Beiträge von Pietsprock

    Hat MINI ja schon mal gemacht. Generell neigt MINI zur Nische in der Nische. Countryman -> Paceman, Roadster + Roadster Coupé, etc.Mein zweisitziger Lieferwagen (Clubvan) war auch ein Nischenprodukt. Zudem haben Hersteller gerne ein Produkt, dass etwas "Glamour" auf die "normalen" Produkte abfärbt, aber nicht unbedingt Gewinne einfährt.
    Bei Audi der R8, bei Mercedes der AMG GT, bei BMW der i8.


    Diese Zeiten sind bei MINI grundsätzlich vorbei! Die Marke hat Gewinne mit jedem Modell einzufahren. Ein Modell, dass die Kriterien nicht erfüllt, wird eleminiert - siehe Clubman und Cabrio.


    Hätte jemals jemand gedacht, dass diese beiden Modelle aus dem Fertigungsprogramm fliegen? NEIN...


    Die Vorgaben von BMW in München sind knallhart und danach werden die Entscheidungen getroffen. Nette Prototypen ja, die auch mal Technikträger sein können, aber es geht nichts in Serie, was keine Gewinnaussichten hat.


    Und ernsthaft, der Roadster ist schick, aber weit von Volumenmodell entfernt.



    Gruß
    Peter

    Meiner Meinung nach wird der Roadster nicht kommen.


    MINI ist bereits einmal auf den prognostizierten Ansturm auf Roadster und Coupé „reingefallen“, die sich neben dem Paceman zu absoluten Ladenhütern entwickelten und letztlich wieder aus dem Programm genommen wurden.


    MINI wird nicht in der nächsten Generation das Cabrio und den Clubman wegen zu geringer Absatzzahlen (aktuell je knapp über 20.000 Stück im Jahr weltweit) aus dem Programm nehmen, um sich einen Roadster reinzuholen, der weder zur Designsprache noch zu Volumenvoraussetzung passt.


    Grüße
    Peter

    Sorry für OT - aber das ist mehr als nah an verboten- den Kreisverkehr links zu befahren ?(:6413:

    die blaue Linie überhaupt in Betracht zu ziehen - selbst wenn in dem Moment frei ist - finde ich unglaublich!


    das ist genau wie Falschfahren auf der Autobahn


    Da kann ein Bußgeld gar nicht hoch genug sein! Und am Besten zusätzlich ein Fahrverbot durch zeitweiligen Führerscheinentzug.

    @Poldy83


    meinen F56 habe ich im Februar 2014 bestellt, ohne die Chance einer Probefahrt zu haben, da er noch nicht bei den Händlern in den Showrooms stand und erst recht nicht als Wagen für Probefahrten zur Verfügung war...


    Ganz in den blauen Dunst habe ich jedoch nicht bestellt, da ich mir den F56 bereits im November 2013 bei der Präsentation in Oxfort anschauen konnte und direkt Schockverliebt gewesen bin...


    Nachdem wir auch den R50 von 2002 hatten und nun noch einen R56 von 2009, kann ich bestätigen, dass bezüglich Verarbeitungsqualität ein Quantensprung passiert ist...


    Mein F56 - genannt Nemo - hat fast volle Hütte und ich würde ihn genau so sofort wieder bestellen, was allerdings nicht möglich ist, da ein paar Dinge wie „geheimes Fach“ oder Sonnenblende auf der Seite schlichtweg nicht mehr zu ordern sind... die Sonnenblende auf der Seite hat mein F56 sogar als einer der ganz wenigen Exemplare überhaupt auf beiden Seiten, da ich sie meinem Beifahrer ebenfalls gönnen wollte und es (für mich) die Möglichkeit gab, diese zur Auslieferung montiert zu haben...


