Beiträge von Pietsprock

    Wenn Mitarbeiter von Autohäusern in Foren angemeldet sind, dann meistens nicht sehr aktiv. Von daher merkt man davon nicht sehr viel im Forum.


    Darüberhinaus wird es von etlichen Herstellern nicht gern gesehen, wenn Mitarbeiter sich in Foren zu irgendwelchen Dingen äußern. Mir persönlich bekannt, dass es da schon bis zu Abmahnungen ging.


    Zudem sind hier im Forum inklusive der inaktiven Mitglieder gut 13.000 von 525.000 MINI-Haltern vertreten. Es gibt Zig andere MINI-Gruppen auf anderen Kanälen. Wo sollen denn die Autohaus-Mitarbeiter überall mitlesen?


    Gute Idee, aber nicht in der Realität umsetzbar

    Das ein überzogener Ölwechselintervall nicht generell schädlich ist, habe ich sowohl mit meinem MINI als auch mit dem Vorgängerfahrzeug gut unter Beweis gestellt…


    Der Vorgänger hatte ein 15.000er-Intervall und ich hab grundsätzlich nach 45.000 Kilometern gewechselt - 2 mal im Jahr somit. Motor läuft seit 22 Jahren und ist in gutem Zustand.


    Beim MINI fahre ich teilweise bis 40.000 Kilometern zwischen den Ölwechseln - inzwischen 670.000 Kilometer auf der Uhr und der Motor schnurrt.


    Aber generell sollte man die Intervalle schon halbwegs einhalten.


    Grüße

    Peter

    Achter Jahrestag mit meinem MINI Cooper D - genannt Nemo! 2.923 Tage begleitet mich nun mein Nemo und ich bin nach wie vor rundherum zufrieden mit dem Wagen.


    670.000 Kilometer sind in den acht Jahren zusammengekommen:


    20.06.2015: 100.000 Kilometer

    20.06.2016: 188.888 Kilometer = 88.888 Kilometer im zweiten Jahr

    20.06.2017: 275.000 Kilometer = 86.112 Kilometer im dritten Jahr

    20.06.2018: 346.825 Kilometer = 71.825 Kilometer im vierten Jahr

    20.06.2019: 427.670 Kilometer = 80.845 Kilometer im fünften Jahr

    20.06.2020: 512.505 Kilometer = 85.035 Kilometer im sechsten Jahr

    20.06.2021: 600.000 Kilometer = 87.495 Kilometer im siebten Jahr

    20.06.2022: 670.000 Kilometer = 70.000 Kilometer im achten Jahr


    16 mal war mein MINI in den 8 Jahren zum Service, eigentlich immer nur normale Kontrolle mit Öl- und Filterwechseln. Bei 310.000 Kilometern wurden die Bremsscheiben und -beläge gewechselt, bei 526.750 Kilometern dann Wechsel der Steuerkette und AGR-Kühler samt -Brücke.


    Probleme hat es anfangs nur mit der Abstandskamera gegeben, die einen Knacks hatte und nach 12.000 Kilometern getauscht wurde. Bei 220.000 Kilometern wurde festgestellt, dass die Kühlerjalousie defekt ist, welche allerdings nicht lebensnotwendig ist und von vielen S-Fahren auch ausgebaut wird. Im Juni 2018 gab es eine Auszeit wegen unklaren Bremseingriffen, welche durch einen defekten Raddrehzahlsensor verursacht wurden, darüberhinaus ein blankgescheuertes Kabel. Der Steuerkettenwechsel hat eine längere Auszeit in 2020 mit sich gebracht, da dafür der gesamte Motor einmal raus muss. Die Steuerkette ist Getriebeseitig verbaut, so dass man nicht anders drankommt. Eigentlich ja auch das gesamte Autoleben wartungsfrei, wobei Hersteller ein Autoleben mit maximal 300.000 Kilometern definieren.


    Der Verbrauch liegt nach 8 Jahren bei 2,94 Litern Diesel auf 100 Kilometer. 478 Mal war ein Stop an der Zapfsäule notwendig - somit pro Tankfüllung 1.401,0 Kilometer geschafft.


    19 Länder habe ich mit dem MINI bisher bereist: Deutschland, Dänemark, Schweiz, Österreich, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Andorra, Spanien, Polen, Tschechien, Monaco, Schweden, Norwegen, Liechtenstein, San Marino und natürlich sein Herkunftsland: England


    Folgende Kosten sind angefallen:


    Diesel: 23.654 €

    Wertverlust: 30.350 €

    Versicherung: 3.854 €

    Steuer: 1.207 €

    Wartung: 5.727 €

    Sonstiges: 16.028 €


    Gesamt: 80.820 €


    Macht insgesamt 12,4 Cent pro Kilometer.


