Beiträge von bwm

    nur einen Fall, von dem ich weiß. Wie viele "bestätigte" Fälle es in Deutschland gab, weiß nur Mini selbst.

    Aber ja, der mögliche finanzielle Schaden ist groß, die Eintrittswahrscheinlichkeit halte ich aber für sehr niedrig. Und das Risiko wird durch die 8 Jahre Garantie doch recht stark abgemildert. Das größere Risiko ist denke ich, dass die Bremsscheiben Rost ansetzen, wenn du sie nicht regelmäßig frei bremst.


    Es ist definitiv eine sehr gesunde Einstellung, da mit einem "lohnt sich finanziell nicht" heran zu gehen. Kann sich aber schon lohnen. Verschleißteile usw verbrauchst du ja genauso viel oder wenig, wie du am Verbrenner verbrauchen würdest. Zusätzliche Steuern und Versicherung rechnest du gegen die THG-Prämie und den geringeren Kilometer-Preis gegen und du hast immernoch gute 1.000€ Ersparnis pro Jahr. Das rechnest du dann gegen den Wertverlust über die Jahre (der nicht mehr allzu groß ausfallen wird, das meiste ist ja schon runter) und den geringeren Wertverlust am Verbrenner (durch die gesparten Kilometer).


    Dürfte schon sowas wie ein Nullsummenspiel werden.


    In unserem Fall hat der Mini von allen Verbrennern erheblich Kilometer abgenommen. Wir fahren ihn fast 20.000km pro Jahr. Meine Erfahrung mit dem Service in der Niederlassung ist sehr schlecht, aber das Auto ist klasse.

    es gibt mehr als genügend kostenlose Ladekarten, mit denen man dann, wenn man mal muss an öffentlichen Ladesäulen laden kann. Dafür 5€ pro Monat ausgeben, um alle 3 Monate mal zu laden, ist nicht sinnvoll.

    Zu den ursprünglichen Fragen: Der Rückruf beinhaltet bei allen erstmal nur eine Überprüfung der Batterie und ein Software-Update, damit das Auto eine defekte Batterie auch tatsächlich erkennen kann. Ansonsten hat man halt die 8 Jahre Batteriegarantie.

    Hier im Forum ist mir nur 1 Fall bekannt, wo jemand nach einer Regenfahrt einen Ausfall des Hochvolt-Systems hatte.

    Wobei BMW / Mini das mit der Undichtigkeit als Ursache wohl nicht bestätigt hat, der Betroffene User war aber überzeugt davon, dass das die Ursache war. Ich persönlich bin nicht wirklich überzeugt, weil 2 Tage zwischen der Regenfahrt und dem Ausfall waren. Es wurde aber alles ohne Murren auf Garantie getauscht und das ist wie gesagt der Einzige Fall, von dem ich hier gelesen habe.


    Ich glaube nicht, dass die Rückrufthematik etwas mit den niedrigen Restwerten der F56 Elektro-Minis zu tun hat. Alle gebrauchten E-Autos sind ziemlich günstig, weil zu viele potentielle Käufer noch immer Paranoia vor der Batterie haben. Da hat die Bild ganze Arbeit geleistet. Die meisten hier im Forum sind glücklich mit ihrem E-Mini. ich gehöre dazu.

    Bei der Reichweite würde ich einen bedingten Einspruch erheben wollen. Es kommt sehr auf das eigene Nutzungsprofil an, aber wir kommen mit unserem Mini im Sommer im Alltagsbetrieb 200-220km weit, im Winter würde ich sagen 150-180km. Gefahren wird im Eco oder Medium Modus und nicht bewusst sparsam. Unser Nutzungsprofil (überwiegend Landstraße, extrem wenig Autobahn und wenn, dann selten über 100 km/h) kommt dem natürlich sehr entgegen.


    Und wegen lohnt sich nur, wenn man zu Hause laden kann: da würde ich auch widersprechen. Es lohnt sich am Meisten, wenn man zu Hause laden kann. Ganz besonders, wenn man eine eigene PV-Anlage hat. Auch öffentliches laden ist aber tendenziell günstiger als Sprit. Hier ist gerade eine aktuelle Erfahrung

    und auch rein rechnerisch kommt man da drauf. Wir fahren im Winter mit ca. 15 kWh/100km, im Sommer eher mit 13. Aber wir nehmen mal den Durchschnitt von Spritmonitor mit 17,4 kWh/100km (der vermutlich bei vielen Ladeverluste mit beinhaltet)

    Und wir nehmen mal den Durchschnitt eines Mini Cooper S mit 7,76L/100km

    Dann kommst du beim Benziner Cooper S bei aktuellen 2,085€/l im Bundesschnitt bei 16,18€/100km raus

    Der Elektro SE dagegen begnügt sich mit ca. 1,50€/100km bei eigenem PV Strom (angenommene 8-9ct Einspeisevergütung) oder mit ca. 6,51€/100km bei normalem Haushaltsstrom (angenommene 37,4 ct/kWh als Durchschnittswert 2025) oder mit ca. 10,44€/100km bei schon recht teuren 60ct/kWh öffentlichem Ladepreis

