Akku technology - Mehr Reichweite durch neuen Akku oder Wasserstoff Entwicklung?

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    • Akku technology - Mehr Reichweite durch neuen Akku oder Wasserstoff Entwicklung?

      Was mir immer wieder durch den Kopf geht.
      Die akku Technik wird sich sicherlich zukünftig noch verbessern. Wäre doch klasse wenn in 6-8 Jahren man den Akku tauschen könnte und bei gleicher Größe doppelte Akku hätte somit doppelte Reichweite. Der alte wird ja immer noch 70% Kapazität haben und kann dann als Speicher genutzt werden. Praktisch tauschen wie ein Austauschmotor.
      Hatte ihr auch so Gedanken? bzw. Wisst ihr mehr?

      Ansonsten hat ein E-Motor keinen großen Verschleiß, die Bremsen halten ja ewig. Muss man eher darauf achten dass Sie nicht vermodern.

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    • Ich hoffe, das mit dem Austausch-Akku geht schneller als 6-8 Jahre...

      Wäre doch klasse, wenn es z.B. Akku mit 600km Reichweite gibt und man, wenn leer, quasi wie in einer Art Packstation den leeren Akku zum Aufladen einlegen und einen vollen Akku mitnehmen kann.

    • Minofan schrieb:

      Was mir immer wieder durch den Kopf geht.
      Die akku Technik wird sich sicherlich zukünftig noch verbessern. Wäre doch klasse wenn in 6-8 Jahren man den Akku tauschen könnte und bei gleicher Größe doppelte Akku hätte somit doppelte Reichweite. Der alte wird ja immer noch 70% Kapazität haben und kann dann als Speicher genutzt werden. Praktisch tauschen wie ein Austauschmotor.
      Hatte ihr auch so Gedanken? bzw. Wisst ihr mehr?

      Ansonsten hat ein E-Motor keinen großen Verschleiß, die Bremsen halten ja ewig. Muss man eher darauf achten dass Sie nicht vermodern.
      Wäre grundsätzlich eine schöne Idee :) Stelle ich mir das in der Umsetzung jedoch nicht ganz so einfach vor. Natürlich werden sich die Batteriezellen weiterentwickeln, aber wer macht dann die Batterie draus? Das Batteriepaket muss ja dann so zugeschnitten sein, dass es mechanisch auch in den SE reinpasst. Zudem muss das ganze Batteriemanagement inkl. Thermomanagement auf die neuen Zellen abgestimmt werden. Bis in 6 Jahren wird der F56 nicht mehr aktuell sein und ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass BMW Zeit und Geld investiert eine neue Batterie für ein altes Auto abzustimmen. Selbst wenn, ist die Frage, ob sich das wirtschaftlich abbilden lässt. Habe mal was von einem Upgrade eines 60 Ah i3 auf den 120 Ah Akku gelesen, das hat 15 T€ gekostet. Das funktioniert, weil der i3 seit Jahren nahezu unverändert gebaut wird und BMW aber die Kapazität immer wieder erhöhen musste, um konkurrenzfähig zu bleiben. Beim F56 wird spekuliert, dass 2022 evtl. eine neue Generation (G56?) kommen könnte. Sollte das zutreffen, könnte ich mir beim SE in der Zeit vll. noch ein Upgrade vorstellen. Die Batterien von der nächsten MINI Generation wird dann wahrscheinlich nicht so einfach in den F56 SE passen.

      Soweit zumindest mal meine Gedanken zu dem Thema.

      DarkS1313 schrieb:

      Ich hoffe, das mit dem Austausch-Akku geht schneller als 6-8 Jahre...

      Wäre doch klasse, wenn es z.B. Akku mit 600km Reichweite gibt und man, wenn leer, quasi wie in einer Art Packstation den leeren Akku zum Aufladen einlegen und einen vollen Akku mitnehmen kann.
      Ideen zum Akkutausch statt laden kommen immer wieder auf. Hin und wieder machen sich auch Start-Ups dran, soweit ich weiß sind z.B. welche bei eBikes aktiv. Zuletzt hatte ich mal was von Nio gelesen, dass die auch so was planen. So wie es hier aussieht, haben die das tatsächlich umgesetzt und sogar schon einige Zeit in Betrieb.

      Der einzige Haken den ich dabei sehe ist, dass ich meinen Akku dann ja abgebe. Wenn ich meinen Akku gekauft habe und den pfleglich behandle und den dann abgebe und ich nicht weiß, was ich dafür bekomme, hätte ich da schon ein ungutes Gefühl. Klar, man kann dann wieder durchwechseln. Aber ich denke sinnvoller wäre es dann, wenn der Akku - wie z.B. bei Renault - sowieso nur gemietet wäre. Da bin ich aber etwas Old School, ich will das Ding kaufen, dann gehört es mir und fertig ^^
    • cobra schrieb:

      in 6-8 Jahren wird es keine neuen e Autos mehr mit Batterie geben sondern nur noch mit Wasserstoff betriebene!
      Hallo
      6-8 Jahre ist sehr waage. Aber einen guten Optimismus braucht man ja für Inovationen.
      Bei uns im Kreis gibt es im Umkreis von 50km nur eine Wasserstoff Tankstelle und geschwind mal so zuhause tanken ist auch nicht mit H. Ich lebte berufsbedingt 5 Jahre in China und war vor der Pandemie familienbedingt regelmäßig dort. Alleine die Infrastruktur und die Sicherheitsstandardars sind bei weitem nicht erfüllt. Erst neulich ist ein Tanklastzug in Zhejiang explodiert und hat Tot und Verwüstung gebracht. Er hatte "nur" Flüssiggas ( Feuerzeuggas) geladen. Wasserstoff ist eine andere Hausnummer. Und alleine für Europa werden die Kosten zu hoch werden. Ich glaube auch nicht mehr daran das in 6-8 Jahren der Bund wiedermals die Geldbörse aufmacht um Brennstoffzelle zu fördern. Aber vielleicht in 20 Jahren oder im LKW Bereich. Japan setzt stark auf die Brennstoffzelle hat aber auch noch nicht den gewünschten Durchbruch. Zudem experimentieren sie mit Benzin Selbstzünder Technology, ich meine Nissan. Wird spannend werden die nächsten Jahre. Aber vorerst denke ich das man für die nächsten 20 Jahre mit der Batterietechnik gut bedient ist. Und wen nicht jetzt wann dann bei diesen Fördermöglichkeiten.