    Kosten pro Kilometer:


    0 - 100.000 = 24.100 € = 24,1 Cent/km 100.000 - 188.888 = 12.766 € = 14,4 Cent/km, 188.888 - 275.000 = 8.352 € = 9,7 Cent/km

    275.000 - 346.825 = 9.247 € = 12,9 Cent/km

    346.825 - 427.670 = 4.739 € = 5,9 Cent/km

    427.670 - 512.505 = 3.636 € = 4,3 Cent/km

    512.505 - 600.000 = 11.184 € = 12,8 Cent/km

    600.000 - 670.000 = 6.805 € = 9,72 Cent/km


    Wenn ich den Wertverlust außen vor lasse, liegen die Kosten pro Kilometer bei 7,5 Cent.


    Zum ersten Jahrestag gab es eine Tour nach Amsterdam, zum zweiten Jahrestag stand keine besondere Tour auf dem Plan und der Tag endete vor der heimischen Haustür. Zum dritten Jahrestag ging es nach Dresden - zum elften Mal in den drei Jahren, da (mit Ausnahme der glatten Hunderttausender) jeder 25.000er zum Patenkinds-Besuch nach Dresden geht. Zum vierten Jahrestag ging es wieder nach Dresden, wo eigentlich mit 350.000 Kilometern der nächste 25.000er angestanden hätte, aber durch eine zweiwöchige Unterbrechung fehlten 3.175 Kilometer. Zum fünften Jahrestag gab es keine besondere Tour, nur ein paar Bilder in der Hafencity in Hamburg. Zum sechsten Jahrestag war wie zum fünften Jahrestag Hamburg das Ziel. Zum siebten Jahrestag ging es in die Hauptstadt Berlin zum Brandenburger Tor... heute am achten Jahrestag steht der MINI in der Garage.


    Fazit nach 8 Jahren (genauso wie an den sieben Jahrestagen zuvor): jeder Kilometer macht Spaß und ich freue mich auf viele weitere Jahre und Kilometer.


    Im zurückliegenden Jahr waren es „nur“ 70.000 Kilometer, allerdings sind beim Vorgängerfahrzeug in den 12 Monaten nochmal 20.665 Kilometer dazu gekommen.


    Wenn alles gut läuft, dann gibt’s zum nächsten Jahrestag die Dreiviertelmillion.



    Grüße

    Peter



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    Für mich immer verwunderlich, dass gleich ein Anwalt und Gerichte ins Spiel gebracht wird…


    Wenn ich einen gebrauchten Wagen kaufe, dann prüfe ich das doch alles vor Übernahme und kaufe nicht die Katze im Sack…


    Wenn das beim Gebrauchtwagenkauf nicht passiert, scheint es dem Käufer zum Zeitpunkt des Kaufs offensichtlich nicht so wichtig zu sein…


    Gebrauchtwagenhändler sind auf sowas vorbereitet und entsprechende Passagen finden sich in jedem Kaufvertrag… sonst wären Gebrauchtwagenhändler nur noch vor Gerichten…


    Und Gerichte sollten sich wahrlich mit anderen Dingen beschäftigen



    Grüße

    Peter

    Das ist wirklich mysteriös, denn die Details werden vollständig aufgerufen, ich kann sie mit dem Rädchen durchblättern. Dort steht tatsächlich nichts von einer Verspätung.


    Ich werde mal zum Mini-Service fahren und diese Frage klären, denn der Wagen wurde mir als scheckheftgepflegt verkauft.

    Scheckheftgepflegt ist ein dehnbarer Begriff…


    Man geht natürlich davon aus, dass alles gemacht wurde, aber das ist nicht immer der Fall…


    Der Ölwechsel ist nach 30.000 km oder 2 Jahren fällig. Wenn eines dieser Ereignisse eintritt kommt der Hinweis…


    Wenn der Ölwechsel erst 2020 durchgeführt wurde, dann deutlich überfällig, was eher danach klingt, dass da nicht so drauf geachtet wurde - Auto fährt ja…


    Der Verkäufer wird sagen, dass er gar nicht aufs Datum geachtet hat und somit von der Scheckheftgepflegtheit ausging…