Hat schon jemand den "Widerrufs-Joker" gezogen?


  • Ich musste bei meinem Beetle beim 3. DSG Schaden innerhalb von 2,5 Jahren bzw. 22.000. km die. Arbeitskosten zahlen.

    Immerhin hast du überhaupt was bekommen, ist bei VW schon eine Seltenheit.
    Mein Vater hatte 2009 einen VW Phaeton, Listenpreis über 100.000 Euro, Garantieverlängerung auf 5 Jahre. Nach 2 1/2 Jahren und 50.000km geht eine Kupfer (wenn ich das noch recht weiß) Dichtung im/am Motor kaputt, 50 Cent Teil, ABER Dichtungen sind nicht Teil der Garantie und der halbe Motor musste auseinander genommen werden. 900 Euro Reparaturkosten, VW hat genau 0,00 Euro übernommen. Fand ich mehr als schwach, danach sind wir ersteinmal als komplette Familie zu BMW (und er hatte dann mit einem 535d noch mehr Ärger... :S ).

  • Diese Klage ist eine Idee, die meine Theorie der verbreiteten Vollkasko- und Schnorrergesellschaft voll unterstützt. Es war so schön zu lesen, dass viele meine Meinung teilen.

    Ich kann Dir nur beipflichten! Wenn ich das lese denke ich nur an das Thema Cum-Ex-Geschäfte und die Entsolidarisierung dieser Gesellschaft. Wenn jeder an sich selber denkt ist ja an jeden gedacht und wer kein Wasser hat soll Wein trinken!


    Just my 2 Cents!

  • ich habe einmal nur kurz gegoogelt:


    Auszug aus einem Beitrag der Verbraucherzentrale
    […]Beim finanzierten Autokauf kann ein Widerruf Sinn ergeben, wenn das Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen ist oder das Fahrzeug mangelhaft ist. Das Fahrzeug muss dann im Rahmen der Rückabwicklung zurückgegeben werden. Beachten Sie aber, dass die meisten Gerichte, die bislang solche Fälle entschieden haben, davon ausgehen, dass Verbraucher einen Wertersatz für die Fahrzeugnutzung zu zahlen haben. Ob vor diesem Hintergrund der Widerruf überhaupt wirtschaftlich Sinn ergibt, kann nur im Einzelfall entschieden werden.[…]
    Wenn dem Käufer / Darlehensnehmer ein Schaden entstanden ist, sehe ich eine Rückabwicklung / Klage oder was auch immer ein.
    Alles Andere ist typisch für unsere Gesellschaft, ich möchte alles aber am Besten umsonst und auf Kosten anderer!
    … und bin noch neidisch wenn ein anderer mehr hat als ich.


    Ich stimme Allen zu, die so ein Vorgehen einfach nur für Widerlich halten.


    .. und ja, die Autoverkäufer sind auch nicht alle Waisenkinder und manche sind echte Grafsta wie wir in Österreich sagen, aber ich bin ja ein mündiger Käufer und sollte mir schon im vorhinein überlegen, was ich unterschreibe. Wenn ich über den Tisch gezogen werde, dann sollte man sich wehren, aber nicht wenn wirklich niemand zu schaden gekommen ist, sondern nur ein neues Auto will. Ich würde halt vorschlagen, sparen.


    Danke Nein, nicht mein Fall.

  • Bin ganz deiner Meinung!


    Zudem, wer macht da noch "gute Geschäfte" mit solchen Leuten?


    Darunter leidet sicherlich auch das geschäftliche Verhältnis!


    Wenn das ganze System hat, dann schadet das nur denen, die wirklich Probleme mit ihrem Wagen haben.