Kleines Malheur mit Unterstellbock beim Räderwechsel - potenzieller Schaden?

  • Kaum habe ich meinen F60 abgeholt, habe ich auch gleich ein paar Tage später auf Winterräder gewechselt. Wie immer mit meinem Scherenwagenheber (ja ich weiß, ich brauche dringend was besseres). Da diesmal das zur Verfügung stehende Terrain minimal abschüssig war (vielleicht 5cm Höhenunterschied auf 5 Meter Stellfläche vor der Garage) und ich deswegen Sorge hatte, dass der Scherenwagenheber die Grätsche macht, wenn das Auto gerade oben ist, habe ich - was ich sonst nie mache - einen Unterstellbock verwendet, um in diesem Fall vielleicht noch schlimmeres verhindern zu können.


    Genau die Tatsache, dass ich den sonst nie verwendet habe, wurde mir hier ein wenig zum Verhängnis. Wenn man seit über 10 Jahren immer gleich vorgeht, denkt man halt nicht an sowas. Also habe ich gleich nach dem ersten gewechselten Rad den Scherenwagenheber abgelassen und mich gewundert, was denn da so knirscht. Offensichtlich war ich in dem Moment wohl etwas neben der Spur, denn erst nach 5-10mm weiteren Ablassens ist mir klar geworden, was denn da knirscht. Es war der Unterstellbock, der sich bereits sichtbar wenige Zentimeter neben der Wagenheberaufnahme in die Karosserie dellte. Ich habe natürlich sofort den Wagenheber wieder hochgebockt und den Unterstellbock entfernt. Da die Stelle, an der er stand, mit Plastik verkleidet ist und sich dieses wieder in seine ursprüngliche Form zurückgebogen hat, ist erst mal kein Schaden zu sehen. Es hat aber definitiv geknirscht. Jetzt frage ich mich, ob da wohl ein größerer Schaden entstanden sein kann? Habe ja keine Lust, dass unter dem Plastik nur wegen dieses Malheurs in ein paar Jahren der Rost zuschlägt oder so.


    Ich werde alt, vielleicht sollte ich in Zukunft doch besser wechseln lassen.

  • Hast du ein knistern von Plastik oder Metall gehört?

    Wann Plastik, vielleicht sind ein paar Klips gebrochen?

    Ich weiss nicht ob da Leitungen hinten die Verkleidung sind.........

    Ich vemute nicht dass was schlimmes passiert ist, aber sicher is sicher.


    Ein gute Wagenheber ist angeraten und besser ist auch noch Achsstütze aber die nütze ich auch meistens nicht bei Räderwechsel. Wohl wann ich länger schraube am Auto.

    Powerflex hat auch ein schöner Adapter die ich auch mal kaufen woll.


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    https://minispeed.eu/product/p…ni-jacking-point-adapter/

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  • Shit happens, nicht ärgern, ich würde zu Mini fahren, damit die sich das mal kurz anschauen.

    Ist wahrscheinlich die sinnvollste Variante. Alles andere ist ja doch nur orakeln. Natürlich hofft man immer auf eine Antwort nach dem Motto "Ich weiß genau, dass da nichts passieren kann", aber das ist wohl unrealistisch. :( Denke mal, dass ich es beim nächsten Ölwechsel im August ansprechen werde. So schnell wird mir da schon nichts weggammeln, selbst wenn da Blech angeknackst sein sollte.


    Pastis Sorry, falls es das falsche Forum war. Ich dachte, dass es nicht unbedingt ein reines F60-Thema war und in die allgemeinen Themen mehr Leute reingucken. Das F60-Forum scheint mir ja leider nicht so gut besucht zu sein.

  • Ja, da muss mann schon genau hinschauen wo man einen Unterstellbock hinstellt,denn nur die 4 Hebebühnenauflagen sind so verstärkt dass da nix passiert.

    Wenn nicht mal das Plastik gebrochen ist,könnte sein dass vielleicht ausser einer kleinen Delle nichts ist.

  • Ja, da muss mann schon genau hinschauen wo man einen Unterstellbock hinstellt,denn nur die 4 Hebebühnenauflagen sind so verstärkt dass da nix passiert.

    Wenn nicht mal das Plastik gebrochen ist,könnte sein dass vielleicht ausser einer kleinen Delle nichts ist.

    Die Delle wird es bestimmt geben (nicht sichtbar durch die Plastikverkleidung), aber aus dem von dir genannten Grund hoffe ich auch darauf, dass es nichts schlimmeres ist. Meine eigentlich einzige Sorge ist, dass der Rostschutz an dieser Stelle gelitten haben könnte.

  • Die Delle wird es bestimmt geben (nicht sichtbar durch die Plastikverkleidung), aber aus dem von dir genannten Grund hoffe ich auch darauf, dass es nichts schlimmeres ist. Meine eigentlich einzige Sorge ist, dass der Rostschutz an dieser Stelle gelitten haben könnte.


    Genau deshalb ist die allein sinnvolle, richtige und für Dich beruhigende Maßnahme:


    1) Plastikverkleidung demontieren

    2) Kontrolle von Blech und Lack auf Schäden

    3) Schäden (falls vorhanden) beseitigen, wenn notwendig

    4) Plastikverkleidung montieren

    5) wieder ruhig schlafen!


    ... und ergänzend:

    Bei einem "ordentlichen" und festen Untergrund reicht es aus, wenn man das Auto pro Seite nur einmal (vorne) anhebt, denn bei entsprechender Höhe kann man so gleich beide Räder wechseln. Das sollte auch beim Countryman funktionieren.

    Einmal editiert, zuletzt von chevini () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Hi, das ist ja doof gelaufen, passiert leider so schnell, gerade wenn man gewohntes aus besonderer Vorsorge abändert.


    Bis August würde ich definitiv nicht warten. Wenn Lack oder Unterbodenschaden vorliegt, dann lässt die Korrosion nicht lange auf sich warten.

  • Bis August würde ich definitiv nicht warten. Wenn Lack oder Unterbodenschaden vorliegt, dann lässt die Korrosion nicht lange auf sich warten.

    Dann fahre ich demnächst mal zur Werkstatt. Einmal gucken kann ja nicht so teuer sein (so weit kein zu behebender Schaden festgestellt wird).

  • Mach das bitte zeitig, zum Einem bin ich neugierig in der Hoffnung das alles gut gegangen ist, zum Anderen meine ich, dass an einem Holm (rechts?) unter der Verkleidung wichtige (Benzin?) Leitungen verlaufen

  • Bei einem "ordentlichen" und festen Untergrund reicht es aus, wenn man das Auto pro Seite nur einmal (vorne) anhebt, denn bei entsprechender Höhe kann man so gleich beide Räder wechseln. Das sollte auch beim Countryman funktionieren.

    Beim SE mit seinem Hochvoltakku und E-Motor an der Hinterachse lieber nicht.

  • Beim SE mit seinem Hochvoltakku und E-Motor an der Hinterachse lieber nicht.


    Das sehe ich anders! Dein "lieber" sagt alles. Laien sollten grundsätzlich gar nichts machen, aber jeder qualifizierte Schrauber arbeitet mit offenen Augen, ist entsprechend aufmerksam und vorsichtig und überblickt, was er macht.