Beiträge von stephanw

    Meine Erfahrungen mit dem MINI-Service sind ziemlich gespalten:

    • Über die Arbeitsqualität kann ich im Großen und Ganzen nichts negatives berichten. (Die Sommerräder wurden aber vor der Wintereinlagerung nicht wie in der Rechnung aufgeführt gewaschen, sondern im April wieder dreckig montiert. Die Waschanlage sollte es dann richten.)
    • Die Freundlichkeit und wie ich mich als Kunde behandelt fühle finde ich unterirdisch. Ich habe mich noch bei keiner Marke so gegängelt und arrogant behandelt gefühlt wie von MINI selbst und den Händlern mit denen ich zu tun hatte.

    Das Preis-Leistungsverhältnis ist daher aus meiner Sicht angesichts der hohen Verschleissteilpreise bei einem Stundensatz von 145€ in Kombination mit der Unfreundlichkeit sehr unbefriedigend. Leider kann ich in meiner neuen Heimat auch nicht auf eine andere Werkstatt ausweichen, weil alle BMW / MINI Vertragswerkstätten hier im Umkreis von 40 Kilometer von der gleichen Kette betrieben werden.

    Hier meine Erlebnisse im Einzelnen:

    • Ich war jetzt schon wegen diverser Service-Arbeiten bei dem örtlichen BMW Händler (Ölservice 30.000km, Türdichtungsaustausch, Bremsenservive Vorne, Inspektion bei 60.000 km und drei Sommer / Winter Räderwechsel). Jedesmal war es nur mit Schwierigkeiten möglich, einen Termin auszumachen. Beim ersten Mal für den 30.000 er Ölservice waren dafür mehre Anrufe nötig und ohne die Fahrgestellnummer war generell keine Terminvereinbarung möglich. E-Mails werden generell nicht beim ersten Mal beantwortet, sondern nur, wenn man noch einmal nachhakt oder sich beim Geschäftsführer beschwert.)
    • Als ich wegen eines nach dem durchgeführten Türschaftdichtungstausch wackelnden Beifahrerfensters gegen 17:20 Uhr im Service-Annahmebereich nachfragen wollte, wurde ich einfach nicht mehr bedient, mit dem Hinweis, dass sie nur bis 18:00 Uhr auf hätten und ich morgen noch einmal kommen solle.
    • Wenn man einen Service-Termin vereinbart hat, geht das ganze Theater von vorne los. Meistens musste ich trotz Termin noch einmal 20 Minuten warten. Jetzt beim letzten Service habe ich noch nicht einmal einen Kaffee angeboten bekommen. Die Empfangsdame hatte den Fahrzeugschlüssel ausgelesen und dem Service-Meister übergeben. Als der dann trotz vereinbarten Termin fünf Minuten noch an seinem PC eine E-Mail schrieb und mich da einfach ohne nur Guten Morgen zusagen, unbeachtet stehen ließ, habe ich dann der Empfangsdame mitgeteilt, dass mit Herr XYZ ja schon alles über die Service-Arbeiten telefonisch besprochen hätte und ich jetzt gehen würde. Dieses habe ich dann auch getan - mit dem Ergebnis, dass Herr XYZ mir nachgerufen hat, dass ich doch gefälligst zurückkommen solle, da ich noch den Auftrag unterschreiben müsste. Begrüßt hat er mich dann immer noch nicht.
    • Beim letzten Radwechsel im April wurde mir gesagt, dass die Beläge der hinteren Scheibenbremsen fällig wären und ich höchstens 3.000 km damit fahren könnte und sie mir empfehlen würden diese auszutauschen. Gestern stellte sich dann bei der Inspektion heraus, das die gleichen Bremsbeläge höchstens zu 50% verschlissen sind. Das ganze kam mir auch komisch vor da ich keinerlei Anzeige im CBS-System über einen fälligen Bremsbelagswechsel hinten hatte.
    • Bei der Abholung ist nie ein Service-Mitarbeiter zugegen gewesen, der Auskunft über die Arbeiten geben konnte. Ich wurde immer darauf hingewiesen noch einmal vorbeizukommen oder anzurufen. Wobei ein Anruf bei dem Service-Berater immer erfolglos war, da er nie telefonisch zu erreichen ist.
    • Das elektronische Wartungssystem geht mir ganz gehörig auf den Keks, zumal man von MINI selbst 1.000 km vor einem fälligen Service ein Erinnerungsschreiben bekommt, den Service durchführen zu lassen - mit dem Hinweis das schon bei einer Überziehung von 10% gravierende Fahrzeugschäden entstehen könnten und das obwohl ich drei Wochen vorher schon einen Service-Termin bei meiner MINI-Werkstatt ausgemacht hatte.

