Auch das gehört leider zum Wandel der Gesellschaft ...
Konzerne - wie z.B. rwe - sind nicht auf die Ewigkeit angelegt und müssen reagieren, wenn sich Geschäftsfelder verändern...
Bankensektor ist ein schwieriger Bereich, denn zum einen sind durch online-Banking viele Arbeitsplätze weggefallen, das bargeldlose Bezahlen hat zum Abbau von Kassenschaltern geführt und jeder geht doch heute ganz selbstverständlich zum Geldautomat um sich Bares zu besorgen, und letztlich hat die Entwicklung des Zinsmarktes dazu geführt, dass die Erlöse für die Banken weggebrochen sind... leider geht’s auf Kosten des Personals, um weiterhin profitabel zu bleiben.
Was Ford anbelangt - und Gleiches habe ich vor Jahren über Opel gesagt als staatliche Stützung diskutiert wurde - so ist ein Arbeitsplatzabbau nur konsequent und notwendig, wenn Kapazitäten nicht mehr benötigt werden. Wenn das Produkt, welches der Hersteller anbietet (und das ist unabhängig von der Branche), nicht mehr nachgefragt wird, können keine Produktionskapazitäten vorgehalten werden oder gar vom Staat finanziert werden.
Das ist für den betroffenen Arbeitnehmer immer bitter und selbstverständlich hat man lieber einen Arbeitsplatz, der über Jahrzehnte sicher ist, aber dieses ist leider nicht gegeben.
Ich selber arbeite ja in der Gesundheitsbranche, die zwar relativ krisensicher ist, aber auch der Veränderung unterliegt... bisher habe ich das Glück, das mein Arbeitgeber Mitbewerber aufkauft, kann aber auch schnell anders sein. Erst gestern verabschiedeten wir einen Kollegen, der nach dem Studium hier angefangen hat und nach 40 Jahren und 14 Tagen in den Ruhestand ging. Alle waren sich klar, dass eine so lange Zeit in einem Unternehmen heutzutage absolute Seltenheit ist...
Grüße
Peter