Beiträge von bwm

    Selbst wenn es in diesem Jahr nicht mehr klappen sollte ist das doch kein Beinbruch. Der SE bleibt trotzdem ein geniales Auto und wenn die Kohle knapp werden sollte muss man eben wo anders sparen.

    Das klingt für viele wahrscheinlich nach der Arroganz der reichen aber ich muss zustimmen: wen eine um 1.500€ reduzierte Prämie in finanzielle Schwierigkeiten bringt, der hätte sich von vornherein keinen Premium-Neuwagen kaufen sollen

    Sollte es da nachweislich an der Belieferung liegen, werde ich mich zumindest bei der Kundenhotline beschweren und die Differenz der Umweltprämie von BMW einfordern. Mein Auto hat schließlich Produktionsdatum 10.2022.

    Vielleicht gäbe es hier ja Nachahmer?! Man könnte sich zusammen tun und notfalls eine Sammelklage angehen?! Vermutlich aussichtslos gegen einen so großen Konzern. Aber in Begleitung vom Verbraucherschutz könnte man was erreichen.

    Nach wie vor unfassbar empfinde ich das Vorgehen seitens Politik, die Prämie innerhalb der kurzen Frist abzusetzen.

    Da muss ich dir den Stöpsel direkt wieder ziehen. BMW/Mini hat sehr wahrscheinlich in keinem offiziellen Dokument jemals eine Lieferung in diesem Jahr bzw die volle Höhe der Umweltprämie garantiert. Insofern kannst du die Klage direkt wieder vergessen. Und eine Sammelklage gibt es in Europa nicht. Was es seit ein paar Jahren gibt, ist eine Musterfeststellungsklage. Dafür bräuchtest du aber tausende Klagende gegen den selben Angeklagten. Und sowas wird dann nicht von Privatpersonen gestartet, die haben dafür keine Mittel. Wenn ausreichend Aussicht auf Erfolg besteht, wird sowas von Anwälten bzw Organisationen gestartet. Die einzige mir bekannte Musterfeststellungsklage, die je eingereicht und mit Ergebnis (Vergleich) beendet wurde, war die vom ADAC gegen VW wegen Diesel.


    Und bei dem mit der Politik muss ich auch widersprechen. Die Prämie gab es schon viele Jahre lang, als es noch niemanden interessiert hat. Erst, seit Sprit teurer geworden ist, denken flächendeckend die Menschen über ein Elektroauto nach. D.h. der ganze Sinn der Förderung (Starthilfe, um den Bedarf nach dazugehöriger Infrastruktur wie Ladesäulen frühzeitig anzuregen) ist obsolet. Der Bedarf ist jetzt auch ohne Förderung da. Außerdem war sowohl das abschmelzen der Prämie als auch die langen Lieferzeiten schon lange bekannt. Ich empfinde es tatsächlich als Verschwendung aus Staatssicht, dass es nächstes Jahr überhaupt noch etwas gibt. Der Bedarf ist auch so da. Das ist also schon ein entgegenkommen.

    Du bist nur sauer, weil Du zu spät bestellt hast und deshalb eventuell ein kleineres Geschenk bekommst, als gehofft. Dafür musst Du Dir aber an die eigene Nase fassen.

    bwm

    Seit Februar ist bekannt, dass die Umweltprämie ab 2023 geringer wird.

    Und auch seit Februar ist bekannt, dass massive Probleme in den Lieferketten zu verzögerten Produktionen führen

    BMW-Aktie: Halbleitermangel zwingt Mini zu Produktionsstopp in Oxford
    Wegen eines Mangels an Halbleitern ist die Mini-Produktion im englischen Oxford vorübergehend eingestellt worden.
    www.finanzen.net

    Und damit eine Lieferung in diesem Jahr pures Glück wäre.

    Gibt Hersteller, die da kundenfreundlich mit umgehen. Skoda zum Beispiel hat schon seit über einem Jahr Lieferzeiten von über einem Jahr, trotzdem garantieren sie die volle Höhe der Umweltprämie, wenn der erstgenannte Liefertermin <=31.12.22 war.