    So schön der MINI auch ist und fährt, ein freundlicher Umgang mit den Kunden gehört für mich einfach dazu. Daher war das mein letzter MINI. Ich möchte mich nicht mehr dauernd ärgern, wenn ich mit meinem Auto in die Werkstatt muss. Wenn ich gutes Geld zahle, darf ich auch eine freundliche und zuvorkommende Behandlung erwarten. Wenn diese hier in Baden-Baden nur den Kunden mit einem 5er BMW und größer gewährt wird, ist das keine Alternative mehr für mich einen MINI zu fahren. Ich verstehe das nicht. Bei meinem BMW Motorradhändler im 15 km entfernten Achern werde ich da ganz anders bedient - nämlich so wie es sich eigentlich gehört! Er hat den Anspruch, dass seine Kunden zufrieden sind und dass ich das nächste Motorrad wieder bei ihm kaufe. Warum ist das bei MINI nicht auch so? Nach dem Hochmut kommt üblicherweise der Fall!

    Viele Grüße

    Stephan

    Ich finde das Verhaltens des Händlers ziemlich kundenunfreundlich. Mit meinem damals neuen BMW Z4 hatte ich einen ähnlich gelagerten Fall. Die Airbag-Kontrollleuchte zeigte einen Defekt an. Es stellte sivh heraus, dass ein Marder sich am Kabelbaum zu schaffen gemacht hat. Das wurde natürlich nicht von der Gewährleistung übernommen. Aber die BMW Niederlassung Berlin hat sich damals um die Regulierung des Schadens mit meiner Autoversicherung gekümmert. Ich musste nur eine Abtretungserklärung unterschreiben.


    Gruß


    Stephan

    Laut Aussage eines Mitarbeiter der BMW / MINI Kundenbetreuung München mir gegenüber wird im Kulanzfall sehr genau darauf geachtet, ob das Auto in einer BMW /Mini Vertragswerkstatt gewartet wurde. Da gehört auch die Bremsenwartung zu. Kundenloyalität ist die Bedingung für Kulanz. BMW kriegt durch die Verschleißanzeiger und Elektronik (Wartungsanzeige) sehr wohl mit, ob der Mini Service die Wartung gemacht hat. Die Daten werden durch Mobilfunk direkt zu BMW übermittelt. Da müsste man schon vor Anzeige des Bremsbelgaverschleiss durch die Bordelektronik die Bremsbeläge wechseln. Aber wer macht das schon....


    Gruß
    Stephan

    Wie kommst du den darauf ?
    Wenn du zu z.b. zu ATU gehst oder zu einem nicht BMW angehörigen Fachbetrieb die alles nach Werksvorgaben machen . Macht kein Unterschied. Billiger und man muss auf keinem Termin warten.

    Ich hatte ein ausführliches Telefonat mit der BMW / MINI Kundenbetreuung zu diesem Thema. Für die Aufrechterhaltung der gesetzlichen Gewährleistung ist es ausreichend, dass der Service nach Werksvorgaben auch in einer nicht der BMW Service Organisation angehörenden Fachbetrieb gemacht wurde. Das ist EU-Recht. Die Gewährung einer Kulanz bei einem Schaden außerhalb Gewährleistungs- bzw. Garantiezeit ist aber eine freiwillige Leistung des Herstellers. BMW hat daher interne Regelungen bei der Gewährung der Kulanz, die vorsehen, dass alle Wartungsarbeiten (Services) bei einer BMW-Werkstatt termingerecht durchgeführt sein müssen. Von BMW wird bei Kulanz, wie es die Kundenbetreuung nannte, Kundenloyalität gegenüber BMW erwartet. Aus diesem Grund habe ich in den sauren Apfel beissen und den Bremsbelagwechsel bei BMW durchführen lassen.


