Das ist normal und hat wenig mit E-Autos per se zu tun.
Der erzielbare Preis für den Händler ist in etwa der gleiche wie für dich als Privatperson. Aber er hat auf dem Weg dahin noch kosten. Die Arbeitszeit, die dazwischen anfällt, Miete für die Fläche, auf der das Auto steht und ggf direkte Kosten für z.B. Aufarbeitung. Zwar gibt es Leute, die gewillt sind, bei einem Händler etwas mehr zu bezahlen, aber das liegt nur an der Gewährleistung, die der Händler ja geben muss, für die er auch nennenswerte Rücklagen bilden muss.
Fremdfabrikate gehen aus den o.g. Gründen dabei üblicherweise direkt weiter an einen anderen Händler. Also noch ein Händler mit Arbeitszeit, noch eine Überführungsfahrt und noch jemand, der Gewinn machen möchte, dazwischen.
Früher, als der Neuwagenmarkt noch umkämpft war, hat man manchmal einen hohen Inzahlungnahme-Preis als Überzeugungsgrundlage genommen und dafür eben weniger Rabatt auf den Neuwagen gegeben. Das war dann eine Mischkalkulation. Aktuell gibt es da keinen Grund für, daher macht das keiner mehr. Die Neuwagen wird man auch so los.