Beiträge von bwm

    Naja...

    Also zunächst mal ist die erste Hauptuntersuchung bei privat zugelassenen PKW erst nach 3 Jahren fällig, nicht nach 2.

    Dann würde ich bei "reihenweise" nicht zustimmen. Die Auswertung beim ADAC ist mangels Rohdaten begrenzt, aber das einzige e-Auto, das auffällig häufig durch die erste HU fällt, ist das Tesla Model 3 mit 14,2%

    https://www.adac.de/news/tuev-report-2025/

    Und da nicht nur wegen Bremsen, sondern auch wegen Beleuchtung und Achsaufhängung. Tesla baut halt gute Spielzeuge, keine guten Autos. Aber selbst die 14% (die übrigens das schlechteste Ergebnis aller Autos sind) würde ich noch nicht als "reihenweise" bezeichnen. 5 von 6 Model 3 bestehen den ersten TÜV immerhin auch und das bei Tesla, wo es afaik keine vorgeschriebenen Service Intervalle für gar nichts gibt.


    Der Schnitt über alle Autos (e und Verbrenner) hinweg liegt bei 6,4%

    Der Mini SE hat bei der ersten HU eine Quote von 4,4% und liegt damit deutlich besser als der Durchschnitt. Deshalb bleibe ich dabei, dass ich mir bei einem 2 Jahre alten noch keine übermäßig großen Sorgen machen würde. Ansonsten wie man die inspiziert habe ich oben schon geschrieben. Scheiben visuell mit Lampe und ggf Spiegel prüfen und wenn du sicher gehen willst auf die Bühne und Rad runter nehmen.

    Bremsscheiben sind Verschleißteile und damit von den meisten Anschlussgarantien ausgenommen. Vernünftig prüfen (dicke messen, komplett inspizieren, Rand erfühlen) kann man sie meist nur vernünftig, wenn man die Felgen runter nimmt. Wenn relativ große Felgen montiert sind, kommt man manchmal mit einem Spiegel dazwischen, das aber auch eher schlecht als Recht.

    Kritisch sind die Scheiben bei Elektroautos aber vor allem wegen Unternutzung. Dann fangen die Scheiben hinten an, zu rosten und sind in Umfangsrichtung ungleichmäßig abgenutzt bzw die Bremsleistung ist reduziert und der TÜV Prüfer hat dann auch Einwände. Das sieht man bei eigentlich jeder Felge von außen.

    Dagegen kann man im Betrieb nur eines tun: die Bremse regelmäßig benutzen. Immer mal wieder ein paar Vollbremsungen aus höheren Geschwindigkeiten machen. Im vorausschauenden Alltagsbetrieb benutzt man die hintere Bremse selbst bei Verbrennen nicht genug. Da muss man deshalb beim E Auto besonders drauf achten.


    Bei einem 2 Jahre alten Auto würde ich mir aber noch keine allzu großen Sorgen machen.

    Hauptsächlich entscheidend ist, ob du als Halter im Fahrzeugschein stehst, oder die Firma. Wenn du, kannst du sie beantragen. Wenn nicht, dann nicht.


    Und wenn du die THG Quote auf den Dienstwagen bekommst, musst du sie als Einkommen versteuern


    THG-Prämie: Wer kassiert die Quote im Dienstwagen? - AUTO BILD
    Auch Elektroautos, die als Firmenwagen laufen, profitieren von der THG-Quote. Aber wer profitiert davon, das Unternehmen oder der Nutzer?
    www.autobild.de

    Das kommt auf die Cam an. Im Prinzip braucht so eine Cam nur 1 plus und 1 Minus. Wenn sie plus, Zündungsplus und Minus hat, dann hat die Cam vermutlich auch einen Parkmodus.

    Wie die aber intern verschaltet ist, kann man von außen nicht sagen. Es kann sein, dass es reicht, wenn du Zündungsplus anschließt. Es kann aber auch sein, dass Dauerplus immer nötig ist.