    Ich habe in den letzten 15 Jahren mehrere BMW Modelle gefahren. Bis zu den jetzigen Erfahrungen, die ich bei der Bremsenwartung bei meinem MINI Cooper D gemacht habe, kann ich Deine Einschätzung zu den Wartungskosten voll bestätigen. Auch ich bevorzuge es, aus den von Dir genannten Gründen die Wartung meiner Fahrzeuge in Vertragswerkstätten durchzuführen.


    Aber offenbar hat sich an der Bremsen und Fahrwerkstechnik der Autos und an den Ersatzteilpreisen bei BMW hier sehr viel in letzter Zeit in negativer Richtung geändert. Der BMW 7er E65 wurde in der Zeit von 2002 bis 2008 gebaut. Aus dieser Zeit stammen auch die Vorgänger meines jetzigen MINIs (ein 3er E46, zwei Z4 E85). Bei all diesen Autos habe ich in den ersten 100.000 km außer Bremsflüssigkeitswechsel keine Bremsenwartung durchführen müssen. Der Microfilter für diese Modelle kostete bei BMW um die 20 Euro, jetzt haben sie bei meinem MINI für den Microfilter mit Aktivkohle im Frühjahr bei der Inspektion fast 100 Euro dafür verlangt. Inzwischen wurde die unverbindliche Preisempfehlung von MINI auf 56 Euro gesenkt. Wenn wunderts, da haben sich wohl einige Kunden beschwert.... Vielleicht geschieht das auch für die Verschleißteile bei den Bremsen. Bei vielen F56-Besitzern steht erst jetzt ein Belagswechsel an. Mal sehn was passiert und ob sich alle F56 das klaglos gefallen lassen. Wenn man für die Bremsbeläge zum Beispiel beim Bosch-Dienst für weniger als die Hälfte des BMW Preises bezahlt, ist das alles andere als reell was BMW hier für die Beläge verlangt.


    Auch bei meinem Motorrad BMW R1200GS (K50)sind die hinteren Bremsbeläge nicht sehr standfest und kosteten noch 2014 56 Euro. Jetzt verlangt BMW um die 90 Euro dafür. Viele GS-Fahrer im Forum wechseln nun die Bremsbeläge selber und bauen sich daher Original Brembo-Beläge für 30 Euro in die hinteren Bremsen der GS ein.


    Daher spreche ich von Apothekenpreisen, die bei BMW für die Verschleißteile verlangt werden. Ich rede hier nicht von den Lohnkosten. Das ist klar, dass die in der Vertragswerstatt höher sind, als in einer freien Werkstatt.


    Viele Grüße


    Stephan

    Ja, das Bremsenverschleiß-Phänomen ist bei BMW in München offenbar bekannt. Als Grund dafür wurde mir von BMW München der Bremseneingriff durch die Elektronik genannt, den der Fahrer nicht mitbekommt: Anlegen der Bremsbeläge bei Nässe, aktiver Tempomat und Abstandshalteassistent, EDC usw.


    Betroffen sind nach meiner Recherche alle Baureihen und vor allem die kleineren Modelle, der Baureihen. Hier werden Bremsscheiben mit geringerem Durchmesser eingebaut als bei den höher motorisierten Modellen. Mein Schwager hatte als Dienstwagen einen 320d. Bei dem mussten schon nach 30.000 km die vorderen Beläge getauscht werden. Bei dem BMW 330d, den er danach hatte, war die ersten 100.000 km nichts. Grund war hierfür die größere Bremsanlage. Der 1er mit 6 Zylinder hatte bestimmt auch Bremscheiben mit größerem Durchnmesser verbaut. Bei meinen zwei Z4 2.5i hatte ich auch keine Bremsverschleiß-Reparaturen unter 100.000 km.