    Lange Lieferzeiten gefährden die E-Auto-Förderung: Skoda garantiert Prämie - unter Voraussetzungen
    Aufgrund langer Lieferzeiten steht für Elektroauto- und PHEV-Interessenten derzeit der staatliche Kaufbonus auf dem Spiel. Einige Hersteller wollen die Prämie…
    www.auto-motor-und-sport.de

    Mini und BMW sind da scheinbar weniger kundenfreundlich aber trotzdem im Recht

    Ehrliche Frage: Kennt Ihr die Bedeutung des farbigen Punktes?

    Nicht einheitlich. Bei manchen Reifen wird damit die schwerste Stelle des Reifens markiert (also ggü des Ventils zu platzieren), bei manchen die leichteste Stelle (also aufs Ventil) und bei wieder anderen hat das überhaupt keine nachvollziehbare Bedeutung

    Als Wuchtmarkierung aber eigentlich nur auf Motorradreifen üblich. Aber auch da nicht einheitlich, ob schwerste oder leichteste Stelle


    Was bedeuten die bunten Punkte oder Streifen auf neuen Reifen?
    Aus unserer Rubrik Tipps, Produkte, Infos & Co.. Das Thema: Was bedeuten die bunten Punkte oder Streifen auf neuen Reifen?
    www.tuningblog.eu

    Es gibt keine Kilowatt pro Stunde (kW/h). Gibt nur Kilowatt (kW) oder Kilowattstunde(n) (kWh)

    Ist in dem verlinkten Autobild Artikel leider auch falsch..


    Die Reichweite, die der Mini anzeigt, ist sehr konservativ. Obwohl er den eigenen Fahrstil mit einberechnet, lässt er sich dabei einen großzügigen Puffer. Bei uns sind das meist um die 10% mehr reale Reichweite, als angezeigt.


    Auserdem rechnet er mit festen Verbräuchen gemäß Streckenart. Wenn du also im Navi eine Route eingibst, die viel über Autobahn geht, geht die Reichweite erheblich runter - selbst, wenn man mit deutlich niedrigerer Geschwindigkeit (z.B. 100) fährt.

    Ich hab meine Erfahrungen dazu hier mal niedergeschrieben

    bwm


    Wenn du täglich laden kannst, sind 110km tägliche Strecke mit dem SE kein Problem. Auch im Winter nicht.

    Na das rechne mal nochmal nach. Verbrauchswerte für den X5 im reinen Spritbetrieb sind schwer zu bekommen.

    BMW X5 (G 05): Diesel oder Plug-in-Hybrid? | ADAC
    Wird ein großer SUV als Plug-in-Hybrid zum Umweltfreund? Eher nicht, wie der ADAC Test zeigt
    www.adac.de

    Verbrauch reiner Elektrobetrieb sind wohl 37,7kWh/100km und auf der gleichen Runde 4,1L + 22,3kWh /100km

    Das ergibt dann rechnerisch, dass 59,2% elektrisch erbracht wurden und 40,8% mit Sprit. Das ergäbe dann einen Verbrauch im reinen Spritbetrieb von etwa 10L Super/100km

    Das mal etwa 2€/l ergibt dann ca 20€/100km

    Und rein elektrisch 37,7 kWh/100km * 0,49€/kWh = 18,50€ plus Ladeverluste. Sind also ähnlich, solange der Spritpreis nicht weiter steigt. Du solltest es aber erstmal nicht kategorisch ausschließen.


    Bei den Preisen ist es aber tatsächlich günstiger, an öffentlichen oder Semi-öffentlichen AC Säulen zu laden. Mit der Dank ADAC kostenlosen EnBW Karte kostet mich AC aktuell 0,41€/100km, was dann die Kosten pro 100km auf 15,46€ senken würde. Bei Lidl zahlt man als Lidl Plus Kunde aktuell 29ct/kWh, ergibt dann also 10,94€/100km

    Das stimmt nicht. Beim Motorrad gilt die in den Papieren stehende Leistung und nicht die, die in den Prospekten steht. Ich gehe davon aus, dass das bei PKW genauso wäre. Dort hat der Mini 75kW (102PS), der iX3 80 kW (109PS) und der i4 125 kW (170PS), da dort nur die Dauerleistung angegeben wird, die das Auto über 30 Minuten liefern kann.

