubauten verwendet wird.

    Teilweise haben wir hier noch ein separates Beleutungsnetz mit lediglich einem Kabeltyp NYY 4x16mm² im Erdreich. Hier werden 1 bis teilweise mehrere Straßenzüge mit Beleuchtung angeschlossen, wobei die Bel mit 4x10mm² angeschlossen werden. Ungefähr so:


    Bel Anschluss 2.JPG Hier kann man in der Regel schlecht bis garnicht einen Ladepunkt von 3,5 kW an den Masten realisieren


    Bei der zweiten Varaiante (die so auch nur noch bei uns gebaut wird) wird die Str. Bel. an ein normales Streckenkabel angeschlossen. I.d.R mit nur 2x10mm². Bei dieser Verlegeart spart man die Kosten für das separate Beleuchtungsnetz. Alles eine Kostenfrage. Aufbau ungefähr so:

    Bel Anschluss.JPG

    Hier lassen sich durchaus Ladepunkte mit 3,5kW realisieren wenn man die Str.Bel mit dem entsprechenden Kabel ausstattet. 11kW wird aber hier nicht so einfach funktionieren. Aber ich bin auch der Meinung, dass das Laden mit bis zu 3,5kW völlig ausreichend ist über Nacht. 8h x 3,5kW=28kWh nachgeladen. Das sind weit mehr als 100km. Selbst mit Ladeverlusten und Co sind wir hier bei 8h x 2,1kW=16,8kWh. Für viele immer noch 100km über Nacht. Reicht!

    Ich hab es zwar nicht mehr für möglich gehalten, aber das "Laternenladen" kommt doch noch in Schwung: Berlin bekommt 1.000 neue Laternen: Sie sollen Strom für E-Autos liefern - EFAHRER.com (chip.de)

    Finde ich persönlich sehr gut die Idee. Man darf aber auch nicht vergessen, dass hier technisch bedingt "nur" maximal 3,7kW möglich ist (fast alle Laternen haben nur einen Einphasigen Anschluss). Über Nacht kann man damit aber locker 100 bis 200km Reichweite mit jedem E-Auto nachladen

    Sollte das nicht die Werkstatt übernehmen? Am Ende pinkeln sie dir noch ans Bein weil du an der Batterie "rumgepfuscht" hast. Ich wäre mit sowas sehr vorsichtig. Gleichzeitig frage ich mich wieso es noch keine Rückrufaktion gab. Gibts hier vielleicht einen UberMod der mit BMW/Mini im engen Kontakt steht?

    Na ja... Ein geeignetes Klebeband auf ein Kabel zu kleben und scharfe Kanten zu entgraden, würde ich jetzt nicht als "rumpfuschen" bezeichnen. Ausserdem habe ich keine Lust auf einen Termin zu warten für 3 Minuten Arbeit und dafür noch 30km fahren zu müssen.

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und würde sogar sagen, dass ich das ordentlicher als so manche Werkstatt erledigt habe...

    Grundsätzlich gebe ich dir aber recht und man sollte keinesfalls alles selbst erledigen wenn der Wagen dann sogar noch Garantie hat und ernsthaft Gefahr für Mensch und Material besteht.