Beiträge von Logan5

    Einfach mal mit dem Thema E-Fuel oder Power-to-Liquid befassen. Somit kein Problem für Verbrenner. Zack nichts Ende Aus Vorbei.

    Dass man zugunsten der Umwelt auch mal zurück stecken sollte - auf die Idee kommt man dabei aber nicht, oder wie? Wenn man sich individuell fortbewegen will/muss, dann sollte das so effizient wie möglich passieren.
    Nicht so bequem wie möglich.

    E-Autowracks: Brandgefährlicher Sondermüll
    Seit fünf Wochen steht in Walchsee das ausgebrannte Wrack eines Tesla. Niemand will sich die Finger daran verbrennen, den Wagen mit seiner unberechenbaren, 600 kg schweren Lithium-Ionen-Batterie zu entsorgen.

    https://efahrer.chip.de/news/abgebrannter-tesla-aus-tirol-experten-machen-erstaunliche-entdeckung-am-akku_101583

    stell dir vor, es gibt nen Benziner, der plötzlich nur noch die Hälfte verbraucht, der sofort und immer das maximale Drehmoment liefert und immer so einen Durchzug hat, als würde man im 2. Gang fahren (immer 3000Nm AM RAD!!!), jeder würde sofort hier schreien.
    Dann nimm ein E-Fahrzeug.

    :thumbup: Wer mal ein flottes E-Auto wie z.B. den i3 probe gefahren ist, kann es gar nicht erwarten, selbst sowas zu fahren.
    Ich hoffe, du berichtest uns davon wenn dein SE da ist.

    Also ist das Verkehrskonzept der Zukunft, den Individualverkehr nur noch auf Kurzstrecke zu haben und bei langen Strecken einen Verbrenner zu mieten bzw. lange Ladezeiten einplanen zu müssen? Das ist tatsächlich so gewollt von den Herstellern?

    Ich verstehe nicht, warum du dich so reinsteigerst. Fahr halt einfach deinen Diesel oder Benziner. Und lass die Leute die E fahren wollen, E-Auto fahren.


    Das Verkehrskonzept der Zukunft sind - dank neuer Akkus die derzeit entwickelt werden - E-Autos mit größeren Reichweiten, geringerem Gewicht und gleichzeitig dem Ausbau des Ladestationen-Netzes.
    Sogar mein Italiener mitten in der Pampa hat ne Ladestation. Theoretisch kann ich über all aufladen, wo es Strom gibt. Sollte in Deutschland fast überall zu bekommen sein ;)
    Sogar die Tante meiner Frau - kurz vor der Rente - überlegt auf E umzusteigen. Ihr Arbeitgeber hat erst vor kurzem mehre Ladesäulen inkl. Parkplätzen aufgebaut. Ein Kollege kommt jeden Tag mit dem Tesla M3 und lädt da kostenlos auf.


    1. Die Entwicklung der E-Autos steckt noch in den Kinderschuhen. Da wird sich noch sehr viel tun. Der Verbrenner hat einen Vorsprung von über 100 Jahren. Die Autoindustrie hat erst vor ein paar Jahren mit der ernsthaften Entwicklung angefangen. Wenn sie es ernst nehmen, tut sich da auch was - siehe VW ID.3 mit 550 km Reichweite.


    2. Vielleicht sollte man von dem Luxus-Anspruch runter kommen, dass man immer mit dem Auto wo hin fahren können muss.
    Wenn wir von Bayern an die Ostsee fahren, nehmen wir den Zug. Viel entspannter. Natürlich sollte die Bahn ausgebaut und zuverlässiger werden, damit das auch ohne Komforteinbußen funktioniert.
    Aber auch das gehört zum Verkehrskonzept.


    3. Ich könnte <X wenn ich meinen Nachbarn sehe, der mit seinem gigantischen SUV die 100 Meter zu unserem Supermarkt rüber fährt um mal eben ein Päckchen von der Postfiliale zu holen.
    Der andere Nachbar hat einen Hybrid und fährt damit die meiste Zeit elektrisch (sogar beruflich, er fährt ein elektrische Postauto - aber E ist ja so praxisuntauglich, gell?) - deshalb ist sein nächstes Auto ein reines E-Auto.
    In sehr vielen Fällen macht ein E-Auto einfach viel mehr Sinn. Auch bei mir. 20 km in die nächste Stadt 1x pro Woche. Ansonsten Ultrakurzstrecken um was zu transportieren. Mein nächstes Auto ist 100% elektrisch.


    4. Du kommst mir immer noch so vor wie die Pferdekutschenfahrer, die die Benzinkutschen verteufelt hatten, weil es a) keine Tankstellen gäbe, b) viel zu teuer wäre, c) man damit niemals so weit kommen würde wie mit dem Pferd.
    Kommt dir das bekannt vor?


    5. Wenn es bei dir - jetzt - nicht passt, ok. Dann ist das halt so. Aber warum willst du es denen madig machen, bei denen es heute schon passt und in Zukunft noch viel besser passen wird?
    Wie gesagt, das ist erst der zaghafte Anfang. Es nimmt aber so langsam an Fahrt auf.


    6. Tesla: Wertvoller als GM oder BMW:
    https://www.manager-magazin.de…ral-motors-a-1293281.html
    https://www.handelsblatt.com/u…-lA2YLAZ2nTBcleoyrSOg-ap2



    Mini hat ganz bewusst den alten Akku vom I3 hergenommen, um Entwicklungskosten zu sparen. Eine Neuentwicklung wäre einfach zu teuer gewesen. Das war kein Ergebnis einer Recherche.

    Nö. Der i3 hat mittlerweile einen viel größeren Akku mit ca. 330 km Reichweite. Nur hätte der vom Platz nicht in den MINI gepasst, weil der MINI nicht als E-Auto entwickelt wurde. Der Akku musste ja da reinpassen, wo vorher Auspuff und Tank waren. Ausserdem wäre der MINI dann teurer geworden.
    Dazu muss ich sagen, hätte der MINI SE den Akku vom aktuellen i3, müsste ich nicht lange überlegen, welches Auto als nächstes in der Garage steht.

    Also der Komfort steht bei mir nicht im Vordergrund, ich bin gerade in Kurven sehr gerne zackig unterwegs. Schläge ins Kreuz müssen allerdings nicht sein.

    Wenn du den Mini gern sportlich bewegst, würde ich zu einem KW-Fahrwerk raten. Das Street-Comfort bietet gute Straßenlage, Tieferlegung und ist trotzdem nicht hart.
    Alle Optionen ab Werk sind da rausgeworfenes Geld. (Und wie @Duck93 schon geschrieben hat, niemals Runflat wählen).

    Kann jemand noch etwas zur sportlichen Fahrwerksabstimmung sagen? Ist es denn wirklich 10 mm tiefer?

    Beim R56 (also dem Vorgänger) war das so. Beim aktuellen Mini ist nicht mal der JCW tiefer. :S


    Alternative ist das adaptive Fahrwerk. Da ist auf "Normal" sehr komfortabel, "Sport" dafür straff. Aber auf unebenen Landstraßen schon wieder zu straff.


    Wenn das Auto eh tiefer werden soll, dann gleich ein Gewindefahrwerk einplanen. Wenn es nur (günstig) etwas tiefer werden soll, ohne dass sich die Fahreigenschaften groß verändern (positiv oder negativ), dann Eibach-Federn.
    Damit kann man auch das adaptive Fahrwerk kombinieren.