Beiträge von minimax666

    Teile die Meinung hier, dass ich mich/wir uns von dem Zeitfaktor lösen sollten. Mein Moritz hat mich - wie ich ja schon häufiger geschrieben hatte- immer zum Schnellfahren animiert. Mein Leon hat mich, da er nicht zum Schnellfahren animiert obwohl ein Dauertempo von 150 - >200 auf freier Strecke problemlos möglich ist, entschleunigt.


    Mittlerweile fahre ich auf der Bahn überwiegend Tempi zwischen 100 und 120 mit gelegentlich höherem Tempo. Der Verbrauch hat sich auf Werte zwischen 4,5 und 7 l/100 km eingependelt. Auf den letzten 5.000 km mit ca. 75% Stadtanteil ( nur wenig Kurzstrecke, dafür ist der Hybrid da) liegt bei 6,3.


    Mal sehen was ich in den nächsten 12 Monaten noch so alles über die Langsrecke mit dem Stromer lese und erfahre. Danach steht die Entscheidung fürs nächste Auto an. Ich möchte allerdings nicht mehr als 30.000 bis 35.000 € für das nächste Auto ausgeben. Wenn es ein Stromer wird lieber leasen mit ca. 300 € monatlichen Leasingkosten.


    Werde mich weiter schlau machen. Danke für die Unterstützung.

    Mir fehlen auf der Langstrecke mit einem E-Mobil einfach die Erfahrungen und deshalb habe ich mich über die Antwort von @Whyara gefreut. Allgemeine Aussagen wie die von dir @Mini_Electric werden wohl nur wenig überzeugen umzusteigen.


    Der Zeitverlust auf längeren Strecken ist überhaupt nicht das Problem. Schon heute unterbrechen wir gerne. Wenn die Mehrzahl der Ladepunkte unterwegs aber in Industriegegenden oder wenig attraktiven Bereichen liegen, reizt das nicht unbedingt zu einer Pause.


    Mittlerweile denke ich auch, dass diese Gedanken aus der Unkenntnis entstehen und wir uns für eine der Nachcorona-Touren einen Stromer mieten und damit durch Deutschland fahren. Über weitere eigene oder ausgetauschet Erfahrungen zu diesem Thema würde ich mich freuen.

    Ich brauche noch immer ein wenig "Überzeugung" für mich. Für die Nutzung im Nahbereich, also im Umkreis von 120 km um den Wohnort herum, bin ich von der aktuell umgesetzten E-Mobilität mit Fahrzeugen der max. Größe eines MINI oder Corsa (besser Up o.ä.) überzeugt.


    Für die mehrmals im Jahr gefahrenen Urlaubstouren zwischen 300 und 4.000 km glaube ich immer noch nicht so ganz an das Konzept. Die tatsächlichen Reichweiten bei einem Autobahntempo -außerhalb von Baustellen oder Limitierung- zwischen 120 und 150 lassen die Reichweite bei den bezahlbaren E-Mobilen schmelzen wie Schnee in der Sonne. Für eine Fahrt nach Südtirol möchte ich aber nicht mindestens 4 Ladestopps einplanen oder mitten in den Alpen bzw. Kroatien eine Ladesäule suchen müssen. Selbst der Taycan eines Freundes kommt so gefahren kaum über 300 km Reichweite.


    Wie sieht es den z.B. bei einem Modell 3 von Tesla aus? Hat da jemand schon Langstreckenerfahrung bei meinen "Tempovorgaben"? Ich weiß, dass ich oder auch alle deutschen Autofahrer*innen zusammen nicht die Welt retten werden und trotzdem sollten wir es versuchen.

    Das häufige "Nachladen" auf langen Strecken (>200 km), die ich öfters fahre, ist für mich absolut unbefriedigend.


    Bei dem für mich üblichen Autobahntempo von 120-150 hat -außer den Tesla und teuren E-Autos- kaum einer echte Reichweiten von 200 km.


    Wir haben den Hybrid seit 18 Monaten und fahren damit zu 80 % elektrisch, ohne Angst vor langen Strecken haben zu müssen.

    Wenn die e-Offensive scheitert, dann sind es andere Dinge als die Ladestruktur.


    Für den Alltag mit den üblichen 5 - 50 km Fahrszrecke genügt fürs Aufladen die einfache 16A Steckdose. Die steht in vielen Haushalten zur Verfügung, so dass die öffentlichen Ladestationen für "Laternenparker" zur Verfügung stehen.


    Allein die Infrastruktur an den Autobahnen muss schnellstmöglich ausgebaut werden.


    Dort wird aber niemand für die "Spitzenzeiten" in den Ferien investieren. Damit kommt es in diesen Stoßzeiten immer zu Engpässen beim Aufladen.