    Wenn sie allerdings 3 Anschlüsse hat, hat sie vermutlich auch eine Form von Spannungsüberwachung. Also da kann man dann oftmals einen Schwellwert einstellen, bei dem die Cam aus geht, das Auto sich aber immernoch starten lässt. Das hat dann eigentlich nur einen Einfluss auf Start Stopp (geht dann vermutlich häufig nicht mehr).

    das schild bedeutet, dass du mit einer Beladung bis maximal 2 Personen den Druck auf 2,4 bar machen kannst und bei mehr als das (also zum Beispiel 4 Personen und Gepäck) auf 2,6 gehen solltest.

    ich hatte das Thema Kühlmittelleckage bisher nur bei Motorrädern (Mein Mini hat auch gar kein Kühlmittel), aber ein generelles Ding: Kühlmittelleckage kann grundsätzlich in 3,5 Richtungen gehen:

    1. nach außen. Da hast du es schon richtig gemacht mit dem UV Lecksuchmittel. Auch an sonstige Bauteile denken, in denen Kühlmittel ist. Also Kühler, Wärmetauscher für die Innenraumheizung, Motorblock, alle möglichen Leitungen und alles, was sonst noch wassergekühlt ist.

    2. in den Brennraum. Da wäre im Normalfall die Zylinderkopfdichtung betroffen. Symptom wäre weißer Dampf aus dem Auspuff, auch bei den aktuell hohen Außentemperaturen.

    3. ins Öl. Entweder die Zylinderkopfdichtung oder (je nach Bauweise) die Wasserpumpe sind hier Kandidaten.

    4. ist bei jedem Auto unterschiedlich: je nachdem, ob noch irgendwelche anderen Bauteile Wassergekühlt sind, könnte die Leckage auch dort auftreten. Wenn z.B. der Turbo Wassergekühlt ist, könnte sie dort ins Öl oder in den Auspuff gelangen. AGR-Ventil ist manchmal wassergekühlt, da könnte es dann in die Ansaugung oder in den Auspuff münden.


    Wenn du auch Stunden nach dem Abstellen noch einen Überdruck im System hast, ist das aber erstmal ein gutes Zeichen.


    Wenn ein paar winzige Bläschen im Betrieb aufsteigen, finde ich das erstmal nicht besorgniserregend. Die Kühlsysteme sind heutzutage so komplex, dass sich da an diversen Stellen auch mal eine Luftblase sammeln kann, die dann durch thermische Dehnungsprozesse nach und nach erst raus kommt. Deshalb soll auch bei vielen modernen Fahrzeugen ein Kühlmittelwechsel mit Druck geschehen. Also nicht einfach nur ablassen und neu befüllen, sondern an bestimmten Stellen auftrennen, eine Pumpe anschließen und dann erst mit Wasser spülen und nochmal mit Kühlmittel nachspülen.

    Ich würde den Stand erstmal weiter beobachten.


    Wie viel km hat denn der Motor runter?

    Hier noch ein Vergleich von jemandem mit Ahnung

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Das mit der Performance bei niedrigen Temperaturen ist aber bei allen diesen Reifen so ein Thema. So richtige "UUHP" Reifen müssen selbst bei 15 Grad erstmal warm gefahren werden, bevor sie vernünftigen Grip entwickeln. Das ist dir hoffentlich klar. Für sowas wie zügigen Alltagseinsatz kann ein guter Alltagsreifen (z.B. Conti Premium Contact) die bessere Wahl sein. Auch in Sachen Gripverhalten sind die für Fahrer ohne ausgiebige Streckenerfahrung teilweise besser. Ist jetzt beim Fronttrieb JCW nicht so sehr ein Thema, wie beim MX-5, aber UUHP Reifen haben teilweise die Angewohnheit, wenn man sie "überfordert" plötzlich ohne viel Ankündigung aufzugeben und zu rutschen, während so ein guter Alltagsreifen zwar absolut betrachtet nicht die gleiche Kurvengeschwindigkeit schafft, dafür aber einen sehr viel breiteren Limitbereich hat. Also der fängt dann erst an zu wimmern, wird lauter, dann fängt er leicht an zu rutschen und dann ist er erst weg.


    Der beste Reifen für einen Profi Reifentester ist nicht zwangsläufig der beste Reifen für einen zügigen Alltagsfahrer!

    Wobei die Michelins diesen Spagat wohl auch ziemlich gut schaffen. Wenn's dann noch sportlicher wird, wird das Thema relevant