Wer aber argumentiert, dass ein Elektroauto CO2 - frei fährt, einen Batterietausch nicht mit zusätzlichen Belastungen verbindet, umwelttechnisch und finanziell
Der MINI hat nach ca. 20.000 km seinen Co2-Rucksack abgebaut. Danach fährt er Co2-frei (ausgehend von grünem Strom). Dass die Produktion von allem (egal ob Auto oder sonst was) schlecht für die Umwelt ist, bestreite ich nicht, im Gegenteil. Aber Umweltbelastung und Klimaschutz sind halt zwei paar Stiefel. Will man die Umwelt schützen: Fahrrad. Will man, dass der Verkehr weniger Co2 produziert: Elektromotor. Da nicht alle auf's Fahrrad umsteigen werden, bleibt nur der Weg die Fahrzeuge sauberer zu machen.
Und ja, Elektroroller (nicht Elektroscooter, sondern die Dinger, die als Verbrenner zwischen 50 und 125 ccm haben), vorzugsweise mit Wetterschutz
Auch ein Benzinroller wäre besser als jeder PKW. Aber wen willst du überreden, statt mit dem Auto mit einem Roller zu fahren? Das macht kein Mensch. Die Leute wollen ihr Auto behalten, das ist nun mal so.
Bist du schon mal ein E-Auto gefahren? Ich habe einen guten Vergleich von versch. MINI-Modellen, da ich alle Modelle regelmäßig fahre. Der SE fühlt sich von der Power nicht wie ein JCW an, sondern eher wie ein getunter MINI mit 250 PS. Selbst der JP3 hat mich danach nicht mehr richtig begeistern können. Gemessen wurde der SE übrigens mit 6,7 Sek. auf 100. Und 80 auf 120 mit 4,1 Sek. Also 0,4 Sek. schneller als der Cooper S. Trotz Mehrgewicht.
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Mit solch vernünftig, ehrlichen Aussagen würde die Akzeptanz deutlich steigen.
Würden die E-Auto-Gegner auch vernünftig argumentieren, dann ja. Ich lese aber oft nur "Schrott", "Mein Diesel kommt 1200 km weit", "braucht kein Mensch, ich fahre weiter 250 km/h mit meinem tollen BMW auf der AB", "ich steige um, wenn es 1000 km Reichweite hat" oder auch gerne genommen: "Ich warte auf das Wasserstoff-Auto" usw. Da reagiert man dann halt mit der Zeit auch gleich eine Stufe aggressiver.
Ob es derzeit dem Klima wirklich hilft, bleibt auch abzuwarten, da hängt auch viel von der Nutzungsdauer ab und dem Recyclingsanteil.
Ein E-Auto hat eine längere Lebensdauer wie ein Verbrenner. Ausser dem Akku geht nicht viel kaputt. Akkus kann man austauschen. Ein Tesla hat erst die 1 Mill. km geknackt. Aber was hat der Akku genau mit dem Klima zu tun? Es geht um Co2. Und das kann man mit E-Autos reduzieren, mit Verbrennern nur vermehren. DAS ist der Knackpunkt.
Momentan sind die Elektroautos doch häufig Autos, die noch zusätzlich gekauft werden
Warum das? Bei mir wird ein Verbrenner nach dem Anderen ersetzt. Viele haben doch ein Reiseauto und einen Kleinwagen für die Stadt oder für den Nahbereich (Schule, Einkaufen, Arbeit pendeln etc.) Dieser Kleinwagen wird ersetzt. Ein Verbrenner mag Kurzstrecke nicht besonders. Einem E-Auto ist das egal. Raus aus der Garage und das Pedal durchtreten.
halte aber den derzeitigen Energieträger und das Fahrzeugangebot für völlig verfehlt
Der steckt ja auch noch in den Kinderschuhen. Für 2025 sind Feststoffbatterien angekündigt. Reichweite +260%, Ladedauer 5-10 Min. Beim MINI wären das dann 700 km Reichweite. Ich würde daher - so lange es noch geht - die Verbrenner abstoßen. Die will danach keiner mehr haben.
Elektro - Kleinstmobilität mit Akku, Reichweite mit Brennstoffzelle
Und da haben wir schon den Wasserstoff. Man kann drauf warten. Warum Elektro nur bei Kleinstmobilität sinnvoll sein soll, weiß ich nicht. Beim Roller macht es also Sinn, einen E-Motor zu verwenden statt einem Verbrenner, aber die ganzen PKWs, die die Städte verstopfen, sollen weiterhin im Stehen Abgase ausstoßen? Für mich macht das wenig Sinn.
