Die Wasserstofftechnologie wird im mobilen Bereich ja nur zur Stromerzeugung für den E-Antrieb entwickelt. Auch ich kann mir vorstellen, dass der E-Motor die Zukunft ist.
Ohne diese großen und schweren Akkupakete, die zudem auch noch die Klimabilanz der E-Autos zerdeppern - je größer um so mehr-, werden sich in 15 bis 20 Jahren Verbrenner und E-Motoren die Mobilität teilen. Zwischendurch sollten wir undogmatisch Fahrzeuge mit einem möglichst geringem Schadstoffausstoß fahren.
Die immer angesprochene hohe Längstdynamik der E-Autos ist nur ein Show-Moment. Mittlerweile steht doch fest, dass die so oder mit Höchstgeschwindigkeit dauerhaft genutzten E-Fahrzeuge die Reichweite der Akkus ca. halbieren. Deswegen und aufgrund des immer höheren Verkehrsaufkommens werden Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit weiter an Bedeutung verlieren. Ein Fahrzeug mit Beschleunigungswerten von 8-9 Sekunden auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 170-180 km/h fließt schon heute, ohne als Störfaktor wahrgenommen zu werden, im Alltags- und Urlaubsverkehr gut mit.
Ich hätte noch vor fünf Jahren nicht gedacht, dass ich so etwas schreiben würde. Mittlerweile steht, bei aller Begeisterung für schnelle Fahrzeuge fest, der Nächste wird sich im Rahmen zwischen 150 und 200 PS bewegen und ein nach der aktuellen Technologie sauberes Fahrzeug, nicht unbedingt ein E-Auto, sein.
Diese Sichtweise hat sicher auch mit meinem Alter zu tun und ich will sie niemandem aufdrängen. Trotz aller Thesen wie "70 ist das neue 50" oder so ähnlich steht doch fest, dass alles seine Zeit hat. Moppedfahren sowie dauerhaftes Rasen (Schnellfahren) auf öffentlichen Straßen ist - für mich auch aus Vernunftgründen- fast vorbei. Nennt mich alt oder deppert, aber so ist es nunmal bei mir.
Sorry für das OT zum Schluss.