Wegen steigender "Elektrogeilheit"...

  • Mein F54 hat mich 32k€ in der Anschaffung gekostet. Wie lange muss ich den fahren, damit ich 24k€ verbrauche!?
    So lange hält der ja nicht einmal!


    Also ich sehe da absolut nichts, wie sich das rechnen soll. Und vom Stil eines Mini gegenüber eines Tesla müssen wir nicht reden ;)


    Auf 10 Jahre Steuervorteil braucht man sich nicht verlassen, denn so bald genug absatz in dem Bereich ist, werden sie das wieder abschaffen. Sieht man ja eh in Schweden oder so.... Nix mehr mit gratis laden , Bus Spur nutzen usw...

    naja, dann musst du ihn eher mit dem F56 SE vergleichen, der rund 36.000€ kostet je nach Ausstattung, dann kommen die 4.000€ Prämie weg.
    Dann ist die Anschaffung ungefähr gleich.


    Dafür eben keine Steuer, je nach Gebiet KEINE Spritkosten mehr (bei mir wären das 100€ im Monat) und geringere Wartungskosten.

  • Bevor ich 56k€ in ein Auto investiere, geht es bei mir lieber in Wohnraum.

    Muss ja kein Tesla sein. Wie wäre es mit dem VW ID3? 30.000 € (abzgl. Prämie 26.000 €) und 330 km Reichweite. Damit kommst du locker die 250 km in die Steiermark.
    In Zukunft werden zudem die Reichweiten steigen und die Preise sinken.


    Mir persönlich würde sogar der VW e-Up mit 260 km Reichweite (oder der MINI SE) reichen, ich fahre meist Kurzstrecke.


    Am Beispiel des e-Up sieht man auch den Fortschritt. Letztes Jahr e-Up 160 km Reichweite und 23.500 €. Jetzt 260 km Reichweite und 21975 €.
    Abzgl. Prämie hat man ein E-Auto für 18.000 € mit vernünftiger Reichweite für den Alltag.


    Oder das Auslaufmodell e-Golf: Derzeit Leasing für 129 €/Monat.


    Der Preis ist also kein Argument mehr...

  • Tesla wolltest Du Dir doch eh nicht kaufen und ja, das ist Shice und ja, das lässt sich mit OTA eigentlich gut beheben, wenn man es will und das auch bei älteren Modellen (die es ja vordringlich betrifft), ich bin wirklich kein Teslafanboy, finde aber das Prinzip und Herangehen megaspannend, bin mir aber auch immer bewusst, dass es da Fehler gibt und geben muß, das bleibt nicht aus, wenn man Auto und Mobilität komplett anders sieht und umsetzt, als man das über viele Jahre und Jahrzehnte einfach gewöhnt war.

  • nach 2 jahren bin ich immernoch elektrogeil, jetzt sind wir wirklich wieder beim thema :6444:


    ganz im gegenteil: ich versteh mittlerweile nur noch ein einzelfällen warum man etwas anderes fahren sollte :D


    :0005:

  • Richtig. Da führt kein Weg mehr dran vorbei. Hätte man E-Autos / Akkus (das erste gab es 1839) seit damals weiterentwickelt - statt die letzten 100 Jahre zu versuchen, die Diesel und Benziner immer leistungsstärker, effizienter, sauberer zu machen - hätten wir heute vielleicht Reichweiten von 1000 km und Ladezeiten von 5 Minuten.
    Es wurde - wie bei der Atomenergie - wieder mal auf's falsche Pferd gesetzt.