Ganzjahresreifen auf dem MINI F56

  • Wobei, den einen „SUPERREIFEN“ für alle Bedingungen, ohne jegliche kleine Nachteile oder Einschränken gibt es (noch ;) ) nicht. Welcher ist der best Geeignete für die persönlichen Bedingungen, das ist die Frage. Dabei muss man eben zu Kompromissen bereit sein und wirklich sicher ist man vermutlich erst später, .. nach den eigenen Erfahrungen .. :gruebel:

    Ja. Für mich: leise. :) Nicht nur natürlich, ...

  • Super Review vom CC 2. Der Tester ist begeistert. Kling für mich authentisch.

    Es gibt einige solcher oder ähnlicher Berichte, auch oft als Videos.

    Volvo wollte/hat oder bietet an, die Erstausstattung mit CC2, habe ich in einem der Berichte gelesen. Mir liegt Werbung für den CC1 fern, auch wenn ich diesen GJR derzeit fahre, aber als laut habe weder ich noch meine Frau den Reifen bei unserem Cabrio empfunden. Auch der Goodyear, Conti und die anderen GJR haben ihre Stärken und Schwächen. Wobei der Goodyear Vector für mich der beste Allrounder unter den GJR ist. Der CC1 soll schneller verschleißen, das liegt vermutlich bereits an der niedrigen Anfangsprofiltiefe und sollte klar erwähnt werden :thumbup:LG

    - beim Cabrio ist Fahren wichtiger als schnelles Ankommen -

  • ...
    ... Der CC1 soll schneller verschleißen, das liegt vermutlich bereits an der niedrigen Anfangsprofiltiefe und sollte klar erwähnt werden :thumbup:LG

    Gut zu wissen. Aber ich glaube den CC 1 gibt es gar nicht mehr. Hat der CC 2 denn auch so wenig Anfangsprofil, und ist daher "schneller"/"früher" durch?

  • Der CrossClimate 2 hat weniger Profiltiefe als viele andere GJR. Daraus sollte man aber nicht automatisch folgern, dass der Reifen schneller verschleisst.

    Mir ist nur ein Test bekannt, wo dem CrossClimate 2 ein hoher Verschleiß bescheinigt wurde, bei vielen anderen Tests bescheinigt man dem Reifen einen niedrigen Verschleiß.


    Zum Thema Reifen-Bewertungen auf Amazon, Test-Portalen, etc von Amateuren:

    Bezüglich des Reifen-Geräusches oder auch bzgl. des Verschleißes halte ich solche Bewertungen von Amateuren für durchaus valide und aussagefähig.

    Bei Disziplinen wie Aquaplaning, Bremswege bei unterschiedlichen Bedingungen, Quer- / Längsstabilität, Grip, etc halte ich die Aussagekraft von solchen Bewertungen aber für sehr begrenzt.

    Die allerwenigsten Autofahrer (mich selber eingeschlossen) haben das Können und das Fachwissen, um das Verhalten von Reifen in bestimmten zu testenden Situationen sehr exakt und valide zu beurteilen und zu beschreiben. Ist wirklich der Reifen für ein bestimmtes Verhalten verantwortlich oder liegt es in der jeweiligen Situation doch eher am vielleicht verschlissenen Stoßdämpfer oder einer nicht passenden Einstellung der Fahrwerks-Werte (Spur, Sturz, Nachlauf)? Liegt es an der jeweiligen Situation und den herrschenden Bedingungen der Fahrbahn (schmierig, verdreckt, rutschig, etc)?


    Da verlasse ich mich lieber auf die professionellen Reifentests und da natürlich auf die jeweiligen Ergebnisse der einzelnen Test-Kategorien.

    - F56 Mini One Blackyard Autom. in Melting Silver Bj. 02/2019

    - F56 Mini One (Chili) 6-Gang in Moonwalk Grey Bj. 05/2019

  • Der CrossClimate 2 hat weniger Profiltiefe als viele andere GJR. Daraus sollte man aber nicht automatisch folgern, dass der Reifen schneller verschleisst.

    Mir ist nur ein Test bekannt, wo dem CrossClimate 2 ein hoher Verschleiß bescheinigt wurde, bei vielen anderen Tests bescheinigt man dem Reifen einen niedrigen Verschleiß.

    .. vollkommen richtig, sehe ich genauso. Aber verheimlichen wollte ich auch keine schlechte Feststellung zum CC2, auch wenn diese zweifelhaft ist.

    Die Reifen von Michelin sind eigentlich bekannt für hohe Laufleistungen, auch wenn die Anfangsprofiltiefe geringer als bei der Konkurrenz ist.

    - beim Cabrio ist Fahren wichtiger als schnelles Ankommen -

  • Bezüglich des Reifen-Geräusches oder auch bzgl. des Verschleißes halte ich solche Bewertungen von Amateuren für durchaus valide und aussagefähig.

    [...]

    Da verlasse ich mich lieber auf die professionellen Reifentests und da natürlich auf die jeweiligen Ergebnisse der einzelnen Test-Kategorien.

    Ich gehe sogar noch weiter: Die Aussagen von Laien-"Testern" bei Reifen sind weitestgehend nutzlos, da so gut wie niemand einen Direktvergleich unter kontrollierten Bedingungen neu gegen neu macht. Deshalb werden "richtige" Reifen-Tests immer mit dem selben Auto auf der selben Strecke von mehreren verschiedenen Testern gemacht. Wenn eine Privatperson 4 Jahre lang Reifen 1 runter gefahren hat und dann auf Reifen 2 wechselt dann hat sich der Straßenbelag in der Zwischenzeit verändert, eventuell die eigene Fahrweise und man vergleicht halt einen neuen mit einem alten Reifen, vermutlich sogar mit einem inzwischen überholten Modell. Am Motorrad ist das noch besser aussagekräftig, weil man da als "Vielfahrer" einen Reifensatz pro Saison durch haut (Motorradreifen halten meist nur zwischen 7.000 und 12.000km) aber am Auto vertraue ich vollends auf Professionelle Tests.


    Zum CC2 und der Profiltiefe: ich finde die wirklich kritisch und wäre für mich ein nicht-Kaufgrund, wenn ich GJR fahren würde. Das Verschleißverhalten in den meisten Tests beinhaltet nur den Profilverlust pro gefahrene Strecke. Der CC2 startet aber mit gerade mal 6,5mm

    Allgemein anerkanntes Mindestmaß für Winterreifen ist 4mm, d.h. man hat nur ganze 2,5mm zum verfahren. Der Conti z.B. soll wohl um die 8mm haben (je nach Dimension) und Goodyear sogar bis zu 9

    Ganzjahresreifen-Test 2022: 195/55 R 16 - AUTO BILD
    35 Ganzjahresreifen für Kleinwagen im Check: Welche Reifen sind für alle Witterungen wirklich empfehlenswert? Alle Ergebnisse!
    www.autobild.de

    Da ist das die Hauptkritik am CC2: Geringe Laufleistung. Wobei die bis 1,6mm hochrechnen, was ich für einen quasi-Winterreifen falsch halte. In Österreich ist im Winter 4mm vorgeschrieben und ich denke auch hierzulande kann man im Falle eines Unfalls zumindest in Erklärungsnot kommen.