Beiträge von marco.t

    @Skipper @Feger_Michi


    Ich stimme Euch voll und ganz zu.
    Ich bin halt auch der Meinung dass das was Möglich und Sinnvoll ist umgesetzt werden sollte.
    Wie ist es zu erklähren, dass technische Maßnahmen verfügbar sind, aber man sich gegenseitig einredet, gibts nicht, geht nicht, bringt nichts. Gleichzeitig weiterhin werden z.B. Schiffe und PKW in Umlaufgebracht, die wissentlich nochnichtmal die geltenden Richtlinien erfüllen.
    Schlimmer noch, wird weiter gelogen, geschummelt und betrogen und dann wird das schwächste Glied der Kette mit fadenscheidenigen Maßnahmen sanktioniert.

    Ich bin nicht Grünabitioniert, oder für strickte Fahrverbote, aber man darf die Augen auch nicht verschließen und muss sinnvolle Möglichkeiten ausschöpfen. Und genau dass wird meiner Meinung nach von der Wirtschaft und (vielleicht deshlab) teilweise von der Politik nicht gemacht.

    Habe mir gerade den angepriesenen Beitrag der ARD angeschaut, bzw. musste nach der hälfte abschalten und hier mein Komentar abgeben.


    Ich bin nur bedengt Wissenschaftler, frage mich aber, wer den Beitrag in Auftrag gegeben hat.


    Ich habe pesönlich zwei öffentliche Vorträge zu diesem Thema besucht und dort wurde mindestens genauso glaubhaft vermittelt wie Gefährlich die NOx Ausstöße von modernen Verbrennungsmaschienen sind. Dies waren Vorträge von einem Lungen und Astma Facharzt aus Leverkusen und von Professor Lauterbach, der nach Humanmedezinstudium in Aachen, in Harvard das Studium in Gesundheitsökonomie und professur in Epidemiologie folgen lies.
    Beide sprachen sehr deutlich von den Gefahren und auch von dem weltweiten Wissen über die Gesundheitlichen Auswirkungen.


    In dem Beitrag werden Bergleute und Raucher als Maßstab herbeigezogen, was jedem Wissenschaftler zu einem Weinkrampf führen würde.
    Die heutige Diskusion um die Gefahr des Diesels bezieht sich auf Feinstäube im Bereich kleiner 2,5 Micrometer. Der Russ von Kohle oder Zigaretten liegt dagegen fast im Millimeterbereich und diese kann der Körper sehr gut zurück halten. Die Kleinstpartikel gelangen über die Lunge ins Blut und da gibt es kein vertun. Und auch wenn in der Politik immer wieder viele Deppen und Augenverschließer sitzen, wird doch von der EU nicht aufs Blaue hinaus ein Grenzwert festgelegt und mittlerweile auch massiv eingefordert.


    Ich hänge hier einen Ausschnitt von einem Bericht eines weiteren Spezialisten dran, danach kann man ja selbst überlegen, ob Abgase ansich unschädlich sind, oder wie war der ARD Bericht zu verstehen.


    Zitat:
    Ardeschir Ghofrani: Die ganze Thematik mit Dieselfeinstaub - der Stickstoffdioxid enthält - kam ja erst durch eine legendäre Studie zustande, wo Epidemiologen und Lungenspezialisten in London einen etwas anderen Weg gegangen waren als es die Forscher gemacht haben, deren Studien jetzt kontrovers in der Presse diskutiert werden.
    Letztere haben Versuche mit Primaten und teilweise auch mit Menschen durchgeführt. Wahrscheinlich waren sie daran interessiert, zu erforschen, wie Abgase selbst - oder auch Fragmente der Abgase wie Stickstoffdioxid (NO2) - mit komplexen Säugerorganismen interagieren.
     [Blockierte Grafik: https://www.dw.com/image/42369358_404.jpg] 
    Prof. Dr. Ardeschir Ghofrani ist Lungenspezialist in Gießen


    Die englischen Kollegen sind einen anderen Weg gegangen. Sie haben sich gesagt: Wir haben ja im Prinzip in unserem Alltag eine Situation, die ein Feldexperiment erlaubt. Sie haben freiwillige Patienten - mittelschwer befallene Asthmatiker - in ihrer alltäglichen Situation untersucht: Auf einer belebten Einkaufsstraße und in einer Parkumgebung. Das Ganze im Winter bei einer Inversionswetterlage.
    Dann haben sie bei den Probanden nach Entzündungszeichen in der Lunge und nach der Lungenfunktion geschaut und konnten feststellen, dass die, die sich zwei Stunden auf der Straße aufgehalten hatten, viel mehr Lungenfunktionseinschränkungen und Entzündungszeichen gezeigt haben als die, die zwei Stunden im Park gewesen waren.
    Die Ärzte fanden auch noch einige andere Parameter, die darauf schließen lassen, dass Aspekte der Erkrankung sich durch die Umweltfaktoren in dieser kurzen Zeit an der Straße messbar verschlechtert haben.
    Erst dadurch kamen die Forscher auf den Gedanken, dass insbesondere im Dieselfeinstaub etwas drin sein kann, was man bis dahin nicht im Blick hatte. Auf Dieselfahrzeuge kamen die Forscher, weil in der Zeit des Versuchs - im Zentrum von London - so gut wie keine Benziner unterwegs waren. Es waren im wesentlichen Lieferwagen und Taxis - meist mit schlechtgefilterten Dieselmotoren. Ihre Studie wurde im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
    Man konnte also einen Human-Feldversuch machen, wo man etwas weniger skandalträchtig, viel lebensnäher in der Umgebung einer Alltagsexposition trotzdem eine sehr solide Untersuchung gemacht hat.

    @marco.t


    Der Bericht stimmt vermutlich nicht nur für BMW sondern auch für andere KFZ Hersteller, welche den US Markt bedienen.
    Das einzige - was auch im oben verlinkten Frontal21 Bericht - nicht erwähnt ist, ist die neue Typzulassung welche die KFZ in D benötigen.
    Und die kostet €€€€ und Zeit.

    Es wird im Bericht gesagt, dass die dortigen Grenzwerte nur mit zusätzlichen Aufwand erreicht werden können, dies trifft auf alle Hersteller zu.
    Als Aufwand wird mal 1500 EUR und 3 Std erwähnt.

    Ich habe deb Bericht im ARD noch nicht gesehen, bin aber die Tage auf einen Bericht im ZDF bei Frontal 21 aufmerksam gemacht worden.

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    (hoffe Adresse stimmt so)
    hierrin behauptet zunächst ein BMW Manager eine Hardwarelösung würde mindestens 3 Jahre Entwicklung bedürfen und wäre unrentabel.
    Dann wird ermittelt, dass in den USA Adblue-Anlagen seid 2008 in den X Modellen und 3er und 5er von BMW verbaut sind.
    Alle erforderlichen Anforderungen erfüllen auch sämtliche Euroraum-Modelle. So werden die erforderlichen Teile über einen BMW Händler aus USA bestellt und hier plug in verbaut. Mit dem Ergebnis, dass bei dem Beispielmodell der NOX Ausstoßvon fast 900 mg auf ca 220 mg reduziert wird.
    BMW wollte an dem Test nicht Teilnehmen, da es nicht repräsantiv sei.


    Mich macht es wütend, wenn ich solch Ignoranz sehe. Die meisten von unssind sicherlich keine Umweltengel, aber was leicht möglich ist, würden wahrscheinlich viele gerne annehmen.