    Das ganze Thema hat etwas mit Auslegung der Bremsanlage zu tun. Was mich hier vor allem ärgert, sind die saftigen Preise für die Ersatzteile. Die Bremsbeläge nebst Fühler kosten beim Cooper D vorne fast 200 Euro. Von führenden Bremsbelagherstellern bekommt man diese Teile für ca. 90 Euro. Freie Werkstätten können dann die Reparatur für die Hälfte des Preises anbieten. Der Nachteil hierbei ist, dass der Bordcomputer solche Fremdanbieter-Arbeiten bemerkt und dieses dann BMW bekannt wird. Dieses ist dann ein Grund, dass keine Kulanz gewährleistet wird, wenn wirklich einmal ein größerer Schaden auftritt. Ganz abgesehen davon, dass man sich mit einem neuen Auto in der Vertragswerkstatt besser aufgehoben fühlt.

    Beim Fahren macht mein MINI mir immer noch sehr viel Spaß und ich bin von der Konstruktion dieses Kleinwagens sehr überzeugt. Da haben die Ingenieure von BMW eine excellente Arbeit gemacht.


    Aber leider wurden die Bremsen beim Cooper D offensichtlich so konstruiert bzw. ausgelegt, dass bei normaler vorausschauender Fahrweise durchschnittlich jede 50.000 km eine Bremsenwartung ansteht. Das hat ein Ingenieur von BMW-München mir gegenüber auch in einem Telefonat bestätigt - auch dass sich schon viele Kunden bei MINI darüber beschwert haben.


    Diese Bremsenwartung kostet dann beim ersten Mal ( wenn nur die Beläge ausgetauscht werden müssen) hinten und vorne zuasammen 600 Euro und beim zweiten Mal bei ca. 100.000 km, wenn auch noch die Bremsscheiben ausgetauscht werden müssen, so um die 1200 Euro. Insgesamt hat man dann in 100.000 km 1800 Euro für Verschleissreparaturen für die Bremsen ausgegeben. So hohe Bremsenverschleissreparaturkosten hatte ich bei keinem meiner vorherigen Autos, auch nicht bei Autos von BMW, bei gleicher Fahrweise. Die Hälfte dieses Betrages also 800 Euro auf 100.000km würde ich noch als angemessen betrachten, gerade wenn man bedenkt, dass es sich bei einem MINI um einen Kleinwagen handelt und nicht um eine Mittelklasse-Limousine.


    Da für mich das Auto nur so gut ist, wie der Service, der da hinter steht, fällt der MINI daher in meiner Bewertung schlichtweg durch. Gerade ein Kleinwagen sollte, auch wenn man in der Hersteller-Werkstatt warten lässt, wirtschaftlich sein. Für mich sind diese Apothekenpreise, die BMW beim Service aufruft, vollkommen inakzeptabel, wenn man sie mit anderen Marken vergleicht. Würde ich die Bremsenwartungsarbeiten bei einer freien Werkstatt durchführen, müsste ich etwa 40 % von den BMW-Werkstattpreisen bezahlen. Früher wäre das auch ohne weiteres gegangen, da es so etwas wie das elektronische Wartungsheft nicht gab. Da hätte ich in diesem Fall, die regulären Inspektionen bei BMW machen lassen und die Bremsreparaturen bei einer guten freien Werkstatt. Aber diesen Fall habe ich in der Vergangenheit nie erlebt. In 33 Jahren, die ich Auto fahre, habe ich immer bei allen meiner Autos beim Vertragshändler die Reparaturen machen lassen und zwar zu einem angemessenen Preis.


    Daher werde ich die Geschäftsbeziehung zu dem Konzern mit dem weiß-blauen Propeller abbrechen. Der MINI wird eine angemessene Zeit, bevor die zweiten Bremsenwartung ansteht - also bei 80.000 km verkauft. Von meiner BMW R1200GS (neues Modell) werde ich mich nächste Saison trennen, da hier eine ähnliche Verfahrensweise von BMW an den Tag gelegt wird. Eine andere Reaktion versteht man in München offensichtlich nicht. Ich habe keine Lust mehr, mich andauernd über dieses Thema zu ärgern.

    Ich komme gerade von meinem MINI Händler und habe gerade einen Bremsbelagswechsel bei meinem Cooper D vorne machen lassen.