    Zur Wirtschaftlichkeit: kommt natürlich drauf an, was deine anderen Autos so verbrauchen, aber bei 50km pro Arbeitstag mal im Schnitt 220 Arbeitstage pro Jahr kommt du immerhin bei 11.000km pro Jahr nur zur Arbeit raus. Die würden dich mit dem E-Mini also vermutlich ca. 479€ pro Jahr an Strom kosten. Verbrenner landest du eher bei 1780€ (angenommene 7,76l/100km und 2,085€/l siehe oben)

    Sonstige Ersparnisse (Service und Versicherung sind Elektro üblicherweise günstiger) mal außen vor gelassen

    Also beim Mini definitiv. Ich weiß zwar nicht, was der Service kostet (dank inclusive Paket), aber im Prinzip ist beim SE in Sachen Inspektion das gleiche fällig, wie beim Verbrenner. Kostet also gleich viel. Bremsflüssigkeit und Innenraum Filter genauso. Aber der Ölwechsel fällt halt weg, dadurch muss man nur exakt alle 2 Jahre hin


    Feger_Michi verstehe ich deinen Screenshot da richtig: du hast ausgerechnet, was der Trip mit dem Enyaq gekostet hat (230€) und dann anhand der km und dem selbst ermittelten Durchschnittsverbrauch errechnet, was der gleiche Trip mit dem Clubman S (390€) Bzw Touran Diesel (325€) bei den aktuellen Spritpreisen gekostet hätte, korrekt?

    20 Jahre alt und 260.000km sind halt bei Kfz immer so ein Thema. Der dort angebotene macht einen gepflegten Eindruck, aber bei dem Alter und der Laufleistung musst du jederzeit mit Ausfällen und Reparaturen rechnen.

    die Story geht weiter. Ich war am Mittwoch, 18.04. dort und das Lenkrad konnte nicht getauscht werden, da das Neuteil beschädigt war (hatte ich im ersten Beitrag schon geschrieben). Der Service-MA von dem Tag wollte sich melden, wenn das neue Lenkrad da und geprüft ist. Gestern (26.04.) habe ich dann eine etwas angeböste Mail geschrieben. Ich kannte seine Mail-Adresse nicht, aber da bei allen anderen das gleiche Schema war (vorname.nachname@bmw.de), habe ich es damit einfach mal probiert.

    Frau M (die in der bisherigen Kommunikation die hilfreichste war) hat mich dann heute angerufen. Herr C und Herr K sind heute nicht da, aber sie wollen sich nächste Woche bei mir melden. Sie konnte aber aus den Systemeinträgen auch nicht erkennen, warum das Lenkrad beim Termin letzte Woche nicht getauscht wurde bzw., dass da überhaupt noch etwas offen ist. Das habe ich ihr dann verbal erklärt. Ich musste im Anschluss an das Telefonat verzweifelt auflachen. Es ist also keine böse Absicht mir gegenüber, die haben einfach nur eine extrem lückenhafte Kommunikation, auch intern. Da ich aus der vergangenen Kommunikation davon ausgehen muss, dass sie sich wieder nicht melden, werde ich mich Ende nächster oder Anfang übernächster Woche nochmal beschweren und dann die Geschäftsführung Berlin mit reinnehmen. Es bleibt spannend.

    das stimmt so nicht ganz. Beim Verbrenner muss der Motor laufen, um neuen 12V Strom nachzuproduzieren. Dafür ist menschliche Interaktion nötig. Das Auto kann ja nicht einfach z.B. in einer Garage auf einmal an gehen und Abgase produzieren.

    Beim E-Auto müsste nur der Spannungswandler an gehen. Das ginge auch ohne menschliche Interaktion. Da ist es also schlussendlich nur schludrige Software vom OEM, wenn die 12V-Batterie leer geht.

    was meinst du mit "trainieren"?

    aber an sich ist die 12V Batterie im Mini eine ganz normale Blei-Säure (glaube, eine sog. EFB) Batterie. Also sofern das Ladegerät für EFB geeignet ist (sind glaube ich alle aktuellen), dann sollte das passen

    Mir ist keiner bekannt, aber am einfachsten wäre denke ich, den Standard Mini FFC mit dem entsprechenden Adapter auszustatten und dann einfach noch ein entsprechend langes Verlängerungskabel davor zu hängen.

    Du könntest das eventuell selbst machen und anschließend durch einen Elektriker abnehmen lassen. Das hat ein Kumpel mit seinem ganzen Haus gemacht. Auch dafür muss man allerdings einen willigen Elektriker finden

    Ich poche darauf einen persönlichen Berater zu bekommen. Schon bei Kauf des Fahrzeugs. Und der Verkäufer ist dann für mich für die Lebenszeit des Fahrzeugs zuständig (solange er da ist). Das mache ich bei Kaufabschluss klar. Sonst woanders hin.

    Da darf dann gerne der Werkstatt-Berater "dazukommen", aber ich halte den ursprünglichen Verkaufsberater verantwortlich.