      Gruß und schönen Sonntag

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minofan ()

    • Buntstift schrieb:

      Die Akkus werden bestimmt hohe 4 oder sogar 5stellige Kaufpreise haben. Ob man da wirklich ein Update vornimmt oder besser einen neuen Wagen kauft?
      Ja sicher bleibt abzuwägen. Aber der Alte hat mit Sicherheit noch einen hohen Gegenwert. Da ich mal gelesen habe, ich meine bei der ID 3 Werbung, dass die alten immer noch 70% Leistung haben und als eine Art Elektrospeicher eingesetzt werden.
    • cobra schrieb:

      in 6-8 Jahren wird es keine neuen e Autos mehr mit Batterie geben sondern nur noch mit Wasserstoff betriebene!
      Das würde ich so pauschal jetzt nicht sagen. Ich bin da durchaus offen, aber wieso immer nur so oder so? Ich könnte mir vorstellen, dass es durchaus beide Varianten geben kann - ähnlich Diesel und Benzin. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Bei kleineren Fahrzeugen die keine allzu große Reichweite benötigen, sehe ich eigtl. eher die Batterie im Vorteil. Da wo der Einsatzbereich eine größere Reichweite und schnelle Befüllung benötigt, z.B. Schwerlastverkehr, eher Wasserstoff. Ich persönlich würde lieber weiterhin einfach abends zuhause laden, statt wieder extra über Umwege zu irgendwelchen Tankstellen fahren zu müssen.

      Beim Wasserstoff ist es auch interessant, welches Konzept in nächster Zeit weiter verfolgt wird. Der BMW Hydrogen 7 war beispielsweise ein Wasserstoffauto, allerdings nicht so wie z.B. von Hyundai mit Brennstoffzelle, sondern ein Verbrenner. Da wurde eben statt Benzin oder Diesel dann Wasserstoff verbrannt. So wie ich gelesen habe, ist der ein oder andere Hersteller am Überlegen, diese Lösung nochmal näher zu betrachten. Man erhofft sich davon, die CO2-Grenzwerte durch eine Umrüstung/Weiterentwicklung der aktuellen Verbrennermotoren schneller (und wahrscheinlich günstiger?) erreichen zu können.

      Gerade bei Elektroautos hört man immer wieder von manchen Personen, dass batterieelektrische Quatsch seien und Wasserstoff viel besser. Nur bin ich mir bei denen nur nicht sicher, ob die nur den Verbrenner so lange wie möglich am Leben halten wollen und deswegen auf eine Technik gehen, die noch etwas Entwicklung benötigt. Wenn die dann serienreif ist, suchen sie sich vielleicht schon wieder eine andere Lösung aus, die vielversprechender sein soll.

      Es bleibt auf jeden Fall spannend, schauen wir mal, wie es sich die nächsten Jahre so entwickelt :)
    • jep.
      Im Auto macht aktuell die Brennstoffzelle noch am wenigsten Sinn. Kann sich natürlich ändern wenn Wasserstoff großflächig in großer Menge zur Verfügung steht.

      Mit dem der in den nächsten Jahren produziert wird (hoffentlich grün und nicht grau) sollte lieber die Industrie, der Flug- und LKW-verkehr verändert werden.

    • cobra schrieb:

      in 6-8 Jahren wird es keine neuen e Autos mehr mit Batterie geben sondern nur noch mit Wasserstoff betriebene!
      Diese steile These wird häufiger als Nebelkerze gezündet, ergibt aber in ihrer Pauschalisierung keinen Sinn. Du musst nur mal den Wirkungsgrad der zwei Technologien vergleichen. Wofür definitiv Wasserstoff super geeignet ist, ist als Energiespeicher, um zum Beispiel Überkapazitäten bei erneuerbaren Energien zu puffern, ebenso bei großen Fahrzeugen, definitiv aber nicht im normalen PKW, das gute an den Akkufahrzeugen ist ja gerade zum einen neben der Effizienz die absolut reduzierte technische Komplexität und die simple Bereitstellungsmöglichkeit des "Treibstoffes", diese Parameter änderst Du bei Wasserstoff wieder gewaltig.
      The best way to trick a fool is to let the fool think that he's tricking you.
    • DarkS1313 schrieb:

      Wäre doch klasse, wenn es z.B. Akku mit 600km Reichweite gibt und man, wenn leer, quasi wie in einer Art Packstation den leeren Akku zum Aufladen einlegen und einen vollen Akku mitnehmen kann.
      diese Ansätze gab es ja schon, aber wegen Komplexität und mangelnder Standardisierung wurde es nicht ernsthaft weiter verfolgt. Die Reichweite selbst ist auch gar nicht das ganz große Thema, wenn man es schafft, innerhalb kürzester Zeit den Akku wieder voll geladen zu bekommen und ihn trotzdem dabei nicht dauerhaft zu schädigen, das wird die Challenge der nächsten Jahre.
      The best way to trick a fool is to let the fool think that he's tricking you.
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