    Als mein F56 Anfang Juni 2014 gebaut wurde, war ich wieder in Oxford und habe mir im Werk angeschaut, wie die Wagen zusammengebaut werden - kann ich nur empfehlen... meinen F56 hab ich dann auf einem Autotransporter gesehen und es wurde mir bestätigt, dass dieser Wagen zu meinem Händler geht, also tatsächlich meiner war...


    Seitdem sind 6 Jahre und 9 Monate ins Land gegangen und ich habe mit dem kleinen Dieselzwerg 572.000 Kilometer bisher zurückgelegt... nach wie vor macht jeder Kilometer extrem viel Spaß...


    Schiebedach: absolut keine Probleme


    Bei 526.750 Kilometern musste die Steuerkette getauscht werden, was sehr unschön ist, da dafür der gesamte Motor raus muss, da die Kette getriebeseitig verbaut ist - ärgerlich, wenn es fällig wird, allerdings ist die Kette lt. Hersteller lebenslang wartungsfrei... nur bedeutet „lebenslang“ bei Autobauern maximal 300.000 Kilometer und da war ich ja geringfügig drüber...


    Bei der Gelegenheit wurde dann gleich der AGR-Kühler und die Ansaugbrücke erneuert, da der AGR-Kühler einen Haarriss hatte - geht auf Kosten von BMW / MINI, da es eine Tauschaktion gibt ohne Kilometerbegrenzung... allerdings maximal bis 72 Monate —- mein F56 war zu dem Zeitpunkt leider gerade 73 Monate alt...
    Da der Motor gerade raus war, haben wir gleich das Zweimassenschwungrad gewechselt, da dieses vielleicht noch etliche Zehntausender geschafft hätte, aber wahrscheinlich nicht mehrere Hunderttausender...


    Alles in allem hat der Spaß letztes Jahr in der freien MINI-Werkstatt ( @RW Edition ) 7.500 € gekostet, aber bei der Kilometerleistung ist das zu verkraften...


    Die Black Pearl Sitze sind nach wie vor in sehr guten Zustand, obwohl sie gut 8.000 Betriebsstunden hinter sich haben - zumindest der Fahrersitz ist über diese Stunden ja komplett besetzt gewesen...


    Ansonsten knarzt und knack auch nach dieser langen Zeit absolut nichts und manchmal stelle ich das Harman-Kardon-Soundsystem auf lautlos, um einfach diese fantastische Ruhe zu genießen...


    Der Lack hat ein paar Spuren, ist aber nach wie vor glänzend und zaubert mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht...


    Ich freue mich auf die nächsten 5 Jahre und 3 Monate, und werde dann voraussichtlich 1 Mio Kilometer mit dem F56 zurückgelegt haben...


    Bereits jetzt ist mein F56 einer der meistgefahrenen Wagen der 3. Generation (wenn nicht sogar der meistgefahrene) und auf jeden Fall mit 2,95 Litern Durchschnittsverbrauch der verbrauchsärmste MINI, den es jemals gegeben hat...


    Grüße
    Peter



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    @asc da liegst du mit der Vermutung richtig...


    Dem liegt kein betriebswirtschaftliches Abschreibungsmodell zu Grunde, sondern ich habe mir überlegt, was ich für ein Auto mit entsprechendem Tachostand zahlen würde und bei welchem Tachostand ein Restwert von 0 erreicht sein sollte -- dieses war nach 48 Monaten mit etwa 350.000 Kilometern der Fall.


    Mit Abholung habe ich eine Sonder-Afa in Höhe von 5.350 € gebucht, denn der erste Kilometer ist bekanntermaßen der teuerste.


    Dann:


    2014 -- 6 x 1.000 €
    2015 -- 12 x 750 €
    2016 -- 12 x 500 €
    2017 -- 12 x 250 €
    2018 -- 6 x 166,67 €


    Dabei bin ich vom Kaufpreis ausgegangen, der 30.350 € betragen hat, Listenpreis war 33.550 €


    Seit 2 Jahren und 8 Monaten habe ich also keinen Wertverlust mehr...


    Grüße
    Peter