    Wenn ich in "meine" Niederlassung reinkomme, grüßen die mich sofort beim Namen. Wissen ungefähr was ich will und arbeiten zügig. Der Serviceleiter hat sich mir persönlich vorgestellt. Ich bin aber auch immer "scheißfreundlich", gut gelaunt und bei guter Arbeit bringe ich ne Haribo Rolle (5 EUR...) mit oder so.

    bei Kauf wusste ich ja nun noch nicht, dass das so wird. Ich bin 37 Jahre jung und das war mein erster Neu-PKW. Motorrad habe ich schon mehrere neu gekauft, aber bei dem Honda Händler läuft das genau so, wie ich mir das vorstelle. Da versiecht auch mal ne Mail in der Inbox, aber insgesamt hat man konkrete Ansprechpartner zu konkreten Themen und erreicht die auch. Beim Neukauf habe ich damit schlicht nicht gerechnet. Davon abgesehen ist meine Verkäuferin von damals nicht mehr in der NL Berlin, sondern hat zu BMW Frankfurt gewechselt.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Erwartungshaltung in der NL Berlin absolut unrealistisch wäre. Die haben da hunderte Kunden am Tag, Zehn- oder Hunderttausende Kunden insgesamt in der Datenbank. Da können sie kaum jeden mit Namen begrüßen. Selbst die Damen und Herren am Begrüßungstresen sind immer andere. Wüsste nicht, wie die mich überhaupt kennen bzw. wiedererkennen sollten. Bin ja nur alle 2 Jahre da.


    • Nach dem zweiten Wechsel auf die Person bestehen, die mich ab dem zweiten Mal informiert hat.
    • Alle 14 Tage nachhaken. Per E-Mail und sofort nach telefonieren. Es muss denen nervig und peinlich sein!
    • Klarstellen, dass man die Leistung erwartet, die versprochen und bezahlt wurde (Premium-Preis? Premium-Leistung!)
    • Klarstellen, dass es sich nicht um eine "Kulanz" handelt, sondern um einen von der NL verursachten Schaden. Die NL ist im Unrecht. Nicht Du musst denen nachrennen. Die müssen ihren Fehler wiedergutmachen.
    • Liefertermin erfragen und Frist setzen.
    • Spätestens nach dem zweiten Faux Pas den Service-Leiter verlangen. Danach jeweils eine Stufe höher. Bestenfalls hinfahren. Telefon und E-Mail sind eine Alternative, aber weniger fruchtbar.
    • Und nach drei Monaten (Weihnachten war dazwischen, sonst früher!) hätte ich aus allen Rohren gefeuert:
    • Geschäftsführung anschreiben, BMW in München darüber informieren, offizielle Frist setzen mit Drohung eines Anwalts

    Alles in freundlichem, verständnisvollem Ton und mit Rücksicht auf alle Belange, aber auch mit Hinsicht auf persönliche Zeit, Anfahrtswege und persönliche emotionale Situation. Das ist unhaltbar meiner Meinung, kann dir das gut nachvollziehen.

    Da muss ein Goodie rausspringen. In jedem Fall. So viel Ärger, weil die Schäden verursacht haben!

    Der erste, mit dem ich dort zu tun hatte, war der Werkstattleiter bei Mini. Der war der, der mir auf insgesamt 4 Mails nicht mehr geantwortet hat. Die Rückrufbitten beim Service allgemein wurden, wie auch die Text-Anfrage beim Servicetermin ausmachen auch geflissentlich ignoriert. Daher habe ich kaum namentliche Ansprechpartner.

    Ich habe keinen Dauerdruck gemacht, weil ich das Thema selbst aus den Augen verloren habe. Der Mini ist der Daily meiner Frau und sie merkt das da am Lenkrad gar nicht mehr. Ich werde nicht dran erinnert, wenn ich nicht selbst drin sitze. Mein mehr Nachdruck war das tägliche Nachfragen ab 1 Woche vor dem Termin. Dann kam ja auch Bewegung in die Sache, nur war das Lenkrad dann halt beim Termin beschädigt.

    Ansonsten laut werden und auf den Tisch klopfen entspricht nicht meinem Naturell. Völlig egal, wer mir da gegenüber sitzt, kann nämlich auch nichts für die Situation und kann mir vermutlich auch nicht persönlich weiterhelfen. In so einem Großkonzern mit so verzweigten Entscheidungswegen und Zuständigkeiten ist halt nie nur einer zuständig. Auch Mini könnte sich ja doof stellen und behaupten, ich hätte das Lenkrad selbst beschädigt. Dann müsste ich mit Anwalt vor Gericht ein neues Lenkrad einklagen. Bis das dann in 3 Jahren durch ist, hab ich das Auto vermutlich gar nicht mehr. Ja, wahrscheinlich würde mehr Nachdruck schneller ein Ergebnis bringen. Aber ändern würde ich da auch nix. Und die Konsequenz für mich ist halt einfach, dass sie mich nach Ablauf des Paketes dort nicht mehr wiedersehen.