    Das ist der Hauptgrund, warum so viele E Autos nur kleine Anhänger ziehen dürfen. Wenn man mit Anhänger über das Stilfser Joch fährt (keine Ahnung, wer auf die Idee kommt aber als Beispiel taugt's), braucht man da eine ganz schön hohe Dauerleistung über eine längere Zeit. 1.800 Höhenmeter wollen erstmal ohne Abkühlpause bezwungen werden.


    E Autos sollten daher kein Problem sein bzw würden die Leistungsbegrenzung komplett ad absurdum führen. Zum Plaid hab ich gerade nichts gefunden aber das Model S P90D hat auch "nur" 169kW (230PS) Dauerleistung und 345kW (469PS) Spitzenleistung


    Pastis in welchem Betreff wäre denn die Diskussion besser aufgehoben? Ich hab grad auf die schnelle kein passenderes Thema gefunden

    Ich als Motorradfahrer habe mich das auch schon länger gefragt. Warum darf ich mit A Führerschein mit 18 für 2 Jahre "nur" 48PS fahren aber mit B Führerschein direkt ne Dodge Viper?

    Dabei muss man allerdings bedenken: das Leistungsgewicht eines Motorrades mit 48PS (inkl Fahrer etwa 6kg/PS, da Motorrad 210kg + Fahrer 80kg) entspricht etwa dem meines Superbs (280PS auf 1635kg Fahrzeug + 80kg Fahrer)


    Sollte man dort also vergleichbare Grenzen Einführen (z.B. 200 oder 250PS) wäre das wohl mit dem durchschnittlichen Haushalts-Fuhrpark machbar.


    Beim Fahrsicherheitstraining stimme ich übrigens vollumfänglich zu. Für alle Führerscheinklassen sollte das nach Führerschein-Erwerb verpflichtend sein

    Keine große Firma auf dieser Welt agiert bei egal was aus rein moralischen Gründen. Nur, wenn die Gefahr besteht, dass das Image massiven Schaden nimmt, entscheidet man sich für die teurere, aber moralischere Variante. Und melkt die Marketing-Kuh dann bis zur Vertrocknung. Der Großteil der chinesischen Zulieferer-Industrie befindet sich in Konzentrationslagern im Hinterland. Da machen alle fleißig mit weil es billig ist und es ja keine "Beweise" dafür gibt.


    Falls sich bmw tatsächlich dazu entscheiden sollte in Oxford weiter zu produzieren, dann stehen dahinter ganz sicher rein finanzielle Motive. Ein paar Ideen:

    - Internationaler Transport ist in den letzten Monaten so teuer geworden, dass sich eine Fertigung in Fernost in Verbindung mit deutlich gestiegenen Lohnkosten und einem neuen Bewusstsein für Umweltschutz einfach nicht mehr lohnt. China ist nicht mehr so billig, wie es mal war

    - in jeglicher Berichterstattung wurde ausgiebig darauf hingewiesen, dass der E Mini nicht nur in China gebaut, sondern auch dort entwickelt wird. Das Feedback u.a. hier im Forum darauf war eindeutig. Könnte also Angst vor deutlich sinkenden Verkaufszahlen sein

    - das ist denke ich der Hauptgrund: China hat sich in den letzten 2 Jahren dank 0 Covid Politik als extrem unzuverlässiger Standort gezeigt. Von heute auf Morgen werden dort aus reiner staatlicher Willkür ganze Bundesländer abgeriegelt. 1 kranker und die ganze Fabrik wird ohne Umschweife nach Hause geschickt. Das hat zu massiven Ausfällen in der Produktion geführt, die dir dort auch niemand ersetzt.

    Leistungsgewicht fänd ich keine sinnvolle Metrik. Die würde dann nämlich schwerste SUV fördern, da diese die meiste Leistung haben dürfen. Dass einem das fahrtechnisch nichts bringt, interessiert den Durchschnittskunden dabei nicht. Der Stammtisch-PS Wert ist wichtig. Eine allgemeine Obergrenze der Leistung wäre sinnvoller. Aber nicht durchsetzbar. Das würde nämlich deutsche Hersteller überdurchschnittlich betreffen.

    Seh ich aber auch bei Elektroautos als nicht allzu kritisch an. Der Verbrauch steigt beim E Auto nicht im gleichen Maß wie beim Verbrenner, wenn man mehr Spitzenleistung einbaut. Solange man diese Spitzenleistung nicht dauerhaft abruft.