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Meines Erachtens ist es nicht das Hauptproblem, das schnell gefahren wird, sondern dass bei einigen wenigen das Können und/oder die Verantwortung fehlt oder das Bewusstsein dafür abhanden gekommen ist. Aus meiner Sicht, ist die Sicht auf derer zu fokussiert und überreguliert eine weit aus größere Gruppe, die in keinsterweise diesem Bild und diesem Verhalten entspricht. Und da denke ich nicht an 250km/h. Egal welche Geschwindigkeit - es kann immer tödlich enden.
Daher denke ich nicht an Tempolimits sondern eher an die Weiterentwicklung derjenigen, die hinter dem Lenkrad sitzen. Alle technischen Möglichkeiten zum Trotz - der Mensch ist der ausschlaggebende Faktor. Wenn dieser an seine Grenzen kommt, dann müssen natürlich Maßnahmen ergriffen werden. Das generelle Tempolimit auf der AB sehe ich maximal als ein Wehrmutstropfen und daher nicht zielführend.
Da bin ich ähnlicher Meinung. "Damals" waren die Autofahrer besser. Das Können war höher, da einem die Autos nicht so viel abgenommen haben. Es wurde bei Nässe und Glätte vorsichtig gefahren, da es weder ABS, ESP oder sonstige Assistenten gab. Es war den Menschen bewusst, dass man im Winter bei zu schneller Fahrt vor einem Baum landet und vermutlich sein Leben verliert.
Viele dieser und weiterer Dinge hat uns die Technik abgenommen. Was nicht unbedingt schlecht ist, aber für das persönliche Können und die Aufmerksamkeit eines jeden Einzelnen keinesfalls förderlich ist.
Wenn man dazu noch die Massen an Autos nimmt die heutzutage auf den Straßen unterwegs sind, muss man sich über den schlecht laufenden Verkehr nicht wundern.
Ich sehe eigentlich ganze Einfache Möglichkeiten den Verkehr zu beruhigen.
1. Endlich eine funktionierende ÖPNV Instrastruktur schaffen die in angemessenen Taktraten fährt und Preislich im Monat für weniger als 100 € zu haben ist. Staatlich unterstützt zur Not. Es gibt so unglaublich viele Menschen die nur Autofahren weil sie es müssen. Gebt diesen Menschen eine vernünftige Alternative und man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe. Weniger Verkehr, weniger Umweltverschmutzung und entspanntere Menschen.
2. Drakonische Strafen für zu schnelles fahren und das Missachten von Verkehrsregeln wie z.B. das Rechtsfahrgebot. Mal ehrlich...wen interessiert es tatsächlich ob man 40€ zahlen muss weil man mit 20 kmh zuviel geblitzt wurde oder weil man von einem schlecht gelaunten Staatsdiener ein Bußgeld bekommen hat.
Wenn ich für 20 km/h + aber 250 € oder mehr zahlen muss wird es interessant. Und notorischen "Linksfahren" wie ich es im Ruhrgebiet tagtäglich erlebe kostet 100 €.
3. Die monatelange Diskussion um Tempolimits und CO2 Preise beenden. Der deutsche Verkehr ist in der europäischen CO2 Gesamtbilanz so unwichtig wie sonst kaum etwas. Mein Tipp: Das Kraftwerk in Weisweiler abschalten bzw. ersetzen und die Diskussion ist erledigt.
Wer wirklich interesse hat schaut sich das Thema mal an und was in Weisweiler in die Luft geblasen wird.