Beiträge von Feger_Michi

    Da gab es doch neulich 170 Wissenschaftler, welche einen "Rechenfehler" bei der CO2 Reduktion durch Elektrofahrzeuge angeprangert haben.


    Stefan von Nextmove hat hierzu ein Interview mit einem weiteren Professor des KIT geführt:


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    In nervigen Standardsituationen kann es aber definitiv eine Entlastung sein (kilometerlange Baustellenpassagen auf der Autobahn

    Das wäre der einzige Grund für mich gewesen den Travel Assist mit zu ordern.

    Da wir aber nur noch in der näheren Umgebung unterwegs sind, hab ich auf den ganzen Firlefanz verzichtet.

    Mir reicht schon der "Spur verlassen Assistent". Den kann man leider nicht dauerhaft abschalten (Gesetz, wie AVAS, ...)

    Tja, was hat uns / mich bewogen in Richtung E-Mobilität zu gehen?

    Eigentlich bin ich ja schon irgendwie ein Petrolhead.


    Aufgewachsen innerhalb der Solitude Rennstrecke , mit dem Sohn von Dieter Korb (Buchreihe: Jetzt helfe ich mir selbst) in die Schule gegangen und durch eine Mitfahrt im 911 schon im Alter von 10 / 12 Jahren von Porsche angefixt worden. Den Jugendtraum hab ich mir dann in 2006 erfüllt.


    Auf der anderen Seite haben wir in 1998 ein Holzhaus gebaut, Wir sind zu der Zeit das erste mal mit ökologischen Aspekten in Berührung gekommen und haben uns von einer Wärmepumpe (Wasser / Wasser) überreden lassen. Anfangs waren wir noch unsicher, worauf wir uns eingelassen haben. Doch über die Jahre war die Erkenntnis:

    Wir haben alles richtig gemacht. Die Stromkosten für die WP (Warmwasser und Heizung) lagen deutlich unter den Kosten für eine Ölheizung.


    In 2003 haben wir dann unsere erste PV Anlage installiert.

    Eines Tages hatten wir einen Flyer von einem der Pioniere der Solarinstallateure im Briefkasten.

    Wir sind aus seinem Informationsabend raus und haben uns unsere erste PV gekauft.


    Ein Jahr später haben wir in unserem heutigen Domizil die zweite Anlage installieren lassen.

    In 2012 die nächste. Dieses mal mit Eigenverbrauch.

    Es ist einfach Klasse eigenen Strom selbst zu verbrauchen.

    Und um die Quote Eigenstromverbrauch weiter zu erhöhen, was liegt da näher als ein BEV anzuschaffen?


    Die Idee war seit längerer Zeit im Hinterkopf.

    Als es mit der Tesla Model 3 Werbung losging war ich schon kurz davor für 1.000 $ ein Model 3 zu reservieren. Aufgrund privater Umstände habe ich dann davon Abstand genommen.

    Als VW den ID.3 angekündigt hat sind wir auf den pre-booker Zug aufgesprungen. Nach der Testfahrt wollten wir einen leasen. 24 Monate, um uns mit dem Thema und vor allem den neuen Innenraummaterialen anzufreunden und die Technik weiter zu beobachten.

    Als Privatiers wollte uns die VW Bank kein Auto im Leasing geben (keine 200 €/mtl.).


    Dann kam während Corona die Internetvorstellung des Skoda Enyaq die wir live am heimischen PC mitverfolgt haben.

    Es war um uns geschehen und wir haben am 4.11.2020 blind bestellt.

    Am 20.5. haben wir unser erstes voll elektrisches Fahrzeug übernommen.


    Hinzu kommt, dass sich unser Fahrverhalten drastisch geändert hat. In knapp 5 Jahren MINI Clubman haben wir grade mal 51.000 km auf die Uhr bekommen. Reine Spritkosten lagen bei 11,77 €/100km. Kurzstreckenverkehr ist einfach nichts für Verbrenner.


    Heute habe ich unseren Enyaq das erste mal an die Wallbox angestöpselt. Trotz vielen Wolken habe ich auf 4 Stunden rund 31 kW in den Wagen geladen.

    Das ist schon ein super Gefühl.


    In Summe ist die Entscheidung pro BEV eine Mischung aus unserem persönlichen Nutzen (Eigenstromverbrauch) und dem guten Gefühl den Verbrenner nicht auf Kurzstrecke zu quälen und somit dann doch unseren CO2 Fußbadruck auf Dauer zu vermindern.


    Gruß

    Michael