    • Der Bremsen-Service vorne wird erst 5.000 km vor dem fälligen Service-Termin angezeigt und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn die erste Widerstandsstufe des Bremsbelagsfühlers angeschliffen wird. (Die Service-Anzeige ist dann bei meinem MINI von einem Tag auf den anderen von 18.000 km auf 5.000 km gesprungen. Das hat mich zunächst etwas irritiert.)
    • Dann zählt die Service-Anzeige stur den KM-Stand bis null herunter.
    • Die Anzeige wird dann beim Bremsen-Service resettet und ein Service-Eintrag ins elektronische Bordbuch gemacht.


    Ich musste den Belagwechsel bei meinem MINI vorne bei 47.500 km machen lassen. Bei durchschnittlicher Fahrweise ist laut MINI jede 40.000 bis 50.000 km ein Belagwechsel vorne fällig, was ich ziemlich oft finde.

    Auf meine E-Mail bezüglich der wegen der teilweise mit aufpreispflichtigen Breitreifen ausgestatteten Test-Fahrzeugen ungleichen Vorrausetzungen beim ADAC-Bremsentest habe ich heute die angehängte E-Mail vom ADAC bekommen.


    Außerdem wurde jetzt folgende Textpassage in den Internetbeitrag https://www.adac.de/infotestra…273518&SourcePageId=31770 eingefügt:


    "Bei den gemessenen Bremswegen handelt es sich um Mittelwerte aus jeweils zehn Einzelbremsungen. Diese Mittelwerte sind bezogen auf das jeweils getestete Modell und dessen verbaute Bereifung und Ausstattung zu betrachten. Streuungen sind bei anderen Randbedingungen natürlich möglich."

    ich hatte einen Original BMW Scherenwagenheber für meinen Z4 gekauft. Den verwende ich auch für meinen Mini. In den Kunststoffaufnahmepuffern, wo der Wagen auch von einer Hebebühne aufgebockt wird, ist eine rechteckige Aussparung für den Wagenheber.


    Viele Grüße


    Stephan

    Gigamot: Vielen Dank für Dein Angebot! Ich werde mich melden. Ich habe noch gut 3.000 km bis zum Bremsen-Service.


    oops, jetzt seh ichs auch, thx!


    Auch ich habe mich auch erst gefreut über das Ergebnis des Bremsen-Tests beim ADAC. Der MINI hat auch gute Bremsen. Aber der Test ist meines Erachtens trotzdem etwas mit Vorsicht zu genießen.


    Meine Begründung: IM ADAC-Test wurde der MINI One D sowie der Cooper nicht wie oben abgebildet mit der Heli Spoke Felge in der Serienbereifung 175/65 R15 getestet, sondern mit wesentlich breiteren aufpreispflichtigen Rädern mit einer 205/55 R 17 Bereifung (beim Cooper ca. 1.400 € Aufpreis). Der ADAC schreibt selbst in diesem Artikel, dass die Breifung einen starken Einfluss auf den Bremsweg hat und dass sich Energiesparreifen zudem negativ auf den Bremsweg auswirken. Ich glaube daher nicht, dass der MINI Cooper mit Serienfelgen und Bereifung diesen geringen Bremsweg hat. Damit werden es locker ein paar Meter mehr sein. Dessen war ich mir auch bewusst, wie ich meinen MINI mit Serienfelgen gekauft habe, da in den Einzeltests des MINIs (kann man auf der ADAC-Seite als PDF herunterladen) die am Testwagen montierte Reifengröße angegeben ist. Im diesem Vergleichsbremsentest hingegen nicht.


    In sofern sollte der ADAC bei einem Bremsenvergleich bei allen getesteten Autos den gleichen Maßstab anlegen und nicht bei einigen mit Serienbereifung und bei wieder anderen mit aufpreispflichtigen Breitreifen den Bremsweg testen. Das sind total unterschiedliche Test-Voraussetzungen. Daher sind die in den einzelnen Autotests unter diesen Bedingungen gewonnenen Meßdaten über den Bremsweg streng genommen nicht vergleichbar und dieser Bremsenvergleich somit unbrauchbar und obsolet. Da ich auch ADAC-Mitglied bin, habe ich den ADAC-Testern diesen Sachverhalt auch gleich per E-Mail mitgeteilt.