Beiträge von Skipper

    @Chefschrauber, danke für Deine weiteren Argumente bzw. Denkanstöße :0008: (hier weiterhin in grün), die zu neuen Fragen führen:


    Warum gibt es aber dann keine Empfehlung des Herstellers (wie früher),
    nach der Einfahrzeit einen Ölwechsel zu machen? Möchte man einen
    vorzeitigen Motorverschleiss, damit die Kunden neue Autos kaufen? Kann
    ich mir nicht so recht vorstellen.
    Da stellt sich die Frage, was ist vorzeitig? Wann wird sich der Verschleiß
    einstellen/bemerkbar machen? Ich denke recht spät, nämlich dann, wenn
    niemand mehr an die mögliche Ursache des einfahrens denkt.
    "vorzeitig" verstehe ich realtiv, früher als bei technisch optimaler Wartung. Es ist eine gute Frage, wann sich vorzeitiger Verschleiss bemerkbar machen würde. Wenn eine konkrete Antwort möglich wäre, würde das ggf. die Empfehlung eines frühzeitigen Ölwechsels überflüssig machen, in jedem Falle wirft sie ein neues Licht auf diese Betrachtung. Ich wage mal die These (lasse mir gerne widersprechen) dass sich Auswirkungen erst deutlich jenseits der 100.000 km zeigen.
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    Bei MINI kostet so ein Ölwechsel über 200,- €, aber wo sonst kann ich
    ihn machen lassen, wenn ich die Gewährleistung nicht gefährden will?
    In jeder freien Werkstatt, welche nach Herstellervorgaben einen Ölwechsel durchführt und dies auch so auf der Rechnung vermerkt.
    Ist die Angabe "nach Herstellervorgaben" wirklich ausreichend? In diesem Falle handelt es sich um einen zusätzlichen Ölwechsel, der in den Herstellervorgaben nicht vorgesehen ist. Oder beinhaltet dieser Passus, dass es sich bei einem Ölwechsel um die richtige Ölsorte in der richtigen Menge mit der richtigen Spezifikation handelt? Ich könnte mir vorstellen, dass BMW in einem Kulanzfalle argumentiert, dass nicht nachweisbar ist, welches Öl eingefüllt wurde.
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    Fazit des Artikels ist eine Aussage von Mercedes als Negativbeispiel:
    "Je mehr Sie am Anfang den Motor schonen, desto zufriedener werden Sie
    später mit der Motorleistung sein." Die Aussage dazu ist: "Vergessen Sie
    es – und starten Sie einfach durch."
    Tja, das ist die Schwierigkeit. Habe ich meinen Motor beim Einfahren
    geschont? Mit dem Mini kann man mit 3000U/min im 6. Gang irgendwo um 120
    oder 130km/h fahren, da habe ich lange den vollen Ladedruck und lange
    volles Drehmoment und ungefähr 70-80% der Spitzenleistung anliegen. Ist
    das in derer Augen schonen oder ist das bereits durchstarten?
    Diese max. 3000U/min werden aber nur die ersten 300-500km gefahren,
    danach gehts bei mir bereits auf 3500U/min für weitere 500km.

    MINI empfiehlt, während der ersten 2000 km beim Benzinmotor 4500/min und 160 km/h nicht zu überschreiten.
    In dem zitierten "Heise"- Bericht steht, dass schonendes Einfahren keine positiven Auswirkungen hat und man von Anfang an "einfach durchstarten" solle. Bezogen auf die MINI - Empfehlung interpretiere ich den Artikel dahingehend, dass man diese angegebenen Werte durchaus problemlos überschreiten kann.

    Ganz offiziell schreibt das Finanzministerium dazu:



    Wie wirkt sich der neue WLTP-Ab­gas­test auf die Kfz-Steu­er aus?

    https://www.bundesfinanzminist…5-10-zoll-kfz-steuer.html

    Interessant ist dabei folgende Ausnahme für Zulassungen ab 1.9.18, deren Bedeutung mir allerdings nicht ganz klar ist:


    "weiterhin Werte nach NEFZ für auslaufende Serien und Lagerfahrzeuge jeweils mit verkehrsrechtlicher Ausnahme-genehmigung (Übergangsregelungen im Verkehrsrecht)."