Die ist auch besser als beim Verbrenner, da das Drehmoment ab 0 U/Min. anliegt. Und geschalten wird gar nicht. Allerdings sind die guten Werte eben aus dem Stand bis Tempo 50. Ich hab keine Zahlen, aber ich bin einem i3 mal an der Ampel hinterher (oder zumindest versucht). Wenn du mit dem Verbrenner gerade mal in Bewegung kommst, ist das E-Auto schon fast an der nächsten Ampel. Und das ist halt ein Kleinwagen und kein Sportwagen.
Und ja, ich kenne die Mustangs gut, mein Kollege hat den gleichen wie du, der hat, als er mal in einem (meinem) richtigen Sportwagen mitgefahren ist, geschrieen dass ich langsamer durch die Kurven fahren soll. Auf der Landstraße waren die eher Hindernis statt Gegner.
Und ja, beim E-Auto wird beim Verbrauch kein Faß aufgemacht, weil man die WLTP-Werte tatsächlich schaffen kann, wenn man will. Auch wenn ein E-Auto mal 10 oder 20% mehr verbraucht, juckt das keinen. Warum? Wein ein E-Auto umgerechnet auf Sprit zwischen 1,2 und 1,8 Liter auf 100 braucht. 10 oder 20% mehr oder weniger juckt niemanden. Ein Verbrenner - und erst recht ein Ami V8 (falls es denn einer ist, gibt ja auch V6) - können von solchen Verbräuchen nur Träumen, selbst wenn sie aus Luft bestehen würden und der Motor aus einem Mofa wäre.
Von meinem "Sportwagen" sieht der SE auch nur die Rücklichter
Schon mal auf die Idee gekommen, dass man das ganze Thema E-Mobilität nicht nur so zum Spaß macht und weil es den Autoherstellern sonst langweilig geworden wäre, sondern wegen dem Klimawandel? Da brauchst du nicht mit einem Mustang angeben, der Schuss geht nämlich nach hinten los.
dass bei Autobahn-Tempo dann eher maximal 200km realistisch
Was mir absolut reichen würde. Ich fahre nur in die Berge mit dem Auto. Das sind ca. 200 km (zudem Bundesstraße, also hätte ich sogar mehr Reichweite zur Verfügung). Bio-Hotels haben (so meine Erfahrung) immer Ladestationen am Hotel. Also hin, da ne Woche parken, mit vollem Auto wieder heim
mit einem Plugin-Hybrid, der gut 30 Km reale (!) Reichweite hat
Wenn man so einen Plugin immer auflädt, funktioniert das ja auch. Aber wie festgestellt wurde (Leasing-Rückläufer), benutzen die meisten Plugin-Hybrid-Fahrer den E-Motor so gut wie nicht. Der hat nur eine Alibi-Funktion um die Förderung abgreifen zu können. Daher schadet das Konzept mehr als das es nutzt. Liegt aber nicht direkt am Konzept, sondern an den Nutzern.
Das mit den 1000 km hat sich in absehbarer Zeit erledigt. Die nächste Generation an Akkus bietet mindestens die doppelte Reichweite (Toyota spricht von 260% mehr). Da muss sich dann sogar ein Diesel anstrengen. In der Zwischenzeit halt ein Auto mieten. Irgend ein Hersteller von E-Autos (weiß aber nicht mehr welcher) hatte das auch so im Programm: für lange Strecken konnte man günstig einen Diesel mieten.
Dazu kommt, dass sich damit keiner auskennt. Tanken an der Tankstelle kann jeder. Aber man stellt sich vor, man fährt bis der Akku leer ist und findet a) keine Ladesäule oder b) die ist defekt oder c) geht nicht mit der Ladekarte. Das ist einfach neu und davor haben die Leute Angst. Man müsste da mehr aufklären, den Leuten die Berührungsängste nehmen.
Wenn man ehrlich ist, reicht so ein Up / Mii / CityGo für 99% des Alltags. Mal eben zum Einkaufen, Kinder wo hin fahren, in die Arbeit fahren etc. Mit der Reichweite könnte man sogar in den Urlaub fahren.
Ach so. Aber nicht gewundert, warum das Auto so stark bremst wenn man vom Gas geht? Sowas sollte der Verkäufer eigentlich vor der Probefahrt erklären. Auf jeden Fall gewinnt man Energie zurück und die Bremsen halten ewig. Man stelle sich vor man fährt einen Benziner und wenn man vom Gas geht, wird der Tank wieder voller
Nachdem er jetzt ja über 10 tkm runter hat, habe ich vorhin mal noch spaßhalber das Profil gemessen, weil ich die Befürchtung habe, dass ich manchmal doch etwas zu herzhaft beschleunige und der Verschleiß etwas höher ist. Tatsächlich, vorne ist es schon 1 mm weniger wie hinten (5 mm vorne, 6 mm hinten)
Wahrsch. viele Ampelstarts? Am Besten auch unter dem Jahr die Räder durch tauschen.