Außerdem sind gebrauchte eAutos meist auch schon am Ende - Akku hält nicht mehr lange genug.
Sieht man mal von den Fahrleistungen von Pietsprock mit seinem Fabia und / oder MINI ab: Ab wieviel km ist denn ein Verbrenner durch?
Wie viele Fahrzeuge gibt es denn mit mehr als 150 tausend Kilometer auf der Uhr?
Ein ATM kommt dann auch bei den Fahrzeugen einem Totalschaden gleich (ATM mit Einbau kostet mehr als der aktuelle Fahrzeugwert).
Ein Fahrzeugakku kann nach seinen 180.000 km im Fahreinsatz noch über Jahre hinaus sehr wertvolle Dienste in Großspeicheranlagen verbringen, bevor dieser fachgerecht recycelt wird.
Warum also das verhaltene Kaufverhalten?
Sehr lange Lieferzeiten durch Corona, Ever Given Havarie im Suezkanal und damit verbundener Transportstau, Krieg in der Ukraine, ...
Das hat z.B. dazu geführt, dass auf Fahrzeuge aus dem VW Konzern tlw. über 600 Tage gewartet werden musste. Gut, VW selbst hat sich priorisiert und die Töchter (z.B. Skoda) im Regen stehen lassen. Dort wartet man immer noch auf Fahrzeuge die im zweiten Halbjahr 2021 bestellt wurden ...
Das führt dazu, dass es in diesem Bereich kaum noch Bestellungen gegeben hat und dann doch nochmal zum Verbrenner gegriffen wurde (daher rührt auch die Meinung, dass der BEV Verkauf komplett eingebrochen sei) .
Aktuell sehen wir in der Enyaq Community, dass Bestellungen wieder hochlaufen zumal die Lieferfristen nun wieder bei rund 6 Monaten liegen.
Aber ja, es fehlen definitiv günstige Fahrzeuge auf dem deutschen / europäischen Markt.
Und wenn die europäischen Hersteller nicht bald was tun, dann werden wir von der gelben Flotte überschwemmt.
Meiner Meinung nach hat das reine E-Auto den Siegeszug bereits gewonnen. Nicht auf Basis der Zulassungszahlen sondern auf Basis der weltweit getätigten Investments durch die großen Player in diesem Sektor.
Ein zurück würde für vermutlich viele Firmen das aus bedeuten.
Just my 2 Cents