    In der aktuellen Preisliste des Hatch F55/F56 steht dazu:
    "Die Angaben der Fahrzeuge sind bereits auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet.

    schade, dass nicht beide Werte angegeben sind. WLTP - Angaben fände ich hinsichtlich der kommenden Besteuerung sehr interessant

    Es wird ein sog. OPF, ein Ottopartikelfilter integriert.

    gibt es ein Foto / eine Zeichnung, wo der OPF integriert ist?

    Hier ein Bericht im Focus zur neuen KFZ - Steuer

    wirklich eine verkehrte Welt :thumbdown: . Mit der neuesten verbauten Umwelt - Technologie wird man deutlich mehr Steuern zahlen als mit veralteter, die 10x so viel Partikel in die Luft bläst. Wo ist da der Anreiz, etwas für unsere Umwelt zu tun ?(

    Hier gehts um Technik und Verschleiß und um die Frage wie "gut" sind Metallpartikel im Öl etc.

    da hast Du ja ein paar eindrucksvolle Posts geschreieben, die nachdenklich machen. Warum gibt es aber dann keine Empfehlung des Herstellers (wie früher), nach der Einfahrzeit einen Ölwechsel zu machen? Möchte man einen vorzeitigen Motorverschleiss, damit die Kunden neue Autos kaufen? Kann ich mir nicht so recht vorstellen.

    Schade das so wenige den ersten Ölwechsel selbst machen bzw. in einer Werkstatt machen lassen wo man noch mit unter dem Auto herlaufen kann und beim Ölwechsel zusehen kann.

    Bei MINI kostet so ein Ölwechsel über 200,- €, aber wo sonst kann ich ihn machen lassen, wenn ich die Gewährleistung nicht gefährden will?

    Jetzt werde ich fies, die vollendete Verwirrung kommt nun...
    Es gibt es folgende wissenschaftliche Aussage zum Thema einfahren: https://m.heise.de/tr/artikel/Wie-ge...=1530009183003
    Aber, dort wird von "schonend" gesprochen.

    da bin ich nicht ganz bei Dir. Fazit des Artikels ist eine Aussage von Mercedes als Negativbeispiel: "Je mehr Sie am Anfang den Motor schonen, desto zufriedener werden Sie später mit der Motorleistung sein." Die Aussage dazu ist: "Vergessen Sie es – und starten Sie einfach durch."

    Als ich in das Ölfiltergehäuse gesehen habe, dachte ich nur... gut das ich sowas mache.
    Jede Menge Metallpartikel, so viele das man diese hätte auch einer Haushaltswaage mit 1 Gramm Einteilung hätte wiegen können.

    muss ich jetzt schon wieder umdenken? In über 40 Jahren meiner Fahrpraxis habe ich es immer so gemacht, wie Du es jetzt nahelegst: wegen des Metallabriebs nach der Einfahrzeit das Öl gewechselt. Seit einigen Jahren nicht mehr, weil mir beim vorigen und jetzigen MINI vom Werkstattmeister glaubhaft versichert wurde, dass das bei modernen Motoren wegen besserer Fertigungsgenauigkeit nicht mehr erfordrlich ist. Ich dachte, das klingt vernünftig, zumal damit ja auf eine zusätzliche Einnahme beim :) verzichtet wurde.
    Das Forum hilft dabei (ausnahmsweise) mal nicht viel weiter, weil dieses Thema in mehreren Threads absolut kontrovers diskutiert wird :/

    Der Vredestein Quatrac 5 ist ein Ganzjahresreifen.
    Mit dem kannst du keine Fahrleistung erwarten

    Ich trau mich nicht mehr als 170 km/h auf der Autobahn zu fahren, weil dieses schwammige Verhalten unberechenbar ist..

    sicher reicht ein GJR nicht an die Fahrleistungen eines Sommerreifens heran. Aber so ein Fahrverhalten, wie es beschrieben wird, darf bei einem Markenreifen, der bis 300 km/h zugelassen ist, nicht sein. Das muss eine andere Ursache haben. Allerdings ... lies mal die Kundenbewertung vom 18.09. (Sterne anklicken) :
    https://www.reifendirekt.de/cg…p=R-281251#station_search
    Welche Reifen hattest Du vorher und wie war es damit? Bin neugierig, was der Reifenprofi sagt.